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Wer Geld verdient, egal wie viel, stellt sich oft die Frage wie man dieses am besten anlegt. Wir haben uns schlau gemacht und herausgefunden, dass Geldanlagen von einem Großteil der Bankkunden in Österreich in Anspruch genommen werden, doch immer noch gibt es skeptische Stimmen, die meinen, das angelegte Vermögen sei nicht sicher. Ganz Unrecht haben diese Leute nicht, denn durchaus gibt es risikoreiche Vermögensanlagen; aber ebenso solche, bei denen eigentlich gar nichts passieren kann. Bei welchen Geldanlagen man sich keine Sorgen ums Risiko machen muss und warum, wollen wir dir mit diesem Artikel zeigen.

Die klassischen Bankprodukte bieten hohe Sicherheit

Geldanlagen lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen aufteilen: Einmal das Kapitalgeschäft in Form von Aktien, Anleihen und sonstigen Wertpapier- oder Rohstoffhandeln. Wie in einem unserer Artikel schon erwähnt, gehört auch der CFD-Handel hier mit hinein. Andererseits gibt es die klassischen Bankprodukte in Form von Tagesgeld, Festgeld und Sparbüchern. Alle haben gemeinsam, dass Kapitalerträge erzielt werden, bei den Kapitalgeschäften mehr als bei den Bankprodukten. Tagesgeld ist ein Sparkonto-Modell mit attraktiver Verzinsung, wobei der Kontoinhaber aber ohne Einschränkungen auf das Vermögen dieses Kontos zugreifen kann.

Beim Festgeld legt man einen gewünschten Betrag für eine bestimmte Zeit zurück, wobei dieser fest verzinst und erst nach Ablauf der Laufzeit ausgezahlt wird. Der Kontoinhaber kann seinem normalen Girokonto zwischendurch höchstens die Zinsgewinne gutschreiben (lassen). Das Sparbuch gleicht in etwa dem Tagesgeld-Modell, wird heutzutage aber kaum noch eröffnet, weil das Tagesgeld das eher empfohlene Sparkonto ist. Eröffnen lassen sich diese Geldanlagen bei den meisten Österreicher Banken oder auch bei ausländischen Anbietern.

Einlagensicherung schützt dich bis zu 100.000 Euro

Warum sind diese Geldanlagen nun aber so sicher? Die Antwort liegt in zwei wichtigen Faktoren: Einmal sind es Produkte, die direkt von einer Bank bei sich selbst abgewickelt werden. Beim Aktien- und Fondsgeschäft nimmt die Bank beispielsweise nur die Rolle eines Vermittlers ein. Andererseits ist aber auch die europaweite Einlagensicherung dafür verantwortlich, dass mit den Vermögensanlagen nichts passiert. Das einzige, was tatsächlich bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbüchern geschehen kann, wäre die Pleite der gesamten Bank.

Zum Thema:  Erich Fromm zu Glück und Geld

Tritt dieser Fall ein und verliert der Kontoinhaber sein Geld, erstattet die Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Person pro Bank, wie die niederländische Marke Moneyou berichtet. In manchen Einzelfällen ist der Betrag sogar noch höher. Es handelt sich dabei um eine Einrichtung auf Ebene der Europäischen Union und gilt somit in allen Ländern, die Mitglied in der EU sind. Auch Länder, die nicht Mitglied sind, bieten oft aber solche Absicherungen für risikoscheue Anleger.

Da es sich hierbei um eine sehr großzügige Sicherheitsmaßnahme für das eigene Vermögen handelt, ist die Skepsis dieser Leute, die die Sicherheit von Geldanlagen allgemein in Frage stellen, unbegründet. Vielmehr muss zwischen den einzelnen Anlagen unterschieden werden, denn tatsächlich gibt es Anlagemöglichkeiten ohne erhöhtes Risiko und mit Absicherung.

Tipps zum Finden einer Geldanlage findet ihr übrigens hier.

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