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	<title>HAFAWO - Have Fun At Work and in Life - Habe Spaß an der Arbeit und am Leben &#187; Wissenswertes</title>
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	<description>Persönlichkeitsentwicklung and alles für die berufliche und persönliche Weiterbildung.</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:25:45 +0000</pubDate>
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		<title>Verschwundene Arbeit - Berufe, die es heute nicht mehr gibt</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coach Rainer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Habt ihr gewusst, das es einmal den Beruf des Planetenverk&#228;ufers gab? Oder w&#252;rdet ihr bei der Bezeichnung &#8220;Feldschere&#8221; wirklich an eine Arbeitsplatzbezeichnung denken?
Nein?
Ich auch nicht, deshalb wollen wir euch diesen interessanten und auch sehr am&#252;santen Artikel aus der &#8220;die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr gewusst, das es einmal den Beruf des Planetenverk&#228;ufers gab? Oder w&#252;rdet ihr bei der Bezeichnung &#8220;Feldschere&#8221; wirklich an eine Arbeitsplatzbezeichnung denken?</p>
<p>Nein?</p>
<p>Ich auch nicht, deshalb wollen wir euch diesen interessanten und auch sehr am&#252;santen Artikel aus der &#8220;die presse&#8221; nicht vorenthalten.</p>
<p>St&#246;bert einfach mal durch, ihr werdet erstaunt sein, was z.B. ein <span id="more-10895"></span>Abtrittanbieter so machen musste ;)</p>
<p>Hier gehts <a href="http://karrierenews.diepresse.com/home/karrieretrends/676290/Verschwundene-Arbeit_Berufe-die-es-nicht-mehr-gibt?gal=676290&amp;index=1&amp;direct=&amp;_vl_backlink=&amp;popup=">zum Artikel</a></p>
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		<title>&#214;sterreicher sind bescheidener geworden</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 04:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coach Rainer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Bescheidenheit]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<category><![CDATA[Österreicher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#214;sterreicher sind in den vergangenen vier Jahren bescheidener  geworden was die Vorstellung von einem „guten Leben&#8221; betrifft. Bei den  Dingen, die ganz vorne dazugeh&#246;ren wie Gesundheit, gute Freunde und eine  gl&#252;ckliche Ehe wurden die Erwartungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#214;sterreicher sind in den vergangenen vier Jahren bescheidener  geworden was die Vorstellung von einem „guten Leben&#8221; betrifft. Bei den  Dingen, die ganz vorne dazugeh&#246;ren wie Gesundheit, gute Freunde und eine  gl&#252;ckliche Ehe wurden die Erwartungen herab geschraubt. Im Mittelfeld  halten sich Geld und eine sch&#246;ne Wohnung. Das ergab eine aktuelle Studie  der Spectra Marktforschungs-GmbH.</p>
<p>Laut Spectra sind die Vorstellungen der &#214;sterreicher, was zu einem  guten Leben geh&#246;rt, seit 1995 markant gestiegen. Sie haben den H&#246;hepunkt  &#252;berschritten und nun halte eine neue Bescheidenheit Einzug. Geh&#246;rte  2007 noch f&#252;r 88 Prozent der Befragten Gesundheit zu einem guten Leben,  sagten das 2011 nur mehr 80 Prozent. Gute Freunde sch&#228;tzen nach wie vor  72 Prozent, vor vier Jahren waren es aber vier Prozentpunkte mehr. Im  Jahr 1995 z&#228;hlten hingegen nur 63 Prozent Gleichgesinnte zu einer  Vorstellung von gutem Leben. Eine gl&#252;ckliche Ehe und Familienleben<span id="more-10813"></span> geh&#246;ren heute f&#252;r je 59 Prozent zu einem erf&#252;llten Dasein, 2007 waren es  noch 65 bzw. 64 Prozent. Sogar die Liebe verlor vier Prozentpunkte von  62 auf 58.</p>
<p>&#196;hnlich zur&#252;ckgegangen sind die Vorstellungen hinsichtlich guten  Essens, eines abwechslungsreichen, interessanten Berufs und Hobbys, die  einen ausf&#252;llen. Auch Kinder, Freiheit und ein eigenes Haus geh&#246;ren  heute f&#252;r je sechs Prozent weniger als 2007 unbedingt zu einem guten  Leben. „Viel Geld&#8221; zu haben ist hingegen in der Priorit&#228;t um einen  Prozentpunkt auf 43 gestiegen, ebenso die Matura f&#252;r die Kinder,  allerdings auf niedrigerem Level von 18 auf 19 Prozent.</p>
<p>Eine sch&#246;ne Wohnung geh&#246;rt f&#252;r 38 Prozent (plus zwei gegen&#252;ber 2007)  dazu, daf&#252;r ist ein eigenes Haus nicht mehr so wichtig. F&#252;r 56 Prozent  war es 2007 noch Bestandteil eines guten Lebens, heuer ist es das nur  mehr f&#252;r 50 Prozent.</p>
<p>14 Prozent der &#214;sterreicher sind &#252;brigens der Meinung, bereits ein  „gutes Leben&#8221; zu f&#252;hren, vor vier Jahren waren es nur zehn Prozent. Ihre  M&#246;glichkeiten, das zu erreichen stufen 56 Prozent als „sehr gut&#8221; und  „gut&#8221; ein, 2007 sahen 58 Prozent gute Chancen daf&#252;r. F&#252;r die Studien  wurden 1.000 &#214;sterreicher, repr&#228;sentativ f&#252;r die Bev&#246;lkerung ab 15  Jahren, in pers&#246;nlichen Interviews befragt.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Freizeit%C3%BCberblick/Leben/3998030-6/%C3%B6sterreicher-sind-bescheidener-geworden.csp">Tiroler Tageszeitung</a>)</p>
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		<title>Die Pharma-Mafia, M&#228;rchenerz&#228;hler in wei&#223;en Kitteln</title>
		<link>http://www.hafawo.at/wissenswertes/die-pharma-mafia-maerchenerzaehler-in-weissen-kitteln/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 19:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[arzt]]></category>

		<category><![CDATA[mafia]]></category>

		<category><![CDATA[pharma]]></category>

		<category><![CDATA[tablette]]></category>

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		<description><![CDATA[Pharmakonzerne verheimlichen gef&#228;hrliche Nebenwirkungen mit teilweise t&#246;dlichen Folgen. Das ist Organisierte Kriminalit&#228;t! Tempora mutantur - Die Zeiten &#228;ndern sich und wir &#228;ndern uns in ihnen. 
Die Zeiten ver&#228;ndern sich, und im Zeitgeist manipulieren sind diese Konzerne des gegenw&#228;rtig stattfindenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pharmakonzerne verheimlichen gef&#228;hrliche Nebenwirkungen mit teilweise t&#246;dlichen Folgen. Das ist Organisierte Kriminalit&#228;t! Tempora mutantur - Die Zeiten &#228;ndern sich und wir &#228;ndern uns in ihnen. </p>
<p>Die Zeiten ver&#228;ndern sich, und im Zeitgeist manipulieren sind diese Konzerne des gegenw&#228;rtig stattfindenden heimlichen 3. Weltkrieges unbestritten Weltmeister.</p>
<p>Sicherlich ist es unendlich wichtig, dass wir im Risikofall auf hilfreiche Chemie zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen, um dem Tod zu entgehen. Doch die Macht- und Profitgier, die auf diesem Boden Nahrung findet, kann nicht &#252;bertroffen werden. Wer glaubt, dass die Mafia nur italienisch spricht, der irrt. Sie spricht vor allem lateinisch.</p>
<p>Pharmakonzerne verheimlichen gef&#228;hrliche Nebenwirkungen mit teilweise t&#246;dlichen Folgen; deren Handlanger in nahezu allen Bereichen des &#246;ffentlichen Lebens, in der Politik und vor allem bei den Medien sitzen.</p>
<p>Inkompetenz und St&#252;mperei sind hier weniger als anderswo ein Hindernis f&#252;r die Karriere.</p>
<p>Soweit es eine Pharmaunabh&#228;ngige Fortbildung &#252;berhaupt noch gibt, kostet sie viel<span id="more-10779"></span> Geld, das der Allgemeinmediziner nicht &#252;brig hat. Aus all dem resultiert ein zumindest sehr unterschiedlicher Wissenstand der &#196;rzte, was sinnvolle oder gar optimale Therapie chronisch Kranker angeht.</p>
<p>Nutzlose Medikamente, Zwangsimpfungen, Chemo oder Bestrahlungen und OP, die der Patient &#252;berhaupt nicht baucht, werden jahrelang an uns ausprobiert und bringen dem Pharma-Kartell Milliarden. Au&#223;erdem haben sie das Leben von mittlerweile millionen Tieren in Versuchslabors gekostet</p>
<p>Die Lage des Patienten ist in &#246;konomischer Hinsicht betr&#252;blich, in medizinischer gef&#228;hrlich und in juristischer aussichtslos. Das Kollektiv der betrogenen Versicherten ist die Gemeinschaft derer, die noch einmal mit ihrer Gesundheit davongekommen sind und mit ihren Zahlungen zum Fortbestand des korrupten Gesundheitswesens beitragen.</p>
<p>Unser deutsches Krankenversicherungssystem entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als gigantisches Ausbeutungssystem gegen&#252;ber den Versicherten, indem es dem besinnungslosen und blindw&#252;tigen Therapieren und Operieren Vorschub leistet.</p>
<p>Seit Jahren decken mutige Journalisten die vorherrschende Korruption auf, die neben hochrangigen &#196;rzten und Politikern sowie gemeinn&#252;tzigen Vereinen und Institutionen sogar die Chefetagen f&#252;hrender Fernsehsender und Zeitungsverleger infiltriert hat.</p>
<p>Gen&#252;tzt hat es bis heute nicht viel. Die Zeche zahlt immer noch der Steuerzahler mit immer unversch&#228;mteren Leistungsk&#252;rzungen und Beitragserh&#246;hungen. Die Pharmaindustrie hat sich im Sinne des § 331 in unser politisches Entscheidungssystem hinein korrumpiert.</p>
<p>Das Annehmen von Vorteilen und das sich als bestechlich „Bereitzeigen“ ist im Grunde immer auch eine aktive Handlung/Haltung.</p>
<p>Man erwartet nun mal, dass einem der Arzt hilft.</p>
<p>In Bezug auf den Glauben zu Gott gibt es das Sprichwort:</p>
<p>Hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Diese mittelalterliche Weisheit taucht schriftlich fixiert im 16. Jahrhundert beim Schriftsteller Justus Georg Schottel in der Form: &#8220;Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit.&#8221; auf.</p>
<p>Es gibt in Deutschland &#196;rzte, die verschreiben Kindern leichtfertig Antidepressiva!</p>
<p>Ich frage mich, was das f&#252;r Eltern sind, die auf die Idee kommen ihrem vierj&#228;hrigen Kind einfach mal pr&#228;ventiv Antidepressiva zu geben. Bei Antidepressiva ist es sehr gravierend, weil da ja mehr oder weniger auch die Hirnstruktur ver&#228;ndert wird.</p>
<p>Auch Barack Obama hat den Zorn des pharmazeutisch-industriellen Komplexes auf sich gezogen. Er versucht, das US-amerikanische Gesundheitssystem zu reformieren, das derzeit 47 Millionen B&#252;rger dieses Landes au&#223;en vor l&#228;sst. Hier stehen gigantische Summen auf dem Spiel, denn die Gesundheitsausgaben in den USA machen 18 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.</p>
<p>Aber hier in Deutschland gilt immer noch:</p>
<p>Return of invest! Was man reinsteckt, muss auch wieder rauskommen.</p>
<p>In diesem Sinne: Lesen gef&#228;hrdet die Dummheit!</p>
<p>Manchmal reicht es aus, sich am Anfang jeder Krankheit mit der Ern&#228;hrung auseinander zu setzen. Sabine Beuke und Jutta Sch&#252;tz schreiben gute Ratgeber „f&#252;r Jedermann“, die sich nach Low Carb ern&#228;hren m&#246;chten und die Autorinnen geben auch einen leichten Einstieg in diese Ern&#228;hrungsumstellung. Ihre B&#252;cher geben Mut und vermitteln nicht nur trockenes, theoretisches Wissen.</p>
<p><a href="http://de.sott.net/articles/show/5034-Die-Pharma-Mafia-Marchenerzahler-in-weien-Kitteln">Quelle</a></p>
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		</item>
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		<title>Diabetes besiegen ohne Medikamente?</title>
		<link>http://www.hafawo.at/wissenswertes/diabetes-besiegen-ohne-medikamente/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

		<category><![CDATA[diabetiker]]></category>

		<category><![CDATA[Hans Lauber]]></category>

		<category><![CDATA[lauber]]></category>

		<category><![CDATA[lauber-methode]]></category>

		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[Der medizinische Fortschritt erleichtert das Leben mit Diabetes zunehmend. Neue Erkenntnisse &#252;ber das Wesen der Krankheit aber auch eine F&#252;lle an modernen Pr&#228;paraten verbessern heutzutage die diagnostischen und therapeutischen M&#246;glichkeiten erheblich. Die beste, weil bew&#228;hrte Therapie bei Typ-2 Diabetes ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der medizinische Fortschritt erleichtert das Leben mit Diabetes zunehmend. Neue Erkenntnisse &#252;ber das Wesen der Krankheit aber auch eine F&#252;lle an modernen Pr&#228;paraten verbessern heutzutage die diagnostischen und therapeutischen M&#246;glichkeiten erheblich. Die beste, weil bew&#228;hrte Therapie bei Typ-2 Diabetes hat jedoch wenig mit den bisherigen Errungenschaften der Diabetologie gemein: Nach wie vor ist es die langfristige und konsequente Ern&#228;hrungsumstellung, auf die es im Kampf gegen die Stoffwechselerkrankung ankommt.</p>
<p>Der lebende Beweis daf&#252;r ist der Autor und Diabetiker Hans Lauber. Die heimt&#252;ckische Krankheit wurde bei dem ehemaligen Marketing-Direktor bei ProSieben bereits 1999 diagnostiziert. Zeitweise befand sich Lauber in medikament&#246;ser Behandlung, w&#228;hlte jedoch rasch den radikalen Weg. „Ich k&#252;ndigte als Marketing-Direktor bei ProSieben, machte mich selbst&#228;ndig, las alles &#252;ber Diabetes, fing mit Eigenversuchen an. Es gab kleine Siege, gro&#223;e Niederlagen, aber St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck erarbeitete ich mir die Bausteine meiner Methode.“ - fasst Lauber seinen Werdegang zusammen. Heute h&#228;lt der Selfmade- Ern&#228;hrungsberater seinen Diabetes ohne Medikamente im Zaum und engagiert sich in diversen Vortragsreihen f&#252;r mehr Aufkl&#228;rung rund um das Thema der <span id="more-10690"></span>Stoffwechselerkrankung. </p>
<p><strong>Diabetes als Folge des modernen Lebensstils</strong></p>
<p>Diabetes Mellitus war bereits im antiken &#196;gypten ein bekanntes, wenn auch r&#228;tselhaftes Leiden. Dennoch stellte die Erkrankung zu dieser Zeit noch keine akute Gefahr f&#252;r Millionen von Menschen dar. Erst durch die Lebens- und Ern&#228;hrungsweise der Moderne wurde sie zu einer kaum z&#228;hmbaren Volkskrankheit. Zu den ausl&#246;senden Faktoren geh&#246;ren die Einschr&#228;nkung der k&#246;rperlichen Aktivit&#228;t und der daraus resultierende Anstieg an &#220;bergewichtigen in der Allgemeinbev&#246;lkerung. Die fett- und zuckerreiche Ern&#228;hrung beg&#252;nstigt gerade den Ausbruch des Typ-2 Diabetes gravierend, wie zahlreiche Studien bisher belegen konnten.</p>
<p><strong>Natur als Methode</strong></p>
<p>Auf der Erkenntnis dieser Begleiterscheinungen der Wohlstandsnationen baut Laubers Methode auf. Eine vorrangige Bedeutung wird dabei der Eigenverantwortung hinsichtlich des eigenen Lebensstils zugeschrieben. Dazu geh&#246;ren die regelm&#228;&#223;ige &#220;berwachung der Blutzuckerwerte, ausreichend Bewegung sowie ein gesunder Essplan. Das Laubersche Ern&#228;hrungsgeheimnis stellt dabei das wichtigste Element der Methode dar: die Ern&#228;hrung sollte demnach viel frisches Obst und Gem&#252;se beinhalten, welche dem Verbraucher regional und saisonal zur Verf&#252;gung stehen. Eindr&#252;ckliche Aufschl&#252;sse &#252;ber die heilende Kraft der Natur geben dabei die zahlreichen pflanzlichen Zuckersenker, wie Bockhornsklee, Stevia oder Knoblauch. Eine schonende Zubereitung der Mahlzeiten rundet die Idee der nicht-medikament&#246;sen Ma&#223;nahme ab. Als einzige wirkliche Einschr&#228;nkung empfiehlt der Autor, alles S&#252;&#223;e wegzulassen.</p>
<p><strong>Glaubw&#252;rdig und erprobt</strong></p>
<p>Laubers Methode klingt nicht nur bestechend einfach. Nachweislich wirkt sie sich positiv auf den Blutzucker aus, reduziert &#252;bersch&#252;ssige Pfunde und hilft diabetischen Folgesch&#228;den entgegenzuwirken. Der Autor selbst lebt nach den eigens aufgestellten Maximen. Dies verleiht den Tipps zus&#228;tzlich an Glaubw&#252;rdigkeit. Mittlerweile geh&#246;rt Lauber zu dem Beirat der Deutschen Diabetesstiftung (DDS) und bringt DiabetesberaterInnen bei, wie durch eine kluge Ern&#228;hrung die Zuckerkrankheit medikamentenfrei im Zaum gehalten werden kann. Seine Vortr&#228;ge erfreuen sich stets einer guten Resonanz.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.lauber-methode.de/?cont=01_Mein_Weg">Lauber-Methoder</a><br />
<a href="http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Der-Selfmade-Ernaehrungsberater-118271.html">Diabetes-Ratgeber</a></p>
<p>Beata Mazuryk<br />
<a href="http://diabetesgate.de/">diabetesgate.de</a></p>
<p><SCRIPT charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822/DE/wwwhafat-21/8001/18d4009c-d280-4104-a832-9dfb5484cd54"> </SCRIPT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwhafat-21%2F8001%2F18d4009c-d280-4104-a832-9dfb5484cd54&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		<title>Randerscheinung: Festnetzwerken</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 03:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[die presse]]></category>

		<category><![CDATA[Florian Asamer]]></category>

		<category><![CDATA[Randerscheinung]]></category>

		<category><![CDATA[schaufenster]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier gibt es wieder mal am&#252;santes, das wir beim Zeitunglesen gefunden haben. Diesesmal aus der Rubrik &#8220;Randerscheinung&#8221; aus dem Schaufenster von &#8220;diepresse&#8221;.
Neulich wurde ich also nach meinen Social-Media-Kontaktdaten gefragt und konnte err&#246;tend nur auf meine eine dalkerte E-Mail-Adresse verweisen.

Neulich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibt es wieder mal am&#252;santes, das wir beim Zeitunglesen gefunden haben. Diesesmal aus der Rubrik &#8220;Randerscheinung&#8221; aus dem Schaufenster von &#8220;diepresse&#8221;.</p>
<p><strong>Neulich wurde ich also nach meinen Social-Media-Kontaktdaten gefragt und konnte err&#246;tend nur auf meine eine dalkerte E-Mail-Adresse verweisen.<br />
</strong></p>
<p>Neulich wurde ich also nach meinen Social-Media-Kontaktdaten gefragt (fragen Sie nicht von wem, fragen Sie nicht warum) und konnte err&#246;tend nur auf meine eine dalkerte E-Mail-Adresse verweisen. Meine Handynummer auch noch anzugeben, w&#228;re mir dann doch zu peinlich gewesen. Ich erinnere mich, dass ein &#228;lterer Kollege damals beim Aufkommen der elektronischen Post hartn&#228;ckig von seiner E-Mail-Nummer gesprochen hat. Weit ist es dorthin f&#252;r mich auch nicht mehr. Meine netzwerkliche Abstinenz speist sich aus mehreren Quellen: zum einen aus der Unf&#228;higkeit zum Netzwerken an sich. Sie ist nicht der Arroganz geschuldet, sondern dem <span id="more-10409"></span>Umstand, Sozialkontakte an sich nicht ad&#228;quat filtern zu k&#246;nnen. Vieles Zwischenmenschliche besch&#228;ftigt mich immer schon viel zu viel, anderes wieder deutlich zu wenig. </p>
<p>Zweitens k&#246;nnte ich es wahrscheinlich schlecht verwinden, Ablehnung im Netz zu erfahren. Wie ich bei meinem &#228;ltesten Sohn t&#228;glich mitbekomme, spielt sich &#252;ber die Zustimmung auf Facebook ein unglaublicher Selbstwertgef&#252;hltransfer ab. Oder das Gegenteil. Ich will mich dem schlicht nicht aussetzen. Zu sehr sitzt mir noch im Nacken, dass ich zu Tanzschulzeiten einmal bei einer Damenwahl &#252;brig geblieben bin. </p>
<p>Dazu kommt noch diese Fotosache. Ich scheue mich davor, Bilder von mir online zu stellen. Zwar h&#228;tte ich diesen Handykamerastyle ganz gut drauf. Aber ich habe den Eindruck, wer etwas auf sich h&#228;lt, der l&#228;dt seine Bilder dieser Tage nicht mehr hoch, sondern wartet, bis sein iPhone gehackt wird. Und geht dann zum FBI. </p>
<p>Viertens und letztens reicht das, was ich so erlebe, kaum, um auch nur getwittert zu werden (was erz&#228;hl ich Ihnen, Sie haben leidvolle Erfahrung damit). Immerhin habe ich Kabelfernsehen. Und eine Festnetznummer. Damit kann man sogar leidlich netzwerken. Nur f&#252;r den Fall.</p>
<p>Quelle: Aus der Rubrik &#8220;<a href="http://schaufenster.diepresse.com/home/salon/randerscheinung/698825/Randerscheinung_Festnetzwerken?from=suche.intern.portal">Randerscheinung</a>&#8221; von Florian Asamer</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Ich-Pleite: Wir wollen Beauty-OPs!</title>
		<link>http://www.hafawo.at/wissenswertes/die-ich-pleite-wir-wollen-beauty-ops/</link>
		<comments>http://www.hafawo.at/wissenswertes/die-ich-pleite-wir-wollen-beauty-ops/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 05:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[die ich pleite]]></category>

		<category><![CDATA[die presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier gibt es wieder mal am&#252;santes, das wir beim Zeitunglesen gefunden haben. Diesesmal aus der Rubrik &#8220;Die Ich-Pleite&#8221; aus dem Schaufenster von &#8220;diepresse&#8221;.
Der Gesundheitsminister will jetzt die Sch&#246;nheitsoperationen f&#252;r Jugendliche verbieten.
Wo ich nur mehr eine Nasenoperation vom Traumjob entfernt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibt es wieder mal am&#252;santes, das wir beim Zeitunglesen gefunden haben. Diesesmal aus der Rubrik &#8220;Die Ich-Pleite&#8221; aus dem Schaufenster von &#8220;diepresse&#8221;.</p>
<p><strong>Der Gesundheitsminister will jetzt die Sch&#246;nheitsoperationen f&#252;r Jugendliche verbieten.</strong></p>
<p>Wo ich nur mehr eine Nasenoperation vom Traumjob entfernt w&#228;re. Ihr habt gesagt, wir m&#252;ssen alles tun, damit wir einmal einen „Superjob“ bekommen, wenn wir gro&#223; sind. Sprachliche „Fr&#252;hf&#246;rderung“, musikalische „Fr&#252;herziehung“ (in meiner ersten Klavierstunde hab ich auf die Tasten gebissen, weil ich dachte, das sei Schokolade), „Lesefr&#252;hf&#246;rderung“ (mit drei hat mir meine Mama „Krieg und Frieden“ vorgelesen, mit f&#252;nf hab ich dann schon ihr vorgelesen – diesen Schwachsinn!!) </p>
<p>Und dann Auslandschuljahre: England, USA, Australien (von Japan musste ich fr&#252;her heimfahren wegen Bettn&#228;ssens). Dann nat&#252;rlich Psychopillen schlucken. Und von denen wirst du fett. Aber meine obergescheite Lehrerin hat mich wegen<span id="more-10403"></span> „Magersucht“ zur Schulpsychologin geschleppt (dabei bin ich, bitte, die Zweitdickste in der Klasse!). </p>
<p>Und seit ich immer diese Schlaftabletten vor den Schularbeiten nehme, krieg ich in der Fr&#252;h diese Aufputscherchen. Die sind cool. Da glaubst du, du bist Einstein. Kurz. Nachher f&#252;hlst du dich schei&#223;e. Aber daran gew&#246;hnt man sich. Mein Papa nimmt sie auch vor den „Meetings“ mit seinem Chef. Und der Chef vor den „Meetings“ mit dem seinen Chef. Mein Papa sagt, der Chef ist sch&#246;nheitsoperiert. Und uns verbietet es die Regierung! Dabei schaut die Frau Innenminister selber ziemlich operiert aus! Bald sind wir die Einzigen, die noch alt ausschauen!</p>
<p>Quelle: Aus der Rubrik &#8220;<a href="http://schaufenster.diepresse.com/home/salon/dieichpleite/698826/Die-IchPleite_Wir-wollen-BeautyOPs?_vl_backlink=/home/salon/dieichpleite/index.do">Die Ich-Pleite</a>&#8221; von Annemarie</p>
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		<title>Heilsame Ber&#252;hrung: Umarmung statt Pillen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 05:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[berührung]]></category>

		<category><![CDATA[berührungen]]></category>

		<category><![CDATA[pille]]></category>

		<category><![CDATA[Zuneigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem M&#252;nchner Marienplatz trafen sich wildfremde Menschen zu einer Massenumarmung. Dass dieser Flashmob einen ernsten Hintergrund hat, zeigen zahlreiche Studien zur heilsamen Wirkung von Ber&#252;hrungen. 
Ber&#252;hrung ist nonverbale Kommunikation, Ber&#252;hrung ist tr&#246;stlich. Und sie ist selten geworden, fand ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem M&#252;nchner Marienplatz trafen sich wildfremde Menschen zu einer Massenumarmung. Dass dieser Flashmob einen ernsten Hintergrund hat, zeigen zahlreiche Studien zur heilsamen Wirkung von Ber&#252;hrungen. </strong></p>
<p>Ber&#252;hrung ist nonverbale Kommunikation, Ber&#252;hrung ist tr&#246;stlich. Und sie ist selten geworden, fand eine Studie heraus, die der S&#252;dwest-Verlag in Auftrag gegeben hat: Sie zeigt, dass die meisten Deutschen Ber&#252;hrung als wichtig empfinden und gleichzeitig das Gef&#252;hl haben, zu wenig k&#246;rperliche N&#228;he zu erfahren.</p>
<p>„Nach einer Umarmung geht es beiden ein bisschen besser“, sagt Flashmob-Teilnehmerin Isabella auf dem M&#252;nchener Marienplatz. „Das sieht man schon daran, wie schnell mit einer Umarmung ein Streit beigelegt ist.“ Rentnerin Erna kann sich auch gesundheitliche Vorteile des Knuddelns vorstellen, „vorausgesetzt man ger&#228;t an den Richtigen“. Andernfalls sollte man sich eher um seine Handtasche sorgen.</p>
<p><strong>Ber&#252;hrungsarmes Deutschland </strong></p>
<p>Eine Forsa-Umfrage kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Ber&#252;hrungsarmut herrscht: Jeder achte Bundesb&#252;rger sieht sich einem Mangel an k&#246;rperlicher N&#228;he ausgesetzt. Gerade &#228;ltere Menschen, die viel allein sind, leiden h&#228;ufiger unter „chronischem Ber&#252;hrungsmangel“. Sie nehmen k&#246;rperliche N&#228;he fast nur als Dienstleistung in Anspruch, etwa in Form einer Massage oder der Kopfw&#228;sche beim Friseur.</p>
<p>Ob anerkennendes Schulterklopfen, kumpelhafter Handschlag oder innigste Umarmung: Ber&#252;hrungen sind f&#252;r die Gesundheit so essenziell wie essen oder schlafen. NBA-Teams mit viel K&#246;rperkontakt sind sportlich erfolgreicher, nach einer aufmunternden Ber&#252;hrung am Unterarm erzielen Testpersonen bessere Resultate, Babys brauchen k&#246;rperliche N&#228;he f&#252;r eine gesunde Entwicklung. <strong>Die Visite eines Krankenhausarztes empfinden Patienten gar als doppelt so lang, wenn der Arzt sie dabei ber&#252;hrt.</strong> Wie ausgefeilt der K&#246;rperkontakt als Sprache funktioniert, zeigt eine Untersuchung aus dem Jahr 2006: Wissenschaftler lie&#223;en<span id="more-10394"></span> ihre Probanden acht verschiedene Emotionen nur &#252;ber Ber&#252;hrungen einem anderen Menschen mitteilen - in 70 Prozent der F&#228;lle gelang ihnen das.</p>
<p><strong>Stressbremse K&#246;rperkontakt</strong></p>
<p>Die Haut ist durchsetzt von Abertausenden Sinneszellen, die schon auf kleinste Ber&#252;hrungsreize ansprechen. Untersuchungen des Touch Research Instituts der Universit&#228;t Miami zeigten, dass schon das Auflegen der Hand die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol senkt und die Aussch&#252;ttung der Entspannungshormone Oxytocin und Prolaktin anregt. Ber&#252;hrungen sollen Depressionen und chronische Schmerzen lindern, das Immunsystem kr&#228;ftigen und den Blutdruck senken. Auch Beziehungen verlaufen gl&#252;cklicher, wenn sich die Partner h&#228;ufig ber&#252;hren.</p>
<p>Um die Heilwirkung des Anfassens geht es auch im Buch von Marion Grillparzer und Susanne Wendel, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3517087149/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=wwwhafat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3517087149">DER FEELGOOD FAKTOR: Der 5. Sinn: Die Weisheit des K&#246;rpers nutzen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwhafat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3517087149" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, das am 3. Oktober erschienen ist. Anl&#228;sslich der Ver&#246;ffentlichung rief der in M&#252;nchen ans&#228;ssige S&#252;dwest Verlag zum Flashmob. Bei einem solchen Menschenauflauf treffen sich definitionsgem&#228;&#223; eine gro&#223;e Menge Leute auf einem &#246;ffentlichen Platz. Sie haben sich vorher per Internet verabredet, um etwas Ungew&#246;hnliches zu tun, etwa zu tanzen - oder sich in den Arm zu nehmen. </p>
<p>Sarah Wagner<br />
<a href="www.focus.de">focus.de</a><br />
Foto: http://www.sxc.hu/</p>
<p><SCRIPT charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822/DE/wwwhafat-21/8001/30558a4a-767e-4c4c-a918-d3d7a637d5ea"> </SCRIPT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwhafat-21%2F8001%2F30558a4a-767e-4c4c-a918-d3d7a637d5ea&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		<title>Natur-Defizit-St&#246;rung: Lieber Steckdose als Wald</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 05:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Mehr Matsch]]></category>

		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Kinder k&#246;nnen mit Wald und Wiese nichts mehr anfangen. F&#252;r diesen Zustand gibt es jetzt auch eine Diagnose, die Natur-Defizit-St&#246;rung. Um sie zu heilen, m&#252;ssen vor allem Eltern ihre &#196;ngste &#252;berwinden.
Bruno (8) war begeistert. W&#228;hrend die Erwachsenen im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Kinder k&#246;nnen mit Wald und Wiese nichts mehr anfangen. F&#252;r diesen Zustand gibt es jetzt auch eine Diagnose, die Natur-Defizit-St&#246;rung. Um sie zu heilen, m&#252;ssen vor allem Eltern ihre &#196;ngste &#252;berwinden.</strong></p>
<p>Bruno (8) war begeistert. W&#228;hrend die Erwachsenen im Landgasthaus Forelle und Kaiserschmarrn verdr&#252;ckten und eine spezielle Form der Aufmerksamkeitsst&#246;rung, hervorgerufen durch ein, zwei Spritzer zu viel, entwickelten, schnappte er seine Taschenlampe und schloss sich den gr&#246;&#223;eren Kindern an. Nach einer halben Stunde wurde Bruno gesucht – auf dem Spielplatz, wo brave Kinder normalerweise schaukeln oder klettern oder sonst etwas tun, was die st&#228;dtische Parkgesellschaft f&#252;r die gesunde Kindheit als angemessen erachtet. Nur gefunden wurde Bruno nicht. Nicht bei den Spielger&#228;ten, nicht bei den Streicheltieren, nicht einmal bei den Gokarts. Vielleicht sei er im Wald, meinte eine andere Mutter. „Im Wald?“, hauchte Brunos Mutter. „Um Gottes Willen!“</p>
<p>Bruno wurde sichergestellt – am Rande eines Lagerfeuers! Mit einem Schnitzmesser! Als seine Mutter wieder zusammenh&#228;ngend sprechen konnte, ratterte sie dem Kind sehr <span id="more-10319"></span>schnell eine lange Liste m&#246;glicher Katastrophen herunter, die ihm im Zuge seiner un&#252;berlegten, ungeplanten und vor allem un&#252;berwachten Expedition h&#228;tten zusto&#223;en k&#246;nnen: Stich- und Schnittverletzungen, Brandwunden, Bisse, Verirrungen oder b&#246;se Menschen: „Vor allem darfst du nie, nie alleine in den Wald gehen.“ Bruno h&#246;rte zu und empfing die Botschaft: Die Natur ist b&#246;se.</p>
<p>Wenn seine Mutter die richtige Dosis Angst erwischt hat, d&#252;rfte Bruno wieder f&#252;r l&#228;ngere Zeit gegen alles Gr&#252;ne, Braune und Wildwachsende immunisiert sein. Und sich damit in jene lange Reihe von Stadtkindern – aber nicht nur – einf&#252;gen, die Psychologen zunehmend Sorgen machen. Kinder, die keine Ahnung und daher auch kaum Interesse haben, was man in und mit Wald und Wiese anf&#228;ngt.</p>
<p><strong>Der Freiraum schrumpft.</strong> „Kinder, die ohne Aufsicht drau&#223;en spielen, sind eine aussterbende Spezies“, fasst Andreas Weber, Biologe, Philosoph und Autor, das Ph&#228;nomen in seinem Buch „Mehr Matsch“ zusammen. Der durchschnittliche Radius, in dem Kinder sich auf eigene Faust bewegen d&#252;rfen, sei in den letzten hundert Jahren dramatisch geschrumpft: von gesch&#228;tzten zehn Kilometern in den 1920ern auf kaum mehr als 200 Meter (in den meisten F&#228;llen ungef&#228;hr die L&#228;nge der eigenen Wohnstra&#223;e, sofern man denn in einer solchen wohnt). 1990 trieben sich fast drei Viertel aller Kinder zwischen sechs und 13 Jahren t&#228;glich im Freien herum, 2003 waren es bereits weniger als die H&#228;lfte. Dass das kein deutsches oder &#246;sterreichisches Ph&#228;nomen ist, zeigt eine Umfrage in Gro&#223;britannien: Mehr als 50 Prozent der britischen Sieben- bis Zw&#246;lfj&#228;hrigen ist es verboten, alleine oder nur mit Freunden im Park um die Ecke zu spielen oder auf einen Baum zu klettern.</p>
<p>Diese Entfremdung wird mittlerweile mit mehr als nur Misstrauen be&#228;ugt. Der amerikanische Umweltaktivist Richard Louv („Das letzte Kind im Wald?“) zieht sogar dramatische Schl&#252;sse: Gewalt, Suchtverhalten, Flucht in virtuelle Welten, Hyperaktivit&#228;t, gest&#246;rte soziale Beziehungen und wachsende Gleichg&#252;ltigkeit seien die Konsequenzen eines Lebens ohne Natur. Ein Viertkl&#228;ssler, den Louv zitiert, bringt es auf den Punkt: „Ich spiele lieber drinnen, wo die Steckdosen sind.“</p>
<p>Die Leute, die es in erster Linie angeht, nehmen solche Probleme allerdings nur dann wirklich ernst, wenn sie ein pathologisches Etikett tragen. In diesem Fall machte Louv den Vermittler und nannte es „Natur-Defizit-St&#246;rung“. Seither prasseln Handlungsanleitungen und Leitf&#228;den auf die Eltern ein, die ihnen dringend nahe legen, ihren Kindern wieder die Natur zur&#252;ckzugeben. Komplett mit Ideen und Projekten, wie man das anlegen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Denn Natur ist nicht gleich Natur.</strong> Es gibt hunderte Umweltprojekte, an denen Kinder teilnehmen k&#246;nnen. Andreas Weber sieht darin allerdings ein Problem: Dabei gehe es meistens darum, die Umwelt zu retten oder Wald und Wiese „aufzur&#228;umen“. Auf der Strecke bleibe der Genuss, das Erleben, das Wilde. Diesen feinen Unterschied macht auch der Neurobiologe Gerald H&#252;ther in seinem Vorwort zur deutschen Ausgabe von Louvs Buch. Zentral sei nicht die Aneignung von Wissen &#252;ber die Natur, sondern die am eigenen Leib gemachte Erfahrung in und mit der Natur. „Nur aus solchen Erfahrungen k&#246;nnen im kindlichen Gehirn all jene inneren Einstellungen und Haltungen herausgeformt werden, die eine ,Nature-Child-Reunion‘ erm&#246;glichen, die die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen st&#228;rken und die Entfaltung der in ihnen angelegten Potenziale, ihre Entdeckerfreude und Gestaltungslust wieder anregen und verloren gegangene Sinnbez&#252;ge wiederherstellen“, schreibt H&#252;ther.</p>
<p>Dreck macht Angst. Um den Kindern solche Erfahrungen zu erm&#246;glichen, m&#252;ssen viele Eltern ihre eigenen &#196;ngste &#252;berwinden: davor, was den Kindern zusto&#223;en k&#246;nnte, wenn sie aus den Augen gelassen werden. Oder davor, wie Kleidung und Schuhe aussehen, wenn im Park mit Wasser und Rindenmulch Fl&#252;sse gebaut und gestaut werden. Viele stecken auch in der Zwickm&#252;hle, dass sie Kinder nicht allein vor die T&#252;r lassen wollen, zwischen Beruf und Haushalt aber keine Zeit haben, sie dauernd zu begleiten. Und deshalb sehr oft froh sind, wenn dort gespielt wird, wo die Steckdosen sind.</p>
<p>Auch wenn es auf den ersten Blick l&#228;cherlich klingt: Wenn einer Generation, die in der Kindheit drau&#223;en getobt hat, der kindliche Umgang mit der Natur wieder beigebracht werden muss, k&#246;nnte die Ratgeber-Flut helfen, den ungesunden Angst-Stau aufzul&#246;sen. In den USA wurde „Das letzte Kind im Wald?“ jedenfalls ein Bestseller.</p>
<p>von Doris Kraus (<a href="http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/693983/NaturDefizitStoerung_Lieber-Steckdose-als-Wald?_vl_backlink=/home/bildung/index.do">Die Presse</a>)</p>
<p><SCRIPT charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822/DE/wwwhafat-21/8001/1999dbd1-d8d2-4071-b587-a99be0baaf26"> </SCRIPT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwhafat-21%2F8001%2F1999dbd1-d8d2-4071-b587-a99be0baaf26&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		<title>&#8220;Spongebob Schwammkopf&#8221; l&#228;sst Kinder verdummen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 06:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeichentrickserie &#252;ber den gelben Schwamm und seine Freunde f&#252;hrt bei Kindern bereits nach kurzer Zeit zu Aufmerksamkeits- und Lernproblemen, besagt eine neue US-Studie. Schon neun Minuten der Serie sollen bei Kindern ausreichen, dass diese Symptome auftreten.
Wenn Vierj&#228;hrige die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeichentrickserie &#252;ber den gelben Schwamm und seine Freunde f&#252;hrt bei Kindern bereits nach kurzer Zeit zu Aufmerksamkeits- und Lernproblemen, besagt eine neue US-Studie. Schon neun Minuten der Serie sollen bei Kindern ausreichen, dass diese Symptome auftreten.</strong></p>
<p>Wenn Vierj&#228;hrige die Serie nur neun Minuten lang sehen, hat dies Auswirkungen auf die Hirnfunktionen und in Folge auf die Intelligenz, hei&#223;t es in der Studie, die in der Zeitschrift Pediatrics ver&#246;ffentlicht wurde. F&#252;r die Studie mussten 60 Kinder entweder &#8220;Spongebob Schwammkopf&#8221; oder die ruhigere US-Zeichentrickserie <span id="more-10268"></span>&#8220;Caillou&#8221; ansehen.</p>
<p>Nach dem Fernsehen mussten die Kinder psychologische Funktionstests absolvieren. Die &#8220;Spongebob&#8221;-Kinder schnitten deutlich schlechter ab. Die Daten erschienen schl&#252;ssig, erkl&#228;rten die Studienautoren. Angesichts der kleinen Testgruppe sollten die Ergebnisse aber vorsichtig interpretiert werden, hie&#223; es.</p>
<p><strong>Ganze Reihe von Warnungen</strong><br />
Das Studienergebnis sorgt trotzdem - vor allem in den USA - f&#252;r Aufregung. Dort sitzen neun von zehn Kleinkindern regelm&#228;&#223;ig vor dem Fernseher. Die Warnungen der Experten sind vielseitig: der Blick ins TV-Ger&#228;t k&#246;nne die sprachlichen F&#228;higkeiten beeintr&#228;chtigen, die Gehirnleistung mindern und die Konzentrationsf&#228;higkeit sch&#228;digen.</p>
<p>Au&#223;erdem sollen die die flackenden Bilder, die st&#228;ndigen Perspektivwechsel und die schnellen Schnitte das sich entwickelnde Gehirn &#252;berfordern und nebenbei auch noch die Interaktion des Kindes mit den Eltern ersetzen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.heute.at/unterhaltung/kurioses/Spongebob-Schwammkopf-laesst-Kinder-verdummen;art752,597736">heute</a></p>
<p>Zusatz: &#8220;Ein Sprecher des Kindersenders Nickelodeon, David Bittler, kritisierte die Studie. «SpongeBob richtet sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren, nicht an Vierj&#228;hrige», sagte er und sprach von einer fragw&#252;rdigen Methodik, die keine g&#252;ltigen Schl&#252;sse zulasse. &#8220;</p>
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		<title>Sport vertreibt selbst schwere Depressionen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 18:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Depression]]></category>

		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Von t&#228;glichem Training profitieren sogar Menschen mit schweren Depressionen. Dabei half die k&#246;rperliche Aktivit&#228;t in einer Studie Patienten, deren erstes Antidepressivum nicht angeschlagen hatte. 
Ausdauersportler erleben immer wieder die positive Wirkung von Bewegung auf ihre Psyche: das Runners High. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von t&#228;glichem Training profitieren sogar Menschen mit schweren Depressionen. Dabei half die k&#246;rperliche Aktivit&#228;t in einer Studie Patienten, deren erstes Antidepressivum nicht angeschlagen hatte. </strong></p>
<p>Ausdauersportler erleben immer wieder die positive Wirkung von Bewegung auf ihre Psyche: das Runners High. Aber nicht nur Gesunde, auch seelisch Kranke profitieren vom Training. Das zeigte eine Vier-Jahres-Studie der psychologischen Abteilung des UT Southwestern Medical Center in Zusammenarbeit mit dem Cooper Institute in Dallas. Die Studie belegt, dass m&#228;&#223;ige wie auch intensive t&#228;gliche k&#246;rperliche Bet&#228;tigung genauso viel hilft wie ein zweites Medikament gegen Depression. Das zweite <span id="more-10129"></span>Medikament kommt dann zum Einsatz, wenn die Anfangsbehandlung keine Besserung gebracht hat.</p>
<p>Den Betroffenen einer Depression geht es nach Behandlungsbeginn mit Antidepressiva zwar besser, allerdings f&#252;hlen sie sich nie wieder so wie vor der Krankheit, sagt Madhukar Trivedi, Professor f&#252;r Psychiatrie und Autor der Studie. Die Studie zeigt, dass Sport gegen schwere Depressionen genauso effektiv hilft wie eine medikament&#246;se Behandlung. Viele Leute w&#252;rden daher Sport bevorzugen, vor allem weil Bewegung nachweislich Gesundheit und Wohlbefinden f&#246;rdert. </p>
<p><strong>Trainingsprogramm mit verschiedener Intensit&#228;t </strong></p>
<p>Die Studienteilnehmer waren im Alter von 18 bis 70 und hatten zuvor noch keine sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (ein spezielles Antidepressivum) erhalten. Die Forscher teilten sie in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe erhielt ein eigenes zw&#246;lfw&#246;chiges Trainingsprogramm mit verschiedener Intensit&#228;t. Geschultes Personal des Cooper Institute begleitete die &#220;bungseinheiten und nahmen erg&#228;nzend Hausbesuche vor.</p>
<p>Die Teilnehmer, die im Durchschnitt sieben Jahre lang an Depressionen gelitten hatten, trainierten auf dem Laufband und/oder dem Hometrainer. L&#228;nge und H&#228;ufigkeit des Trainings hielten sie in einem Online-Tagebuch fest. Beim Trainieren zu Hause trugen die Teilnehmer einen Pulsmesser. Zudem wurden sie w&#228;hrend der Studie psychologisch betreut.</p>
<p>Am Ende der Studie waren 30 Prozent der Teilnehmer vollkommen von ihrer Depression befreit, weitere 20 Prozent erfuhren eine signifikante Verbesserung.</p>
<p>Es zeigte sich, dass m&#228;&#223;ige Bewegung f&#252;r Frauen mit psychischen Vorerkrankungen in der Familie wirksamer war. Dahingegen war f&#252;r Frauen, deren Familie nicht an Vorerkrankungen litt, ein intensives Training effektiver. Die M&#228;nner profitierten alle mehr vom intensiveren Training, unabh&#228;ngig von anderen Merkmalen.</p>
<p>Madhukar Trivedi h&#228;lt das f&#252;r ein wichtiges Ergebnis. Die Art des Trainings h&#228;nge von bestimmten Eigenschaften des Patienten ab. Behandlungen m&#252;ssten m&#246;glicherweise also auf den Einzelnen zugeschnitten werden.</p>
<p>Die Studie ist im Journal of Clinical Psychiatry erschienen. </p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/news/psychologie-sport-vertreibt-selbst-schwere-depressionen_aid_658823.html">FOCUS</a></p>
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		<title>Lasst eure Kinder in Ruhe!</title>
		<link>http://www.hafawo.at/wissenswertes/lasst-eure-kinder-in-ruhe/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 17:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Lasst eure Kinder in Ruhe!]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier gibts einen coolen Artikel &#252;ber das Buch &#8220;Lasst eure Kinder in Ruhe!: Gegen den F&#246;rderwahn in der Erziehung&#8221; in dem es um das Aufwachsen als Kind in einer Gesellschaft die von Konkurenzdenken und Leistungsdruck gepr&#228;gt ist, welchen wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibts einen coolen Artikel &#252;ber das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3466309085/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=wwwhafat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3466309085">Lasst eure Kinder in Ruhe!: Gegen den F&#246;rderwahn in der Erziehung</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwhafat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3466309085" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&#8221; in dem es um das Aufwachsen als Kind in einer Gesellschaft die von Konkurenzdenken und Leistungsdruck gepr&#228;gt ist, welchen wir hier gefunden haben und mit vollster &#220;berzeugung an unsere Leser weiterempfehlen wollen. </p>
<p>Kinder von heute werden immer fr&#252;her gef&#246;rdert: Babyschwimmen, zweisprachige Kinderg&#228;rten und vieles mehr. Der deutsche Erziehungsexperte Wolfgang Bergmann schrieb kurz vor seinem Tod ein Buch gegen den F&#246;rderwahn. „Zu viel behindert die kindliche Intelligenz.“</p>
<p>Noch nie wusste eine Elterngeneration so viel &#252;ber Erziehung und &#252;ber die k&#246;rperliche und seelische Entwicklung ihrer Kinder“, schrieb Wolfgang Bergmann in seinem letzten Buch, das einem Aufruf gleicht. Der schwer krebskranke Erziehungswissenschafter meinte darin, „dass moderne Kindheit ein reines Desaster sein kann“.</p>
<p>Er zitiert eine Untersuchung der &#196;rztekammer Hannover aus <span id="more-10017"></span>dem Jahr 2010, die besagt, dass 37 Prozent aller Kinder unter f&#252;nf Jahren noch nie ein Bilderbuch oder Buch vorgelesen wurde. „Und das, wenn man bedenkt, dass viele dieser Kinder zur Fr&#252;hf&#246;rderungen in Deutsch, Russisch, manche in Chinesisch oder sonst was angehalten werden.“ Bergmann weiter: „Gleichzeitig beobachten Kinder&#228;rzte und eine Reihe anderer Studien, dass die Sprachst&#246;rungen bei Kindern zunehmen – und zugleich die Sorgen der Eltern.“</p>
<p>Unter den ewig besorgten Blicken gehe M&#252;ttern und V&#228;tern von heute ihre Intuition verloren, schrieb Bergmann. „Dabei sind Kinder ganz auf einen sicheren Kontakt zu den wichtigsten Menschen, Vater und Mutter, angewiesen. Doch die Eltern sind unsicher geworden, verbunden mit dem hastigen Bestreben, um Gottes willen alles richtig zu machen. Zugleich umlagern Therapeuten aller Art die unsicheren Eltern und haben f&#252;r jede minimale Abweichung eine neuartige Methode anzubieten“, analysierte Bergmann. Und gute, aber verunsicherte Eltern w&#252;rden alle Ratschl&#228;ge annehmen und das Kind hemmungslos f&#246;rdern, damit es ein kluges Kind wird, ein ganz besonderes eben. „Die Kinder sind heutzutage nicht nur das Zentrum der Familie. Sie m&#252;ssen diese Familie auch nach au&#223;en pr&#228;sentieren, sie m&#252;ssen mit ihren Begabungen deutlich machen, dass diese Familie eine gute ist.“</p>
<p>Der freie Atem des Lebens</p>
<p>Das seelische Leben vieler Kinder, die unter derartigem Leistungsdruck aufwachsen, sei zu gro&#223;en Teilen auf reiner Selbstdarstellung aufgebaut und nicht auf der inneren Sicherheit des Geliebtseins. „Aber genau diese Gewissheit brauchen unsere Kinder. Sie brauchen manchmal L&#228;rm und fast immer ein bisschen Chaos, vergn&#252;gtes Matschen auf Spielpl&#228;tzen, wenn der Regen schwer auf Sandburgen f&#228;llt und sie brauchen den freien Atem des Lebens“, schreibt der Autor, der allen Eltern folgenden Satz mit auf dem langen Weg des Elternlebens gab: „Kuscheln, erz&#228;hlen, vorlesen, sich Zeit nehmen. Emotionale Sicherheit und eine stabile Bindung gelten als Grundvoraussetzung f&#252;r erfolgreiches Leben und Lernen. Das menschliche Gehirn ist eben keine isolierte Lernmaschine, sondern ein Beziehungsorgan.“ W&#252;rde man seine Gedankenwelt zu einer Lernmaschine deformieren, verk&#252;mmere sie. Das gelte nicht nur f&#252;r Kinder, aber f&#252;r sie in besonderem Ma&#223;e.</p>
<p>Wer seine Kinder mit seinen ehrgeizigen Zukunftspl&#228;nen und den damit verbundenen „F&#246;rderungsprogrammen“ &#252;berlaste, m&#252;sse damit rechnen, dass der Nachwuchs irgendwann mit Versagens&#228;ngsten zu k&#228;mpfen haben wird. „Auch bei den Eltern treten dann Versagens&#228;ngste auf. Damit kommt kein Kind zurecht. Es will starke Eltern, sie m&#252;ssen unersch&#252;tterlich sein. Ein zweifacher Fels in der Brandung. Und denken wir einmal ganz lange und mit viel Geduld nach: Was kann diese St&#228;rke der Eltern letztlich sein? Was denn anderes als Liebe! Wird sie verfehlt, ist alles verloren.“</p>
<p>Wolfgang Bergmann: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3466309085/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=wwwhafat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3466309085">Lasst eure Kinder in Ruhe!: Gegen den F&#246;rderwahn in der Erziehung</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwhafat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3466309085" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
, K&#246;sel-Verlag, 142 Seiten, 14,99 Euro.</p>
<p>Die Initiative „F&#252;r Kinder“</p>
<p><em>„Kinder brauchen Liebe!“ – so einfach und eigentlich selbstverst&#228;ndlich lautet die Botschaft jener Initiative, die der bekannte Kindertherapeut noch vor seinem Tod gr&#252;ndete. Gemeinsam mit einigen international angesehenen P&#228;dagogen, Kinderpsychologen, Familientherapeuten und Gehirnforschern stemmte sich Therapeut Bergmann mit seiner Initiative „F&#252;r Kinder“ gegen den Trend und gegen die Isolierung von Babys und Kleinkindern in &#252;berforderten staatlichen Institutionen und gegen die einseitige kognitive Fr&#252;hf&#246;rderung der Kinder „auf der &#220;berholspur“. Auf Leistung getrimmte Kinder seien am Ende nicht nur bindungsunf&#228;higer, sondern auch d&#252;mmer.<br />
</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,692435">nachrichten</a></p>
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		<title>Dicke sterben fr&#252;her - warum nur vor dem Rauchen warnen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 05:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mit h&#228;sslichen Einheitsverpackungen will Australien dem Zigarettenkonsum zu Leibe r&#252;cken. W&#228;re das auch bei Lebensmitteln denkbar? Was w&#252;rde passieren, wenn Chips, Limonaden und Co nicht mehr ansprechend verpackt werden d&#252;rften? Ein kleines Gedankenexperiment.

Zigaretten sind ungesund. So sehr, dass in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit h&#228;sslichen Einheitsverpackungen will Australien dem Zigarettenkonsum zu Leibe r&#252;cken. W&#228;re das auch bei Lebensmitteln denkbar? Was w&#252;rde passieren, wenn Chips, Limonaden und Co nicht mehr ansprechend verpackt werden d&#252;rften? Ein kleines Gedankenexperiment.<br />
</em><br />
Zigaretten sind ungesund. So sehr, dass in vielen L&#228;ndern der Welt bestimmte Formen der Zigarettenwerbung verboten sind, Nichtraucher vor Qualm gesch&#252;tzt werden und Zigarettenpackungen mit Warnhinweisen versehen wurden. In Australien soll der politische Einfluss auf die Tabakindustrie bald noch viel weiter gehen: Dort soll in K&#252;rze &#252;ber ein Gesetz abgestimmt werden, das eine braune Einheitsverpackung f&#252;r Zigaretten vorschreiben w&#252;rde. Die Marke w&#228;re nicht mehr an einem Logo und den klassischen Farben erkennbar, stattdessen hie&#223;e es beispielsweise in Einheitsschrift: „Brand - Marlboro“. Zus&#228;tzlich solle der Raucher mit den bereits eingef&#252;hrten Abschreckungsbildern und gro&#223;fl&#228;chigen Warnhinweisen vom Kauf abgehalten werden. Der Tabakkonzern Phillip Morris deutete an, dass die Industrie gegen dieses Gesetz mit allen rechtlichen Mittel vorgehen werde und der Streitwert solcher Klagen in Milliardenh&#246;he liegen <span id="more-9800"></span>w&#252;rde.</p>
<p>Der Vorteil eines solchen Systems liegt auf der Hand: Raucher werden nicht nur an die Gefahren ihrer Gewohnheit laufend erinnert, es f&#228;llt den Konzernen auch sehr viel schwerer, ihre eigentlich relativ einheitlichen Produkte durch Image-Bildung an den Mann zu bringen. Assoziationen wie „sexy“ oder „cool“ entstehen beim Blick auf Raucherlunge und Gaumenkrebs nicht unbedingt. Aber ist das optisch abschreckende Einheitsdesign wirklich der richtige Weg? Ist das nicht zu viel Einmischung des Staats in die pers&#246;nliche Freiheit der Konsumenten? Sind Warnhinweise &#252;berhaupt effektiv?</p>
<p>Diese Fragen h&#246;ren sich sehr bekannt an - sie tauchten auch in der Diskussion um die Lebensmittelampel auf. Das System, bei dem beispielsweise der Salz- und Fettgehalt von Produkten sehr plakativ ausgezeichnet wird, ist in Gro&#223;britannien etabliert. Hierzulande stie&#223; es auf Ablehnung, das Europaparlament hat den entsprechenden Entwurf auf Druck der Industrie gestoppt.</p>
<p>Tatsache ist: Auch fetthaltiges, &#252;bersalzenes, mit Zusatzstoffen &#252;berfrachtetes „comfort food“ ist ungesund; es f&#252;hrt bei &#252;berm&#228;&#223;igem Konsum zu &#220;bergewicht. <strong>Falsche Ern&#228;hrung kann mit Diabetes, Kreislaufst&#246;rungen und sogar verschiedenen Krebskrankheiten in Verbindung gebracht werden.</strong> Todesursachen, die j&#228;hrlich Tausende dahinraffen. W&#228;re es daher richtig, auch die Verpackung von S&#252;&#223;igkeiten zu vereinheitlichen? Von gewissen Fertigbackwaren vielleicht, die zu einem gro&#223;en Anteil aus Transfetten bestehen? Oder von salziger Wurst und fettem K&#228;se?</p>
<p>Sollte der Konsument nicht besser mit den nackten Tatsachen konfrontiert sein, &#252;ber die weitreichenden Folgen des Konsums informiert sein? Immerhin wurde gerade im EU-Parlament ein neues Kennzeichnungsgesetz beschlossen, nachdem k&#252;nftig einheitlich festgelegte Tabellen der Inhaltsstoffe auf jede Verpackung gedruckt werden m&#252;ssen. Sogar Warnhinweise bei bestimmten Zusatzstoffen, die Schwangeren oder Kindern schaden k&#246;nnen, waren angedacht.</p>
<p>Doch das geht lange nicht so weit, wie der australische Anti-Tabak-Vorsto&#223;. Man k&#246;nnte ja auch auf eine braune Chipsverpackung einfach „Marke - XY“ schreiben, sie mit Warnhinweisen versehen und die R&#252;ckseite mit adip&#246;sen Jugendlichen bedrucken. Nat&#252;rlich w&#228;re dies eine drastische Ma&#223;nahme, denn einmaliger Chipskonsum macht nicht automatisch dick und f&#252;hrt nicht ins Grab. Ebenso wenig, wie eine Packung Zigaretten das Todesurteil bedeutet.</p>
<p>Spielen wir das Gedankenexperiment also durch: Es w&#252;rde den Herstellern mit einer Einheitsverpackung wesentlich schwerer fallen, die M&#228;ngel ihrer Produkte durch knackiges Design zu verbergen. Nicht nur das: Denkt man &#252;ber die Bedeutung der Verpackung und der Werbung im modernen Lebensmittelkonsum nach, w&#252;rde dies noch weitreichendere Folgen haben. Denn wodurch w&#252;rden sich die gef&#252;hlt 100 verschiedenen Chipssorten im Regal f&#252;r den Konsumenten noch unterscheiden? Wenn die Identifikation mit dem Produkt nicht mehr gelingt, weil ein Image nicht mehr erkennbar und es nicht mehr unterscheidbar ist, wird der Kauf vermutlich nach objektiveren Gesichtspunkten get&#228;tigt. Preis vielleicht und die Wahl der Sorte - Paprika oder Salz. Man stelle sich ein Einheitsdesign in den Limonaden-Regalen vor, wo sich die Produkte ma&#223;geblich durch Preis, Image und Markenbindung unterscheiden. <strong>Denn am Ende sind sie ja alle nur Wasser mit Kohlens&#228;ure, Zucker und Geschmacksstoffen</strong> (der Coca Cola Weihnachtsmann w&#252;rde vermutlich widersprechen).</p>
<p>Angenommen also, diese Unterscheidung w&#252;rde schwerer fallen: Der Preiskampf w&#252;rde vermutlich h&#228;rter ausfallen, am teureren Ende m&#252;sste aber die Produktqualit&#228;t f&#252;r kritische Konsumenten an Bedeutung gewinnen. Manche Marken, die nur eingef&#252;hrt wurden, um jede noch so kleine Nische zu besetzen und inhaltlich keinen Unterschied bieten („Single in der Gro&#223;stadt“ oder „gesundheitsbewusste Rentnerin“), w&#252;rden vermutlich fallen gelassen. Man k&#246;nnte also annehmen, dass die Regale sich leeren w&#252;rden, dass es nicht mehr 50, sondern nur noch 20 verschiedene Cornflakes-Sorten geben w&#252;rde.</p>
<p>Das k&#246;nnte positiv sein: Weniger Produktion, weniger Lager, kleinere Superm&#228;rkte. Effizienz und ein rational begr&#252;ndeter Einkauf. Nicht mehr das Gef&#252;hl, eigentlich nur Milch gebraucht zu haben, aber am Ende wieder einen vollen Einkaufswagen zur Kasse zu schieben. Weil die Produkte einen optisch „angesprungen“ haben, mit ihrer Verhei&#223;ung von Genuss.</p>
<p>Es k&#246;nnte aber auch die Freude am Einkauf und wom&#246;glich sogar am Essen verderben. Wenn ich beim Kauf meiner Schokolade nicht mehr das Gef&#252;hl habe, mir etwas zu g&#246;nnen und etwas Besonderes zu essen - sondern stattdessen schon von der Verpackung erfahre, dass ich davon fett werde oder sogar sterbe. Wenn alles pl&#246;tzlich gleich aussieht und ich ewig brauche, um meine Lieblingsnudelsorte zu finden. Verpackung macht da einen gro&#223;en Unterschied.</p>
<p>Vor allem w&#228;re ein solches System nat&#252;rlich ein Schlag f&#252;r die Lebensmittelerzeuger. F&#252;r Neugr&#252;ndungen w&#228;re es noch schwieriger, in den Markt einzusteigen. In den USA, wo der Abdruck von abschreckenden Bildern auf Zigarettenpackungen beschlossen wurde, wird das neue Gesetz auch als „Marlboro-Monopol-Gesetz“ bezeichnet. Den etablierten Marktf&#252;hrern wird unn&#246;tige Konkurrenz vom Hals geschafft.</p>
<p>Es ist also fraglich, wie weit man mit dem Konsumentenschutz gehen kann. Wo die Verantwortung des Staats &#252;ber die pers&#246;nliche Freiheit des Einzelnen und die unternehmerische Freiheit der Produzenten zu stellen ist. Diese Frage wird laufend neu zu diskutieren sein. Von einheitsbraunen Chipsverpackungen sind wir trotz der neuen Kennzeichnungspflichten jedenfalls noch weit entfernt.</p>
<p>Rebecca Sandbichler<br />
<a href="http://blogs.taz.de">blogs.taz.de</a></p>
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		<title>Meditation: Loslassen lernen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 05:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[bogenschießen]]></category>

		<category><![CDATA[loslassen]]></category>

		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

		<category><![CDATA[meditieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Meditieren und therapieren mit Pfeil und Bogen: Abseits der Sportwelt r&#252;ckt das Bogenschie&#223;en in den letzten 20 Jahren in den Fokus von Therapeuten. Ansatz: die Gegens&#228;tze zwischen Anspannung und Entspannung.
Tobe. Abgesehen von den Wurzeln als steinzeitliche Jagdwaffe und sp&#228;ter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meditieren und therapieren mit Pfeil und Bogen: Abseits der Sportwelt r&#252;ckt das Bogenschie&#223;en in den letzten 20 Jahren in den Fokus von Therapeuten. Ansatz: die Gegens&#228;tze zwischen Anspannung und Entspannung.</p>
<p>Tobe. Abgesehen von den Wurzeln als steinzeitliche Jagdwaffe und sp&#228;ter revolution&#228;re Komponente in der Kriegsf&#252;hrung – man denke an Dschingis Khan und seine berittenen Bogensch&#252;tzen – r&#252;ckt abseits der Sportwelt traditionelles Bogenschie&#223;en in den letzten 20 Jahren in den Fokus von Therapeuten. So ist die Aktivit&#228;t mit Pfeil und Bogen Bestandteil der Behandlung in psychosomatischen Kliniken. Der Ansatz: die Gegens&#228;tze zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Konzentration und Loslassen zu <span id="more-9797"></span>nutzen.</p>
<p>Asien stellt mit S&#252;dkorea und China nicht nur die Topnationen im olympischen Bogensport, abseits von Punkten und Siegerlisten nimmt hier der Bogen auch als Instrument der Meditation eine besondere Rolle ein. Eingesetzt zur Bewusstseinsfindung steht dabei das Finden von innerer Ruhe, die Einheit von Geist, K&#246;rper, dem Bogen und dem Ziel im Mittelpunkt. Das Treffen ist zweitrangig – so soll etwa das Zen-Bogenschie&#223;en allein durch das Schie&#223;ritual die Konzentration und die Gelassenheit f&#246;rdern.</p>
<p>(&#8221;<a href="http://diepresse.com/home/sport/mehrsport/676747/Meditation_Loslassen-lernen?direct=676768&amp;_vl_backlink=/home/sport/mehrsport/index.do&amp;selChannel=" target="_blank">Die Presse</a>&#8220;, Print-Ausgabe, 11.07.2011)</p>
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		<title>Sport holt psychisch Kranke aus ihrer Isolation</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 15:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Psyche]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (dpa/tmn) - Sport kann depressive Menschen aus ihrer Isolation  holen. Denn Bewegung tr&#228;gt dazu bei, Angst und Stress abbauen und das  Selbstbewusstsein zu st&#228;rken.
Psychisch Kranken falle es durch Sport leichter, ihr &#8220;R&#252;ckzugsverhalten&#8221;  abzulegen und mehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dpa/tmn) - Sport kann depressive Menschen aus ihrer Isolation  holen. Denn Bewegung tr&#228;gt dazu bei, Angst und Stress abbauen und das  Selbstbewusstsein zu st&#228;rken.</p>
<p>Psychisch Kranken falle es durch Sport leichter, ihr &#8220;R&#252;ckzugsverhalten&#8221;  abzulegen und mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, erl&#228;utert Prof. Fritz  Hohagen von der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Psychiatrie, Psychotherapie  und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. Er wirke zudem ihrer  Antriebslosigkeit entgegen und rege ihre Aktivit&#228;t an. Positive Effekte  von Bewegung bei Depressionen seien mittlerweile wissenschaftlich gut  belegt.</p>
<p>Wichtig ist Hohagen zufolge, dass die Betroffenen<span id="more-9782"></span> regelm&#228;&#223;ig  trainieren und den Sport als verl&#228;ssliche Konstante in ihrem Leben  wahrnehmen. Besonders gut f&#252;r die Stimmung sind demnach moderate  Ausdauersportarten wie Walking, Jogging, Radeln und Schwimmen.  Mannschaftssportarten k&#246;nnen sich dar&#252;ber hinaus positiv auf das  Sozialverhalten von psychisch Kranken auswirken, weil sie dabei lernen,  sich mit ihrem K&#246;rper und anderen Menschen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Auch bei Angstst&#246;rungen, Suchterkrankungen, Essst&#246;rungen psychotischen  Erkrankungen wie Schizophrenie ist Sport Bestandteil der Behandlung.  Gesunde Menschen profitieren aber ebenfalls von regelm&#228;&#223;iger Bewegung,  erl&#228;utert der Direktor der Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie des  Universit&#228;tsklinikums Schleswig-Holstein in L&#252;beck: Auch sie k&#246;nnen so  depressive Verstimmungen abbauen und Stress besser bew&#228;ltigen.</p>
<p><a href="http://de.sott.net/articles/show/2366-Sport-holt-psychisch-Kranke-aus-ihrer-Isolation" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Richtiges Networking funktioniert nur pers&#246;nlich</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 05:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coach Rainer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Networking]]></category>

		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

		<category><![CDATA[social networking]]></category>

		<category><![CDATA[sociale netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Web-2.0-Boom zum Trotz: Karrieristen investieren ihre Zeit besser bei Vereinen wie Rotary, dem &#214;CV oder Damenklubs als online. Denn blo&#223;e Facebook-Freunde helfen beruflich niemandem weiter. 
Nur Kopfsch&#252;tteln erntet, wer Banker, Wirtschaftstreuh&#228;nder oder Rechtsanw&#228;lte auf den Wert von Facebook-Kontakten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Web-2.0-Boom zum Trotz: Karrieristen investieren ihre Zeit besser bei Vereinen wie Rotary, dem &#214;CV oder Damenklubs als online. Denn blo&#223;e Facebook-Freunde helfen beruflich niemandem weiter. </p>
<p>Nur Kopfsch&#252;tteln erntet, wer Banker, Wirtschaftstreuh&#228;nder oder Rechtsanw&#228;lte auf den Wert von Facebook-Kontakten anspricht. Ein Private-Banker eines internationalen Finanzinstituts l&#228;chelt nur milde auf die Frage, ob er denn beim Recruiting-Gespr&#228;ch auf seine Facebook-Freunde angesprochen wurde: „Das Einzige, was z&#228;hlt, sind richtige, reale Kontakte.“ </p>
<p>Dabei stehen „soziale Netzwerke“ hoch im Kurs: Facebook verzeichnet nach eigenen Angaben weltweit 600 Millionen User. In &#214;sterreich sind auf dem „Online-Jahrbuch“ &#252;ber 2,4 Millionen User registriert. Xing meldet einen Wachstumsrekord auf 4,7 Millionen Mitglieder in Deutschland, der Schweiz und &#214;sterreich. Das US-Pendant LinkedIn<span id="more-9546"></span> r&#252;hmt sich seiner mehr als 100 Millionen Mitglieder.</p>
<p><strong>&#8220;Knackpunkt Vertrauen&#8221;</strong><br />
Digital oder analog – was z&#228;hlt im Berufsleben? F&#252;r Harald Katzmair, international renommierten Netzwerkanalysten mit B&#252;ros in Wien und New York, ist die Antwort klar: „Der Knackpunkt eines guten Netzwerks ist Vertrauen. Das entsteht nur im pers&#246;nlichen Kontakt.“  Vertrauen nennt er „die W&#228;hrung des Netzwerks“. Der Wert einer Beziehung lasse sich einfach darstellen.</p>
<p>Erstens sei die Wahrscheinlichkeit h&#246;her, dass ein Gesch&#228;ft bei einem Vertrauensverh&#228;ltnis tats&#228;chlich zustande kommt. Als zweiten Grund nennt er die Zeitspanne bis zum Abschluss. W&#228;hrend Neukontakte erst angebahnt werden m&#252;ssen, bringen etablierte Netzwerkpartner die Dinge schneller unter Dach und Fach. „Wenn man einen Stundensatz f&#252;r diese zus&#228;tzliche Zeit einsetzt, kann man schnell den Wert des Kontaktes berechnen.“ </p>
<p>Beziehungen haben im Berufsleben seit jeher gro&#223;e Bedeutung: „Das war immer so und wird immer so sein: F&#252;r sein Weiterkommen ben&#246;tigt man ein Netzwerk.“ Erfolg sei das Produkt aus Ressourcen mal Beziehungen – auf diese einfache Formel reduziert Katzmair das komplexe Thema: Wer kein Know-how, Geld und keine sonstige Anlagen habe, k&#246;nne nichts anbieten. Und wem die Beziehungen fehlen, der k&#246;nne sein Potenzial nicht bewegen, ist sich der Analyst sicher.  </p>
<p>Den Vorwurf, Netzwerke w&#228;ren ein N&#228;hrboden f&#252;r Filz und Proporz, l&#228;sst er nicht gelten. „Netzwerke an sich sind weder gut noch b&#246;se. Nur an den Handlungsweisen der Akteure l&#228;sst sich Zynismus ablesen.“ Wer mit Seilschaften seinen beruflichen Weg absichern m&#246;chte, werde irgendwann &#252;ber seine eigenen F&#252;&#223;e stolpern. „Was dann passiert, hat man gerade wieder gesehen“, spielt er auf den Lobbyisten Peter Hochegger an.</p>
<p>Facebook, Xing &#038; Co. seien gute Informationskan&#228;le, die mit geringen Kosten gen&#252;tzt werden k&#246;nnen. Alle digital vorhandenen Produkte k&#246;nnten gut im Web 2.0 positioniert werden. Bei komplexeren Angeboten und im B2B-Bereich werde lieber auf analoge Netze zur&#252;ckgegriffen. „Ich werde mir doch keinen Strategieberater &#252;ber Facebook bestellen“, spitzt der Gr&#252;nder der FAS.research zu.</p>
<p><strong>Komplement&#228;r gesucht</strong><br />
Online-Plattformen haben weiters den Nachteil, Gemeinsamkeiten zu stark zu f&#246;rdern. „Im Web- 2.0-Universum herrscht das Prinzip der &#196;hnlichkeit“, sagt Katzmair. User erhalten Empfehlungen von Personen und Freunden mit denselben Interessen. „Win-win-Situationen in Netzwerken gibt es aber nur dort, wo die Partner komplement&#228;r sind.“ Der IT-Spezialist hilft dem Arzt bei seiner Online-Pr&#228;senz, der Steuerberater dem Gr&#252;nder bei seinen Finanzangelegenheiten – der Mehrwert von zwei PR-Beratern ist gering. Hier liege auch der Nutzen der institutionalisierten Netzwerke wie Rotary, Lions, &#214;CV, Freimaurer oder der neu etablierten Damenklubs. Diese w&#228;ren aufgrund ihrer Breite und ihrer langfristigen Ausrichtung erfolgreich.</p>
<p>Einen „Schatten der Zukunft“ nennt Katzmair das: „Die Mitglieder gehen davon aus, dass sie einander wiedersehen und verhalten sich dementsprechend.“ Dar&#252;ber hinaus agieren sie auf Basis gemeinsamer Werte – was den Vertrauensaufbau unterst&#252;tze. „Au&#223;erdem verf&#252;gen diese Netze einfach &#252;ber gewaltige Ressourcen.“<br />
Also lieber einen Abend in einem Rotary-Club, in einer Freimaurerloge oder auf der Bude einer Studentenverbindung verbringen als online bei Facebook? „Wenn Sie sich mit deren Werten identifizieren k&#246;nnen, dann ja, definitiv“, sagt Katzmair.</p>
<p><em>(Quelle: &#8220;Die Presse&#8221;, Print-Ausgabe, 21.05.2011)</em></p>
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		<title>Du l&#252;gst!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 12:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hier gibt&#8217;s mal einen interessanten Artikel zum Thema  L&#252;gen von Veronika Schaller auf Amica.de. Manchmal kann es nicht schaden, ein paar der hier erw&#228;hnten Eigenschaften der L&#252;gner zu kennen um sich dadurch ein besseres Bild der Situation verschaffen zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibt&#8217;s mal einen interessanten Artikel zum Thema  L&#252;gen von Veronika Schaller auf <a href="http://www.amica.de/liebe-psychologie/psychologie-ich-sehe-wie-du-luegst_aid_8416.html" target="_blank">Amica.de</a>. Manchmal kann es nicht schaden, ein paar der hier erw&#228;hnten Eigenschaften der L&#252;gner zu kennen um sich dadurch ein besseres Bild der Situation verschaffen zu k&#246;nnen. Alle Achtung jedoch bei Full Time Psychopaten, bei denen wird es schwierig L&#252;gen als solche zu erkennen, weil die sich ja sicher sind nichts falsch gemacht zu haben.</p>
<p><em>Sie glauben, dass ihr Partner wie J&#246;rg Kachelmann ein Doppelleben f&#252;hrt oder ihre Kollegin schwindelt? Wie Sie jede Unwahrheit entlarven, erkl&#228;rt die Betrugssachverst&#228;ndige Pamela Meyer.<br />
</em></p>
<p>J&#246;rg Kachelmann kann aufatmen: Das Landgericht Mannheim hat den Schweizer Wettermoderator vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die Begr&#252;ndung der Richter? F&#252;r eine Verurteilung reichten die Indizien nicht aus. Seine ehemalige Geliebte hatte ihn wegen Vergewaltigung angeklagt.</p>
<p>Mit der Festnahme des heute 52-J&#228;hrigen im Mai 2010 war auch das merkw&#252;rdige Doppelleben, beziehungsweise Vielfachleben des Wettermoderators aufgeflogen: 14 Frauen hatten bis dato gedacht, sie seien jeweils <span id="more-9603"></span>die Einzige in J&#246;rg Kachelmanns Leben. „Lausem&#228;dchen“ nannte er sie alle, soll seine Gute-Nacht-Gr&#252;&#223;e als Rundmail verschickt haben. Eine gigantische Lebensl&#252;ge, die angesichts der Aff&#228;renskandale um Arnold Schwarzenegger und Tiger Woods wie eine Krankheit ber&#252;hmter M&#228;nner scheint.</p>
<p>Aber auch Normalo-M&#228;nner l&#252;gen in „harmloseren“ Alltagssituationen h&#228;ufiger, n&#228;mlich 1092 Mal j&#228;hrlich, als Frauen mit 728 Mal. Das fand das Londoner „Science Museum“ in einer aktuellen Studie heraus.</p>
<p><strong>Warum l&#252;gen wir?</strong></p>
<p>Die Befragung von 3000 M&#228;nnern und Frauen offenbarte au&#223;erdem: M&#228;nner schwindeln vor allem in Bezug auf ihren Alkoholpegel: „Ich habe gar nicht so viel getrunken!“ ist ihre h&#228;ufigst ausgesprochene L&#252;ge. Frauen verbergen hingegen meist ihre wahren Gef&#252;hle. „Es ist nichts, mir geht es gut“, streiten sie bei Missmut ab.</p>
<p>„T&#228;uschungsman&#246;ver k&#246;nnen entweder offensiver oder defensiver Natur sein“, wei&#223; Pamela Meyer, Autorin des Ratgebers „Wie man jede L&#252;ge erkennt“. In der US-Finanzwelt gilt die Betrugssachverst&#228;ndige als menschlicher L&#252;gendetektor.</p>
<p>Sie erkl&#228;rt: „Bei offensiven L&#252;gen wollen wir eine Belohnung kassieren, uns einen Vorteil verschaffen oder bewundert werden - zum Beispiel, indem wir bei unseren F&#228;higkeiten in Bewerbungsgespr&#228;chen &#252;bertreiben“.</p>
<p>Zu den defensiven Motiven, so die Expertin, geh&#246;rten die Vermeidung von Strafen und Peinlichkeiten, der Schutz einer anderen Person vor Strafe, der Eigenschutz vor k&#246;rperlicher oder emotionaler Bedrohung, die Vermeidung einer unangenehmen sozialen Situation sowie das Aufrechterhalten der Privatsph&#228;re.</p>
<p>Wie Sie herausfinden, ob Ihr Liebster „zu seinem Schutz“ l&#252;gt, wenn er von der Nacht mit seinen Kumpeln erz&#228;hlt, ob ihre Kollegin falsch l&#228;chelt oder Ihre beste Freundin auf Ihren Partner steht? Durch Gespr&#228;che! Welche verbalen und nonverbalen Hinweise L&#252;gner verraten, erkl&#228;rt Pamela Meyer hier:<br />
<strong><br />
Nonverbale Indizien f&#252;r L&#252;gen</strong></p>
<ul>
<li>Das Herumspielen an Haaren, K&#246;rperteilen, Kleidung oder Gegenst&#228;nden  signalisiert Nervosit&#228;t und einen Fluchtimpuls. Wer au&#223;erdem die F&#252;&#223;e  Richtung T&#252;r ausrichtet, w&#252;rde am liebsten gehen.</li>
<li>Versteinerte Haltung: Untermalende Gesten nehmen ab, je st&#228;rker sich  der Sprecher auf das Spinnen einer Geschichte konzentrieren muss.  Stattdessen werden die H&#228;nde oft unter dem Tisch versteckt.</li>
<li>Um „das B&#246;se nicht sehen zu m&#252;ssen“, reiben sich M&#228;nner oft die Augen, Frauen fassen sich unter die Augen.</li>
<li>Blinzelfrequenz: L&#252;gner schlagen ihre Augen &#246;fter auf und zu.  Stellen Sie zuerst unverf&#228;ngliche Fragen, um den Unterschied  auszumachen.</li>
<li>Nat&#252;rliche Gesten &#228;u&#223;ern sich zeitgleich auf beiden Gesichts- oder  K&#246;rperh&#228;lften. Unecht ist die Asymmetrie von Gestik oder Mimik, also ein  schiefes L&#228;cheln, ein finsterer Blick mit nur einem Auge oder ein  einseitiges Schulterzucken.</li>
<li>Aufrichtige Emotionsausdr&#252;cke finden meist gleichzeitig statt,  gespielte nacheinander. Wer vorgibt zu schmollen, w&#252;rde z.B. zuerst die  Arme verkreuzen und dann einen Schmollmund ziehen. Wer wirklich  beleidigt ist, tut dies zeitgleich. Achten Sie also auf falsches Timing!</li>
<li>Falsches L&#228;cheln: Nur jeder zehnte Mensch kann die um die Augen  gelegenen Muskeln bewusst steuern, so dass der Gesamteindruck eines  echten L&#228;chelns entsteht.</li>
<li><em>Tipp: Pr&#252;fen Sie das Gesicht Ihres Gegen&#252;bers genau auf  Mikroexpressionen. Diese fl&#252;chtigen Gef&#252;hlsregungen k&#246;nnen kaum  unterdr&#252;ckt werden und offenbaren, was eine Person wirklich empfindet,  z.B Wut.</em></li>
</ul>
<p><strong><span class="BoldGrey">Verbale Indizien f&#252;r L&#252;gen</span></strong></p>
<ul>
<li>Glaubw&#252;rdigkeitsphrasen wie „Soweit ich wei&#223;“, „Um ehrlich zu sein“  oder „Ich schw&#246;re“ kommen oft vor, wenn die gespielte Aufrichtigkeit  unterstrichen werden soll.</li>
<li>Versucht jemand sofort das Thema mit ausweichenden Antworten zu  wechseln, Gegenfragen zu stellen oder Ihre Fragen zu ignorieren? Dann  will er vielleicht herausfinden, wie viel Sie bereits wissen.</li>
<li>Das wortw&#246;rtliche Wiederholen der Frage ist eine Taktik, um Zeit zu  gewinnen und eine Antwort zu konstruieren. Will jemand lediglich  sichergehen, dass er die Frage richtig verstanden hat, wird er nur einen  Teil wiederholen.</li>
<li>Angespannte Nerven sorgen oft daf&#252;r, dass die Stimmlage h&#246;her  rutscht, wegen der hohen Konzentration auf die L&#252;ge k&#246;nnte die Stimme  flach und monoton werden. Alternativ k&#246;nnte sie leise und flehend  klingen.</li>
<li>Unnat&#252;rliche Ausformulierung: Versucht eine Person ihre Schuld zu  verbergen, betont sie die W&#246;rter eventuell ungew&#246;hnlich. Das nat&#252;rliche  „Ich war´s nicht“, wird dann zu „Ich war es nicht“.</li>
<li>Sprachliche Fehler: Viele „&#196;hm&#8221;s und „&#196;h&#8221;´s, sowie holprige  grammatikalische Konstruktionen enstehen, wenn der Gespr&#228;chspartner sich  eine L&#252;gengeschichte strickt.</li>
<li>Wenn der Tonfall betont und unangebracht emotionslos ist, sollten  Sie stutzig werden. Denn dann m&#246;chte der Gespr&#228;chspartner die Bedeutung  des Themas herunterspielen.</li>
<li><em>Tipp: Lassen Sie Ihr Gegen&#252;ber die Geschichte ab einem  bestimmten Punkt und aus einer anderen Perspektive wiederholen oder  r&#252;ckwarts erz&#228;hlen  -  weil die Details logisch sein m&#252;ssen, wird ein  L&#252;gner hier schnell straucheln.</em></li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch das Buch zum Thema:</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822216/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=wwwhafat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3868822216"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=3868822216&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=wwwhafat-21&#038;ServiceVersion=20070822" ></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwhafat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3868822216" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>„Komm her, ich erz&#228;hl dir jetzt eine Geschichte“</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 05:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Folke Tegetthoff, Autor von mehr als 30 B&#252;chern, Geschichtenerz&#228;hler und Organisator des Erz&#228;hlkunstfestivals „Fabelhaft! Nieder&#246;sterreich“ hat einen super Gastartikel auf &#8220;die Presse&#8221; ver&#246;ffentlicht, welchen wir unseren Lesern hier auf HaFAWo unbedingt weiterempfehlen m&#246;chten.
Gastkommentar: Ein Vorschlag, was wir unseren Kindern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folke Tegetthoff, Autor von mehr als 30 B&#252;chern, Geschichtenerz&#228;hler und Organisator des Erz&#228;hlkunstfestivals „Fabelhaft! Nieder&#246;sterreich“ hat einen super Gastartikel auf &#8220;die Presse&#8221; ver&#246;ffentlicht, welchen wir unseren Lesern hier auf HaFAWo unbedingt weiterempfehlen m&#246;chten.</p>
<p><strong>Gastkommentar: Ein Vorschlag, was wir unseren Kindern und Jugendlichen t&#228;glich sagen sollten: Lesen erf&#252;llt eine tiefe Sehnsucht in uns.</strong></p>
<p>Armes Pisa: Dein Turm ist so schief, weil deine Basis ein Problem hat. Armes &#214;sterreich: Deine Bildungspolitik droht zu kippen, weil die Verantwortlichen (wir alle!) nicht kapieren, dass die Ursachen f&#252;r das Problem Lesen an der Basis liegen.</p>
<p>Wir wissen seit Langem, dass Vorlesen und Erz&#228;hlen ab dem zweiten Lebensjahr Wortschatz- und Grammatikbildung enorm beeinflussen. Neueste Studien haben bewiesen, dass Vorlesen weitaus wichtiger ist, als man bisher angenommen hat: Es f&#246;rdert nicht nur die Sozialkompetenz des Kindes, sondern auch die Konzentrations-, die Zuh&#246;r- und die Wahrnehmungsf&#228;higkeit. Also genau die Grundvoraussetzungen f&#252;r sinnerf&#252;lltes Lesen, um einen Text wirklich <span id="more-9440"></span>verstehen zu k&#246;nnen!</p>
<p><strong>Die Macht des erz&#228;hlten Wortes</strong></p>
<p>Wir wissen weiters, dass Kinder, denen zwischen zwei und sechs Jahren viel vorgelesen wurde, in der Folge bessere und intensivere Leser werden! Vorlesen bedeutet n&#228;mlich prim&#228;r Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Bedeutet das Gegenteil von „vor den Fernseher gesetzt werden“.</p>
<p>Seit dem Augenblick, als Menschen begannen, ihre Gedanken und Gef&#252;hle, ihre &#196;ngste und Sehns&#252;chte in Worte zu kleiden, werden Geschichten erz&#228;hlt. Sie werden erz&#228;hlt, weil unsere Intuition uns sagt, dass dann das Gegen&#252;ber automatisch besser zuh&#246;rt. Das praktiziert jeder Mensch, jeden Tag und immerzu. Und jeder Mensch wei&#223;, wie hoch der Frustrationsgrad ist, wenn dem Erz&#228;hlenden nicht zugeh&#246;rt wird.</p>
<p>Dieses Wissen um die Macht des erz&#228;hlten Wortes sollten wir uns zunutze machen: wenn wir vorlesen, wenn wir erz&#228;hlen. Damit schaffen wir in weiterer Folge erh&#246;hte Konzentrationsf&#228;higkeit und Aufmerksamkeit – eben die Grundvoraussetzungen zum n&#228;chsten Schritt: dem Lesen!</p>
<p>Hinzu kommt noch, dass wir uns inmitten eines umfassenden Paradigmenwechsels im Bereich Lesen befinden. Wir werden in Zukunft zwei sich stark abgrenzende Begriffe von „Lesen“ haben: ein Arbeitslesen, das darauf abzielt, m&#246;glichst rasch, m&#246;glichst effizient Inhalte auf gedruckten bzw. elektronischen Seiten zu dechiffrieren; und die F&#228;higkeit, diesen Inhalt f&#252;r die jeweilige, zweckgerichtete Nutzung abzuspeichern.<br />
<strong><br />
Lesen erzeugt Wellnessgef&#252;hl</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite das Genusslesen. Genusslesen, das, womit die jetzige Generation aller &#252;ber 30-J&#228;hrigen, die noch mit dem Buch als etwas Hehrem, Wertvollem aufgewachsen sind, „Lesen“ assoziieren. Studien haben gezeigt, dass 75 Prozent aller befragten Erwachsenen angeben, nur noch im Urlaub zum (literarischen) Lesen zu kommen. Diese Form des Lesens wird zu einem exklusiven „Wellnessgef&#252;hl“, zu einem Luxusgut, mutieren.</p>
<p>Mit diesem Bewusstsein m&#252;ssen wir Lesen auch bei unseren Kindern und Jugendlichen propagieren: Lesen erf&#252;llt eine tiefe Sehnsucht in uns – nicht die nach einem literarischen Text (das ist nur das Transportmittel), sondern nach den ber&#252;hmten drei Erfahrungen!</p>
<p>Wir m&#252;ssen ihnen „verkaufen“, dass dies mit nichts anderem als mit einem Buch (egal, ob gedruckt oder elektronisch) erreicht werden kann. Nicht mit dem Fernseher, nicht bei einem Konzert, am n&#228;chsten kommt noch der Blick von der Spitze eines Berges&#8230;</p>
<p><strong>Wie man Gef&#252;hle richtig kleidet</strong></p>
<p>Wir m&#252;ssen ihnen klarmachen, dass wir Wortschatz und Grammatik ben&#246;tigen, um unsere Gef&#252;hle und Gedanken in Worte kleiden zu k&#246;nnen. Denn nur dann werden wir auf einer emotionalen Ebene kommunizieren – ein Arbeitslesen kann dies nicht erreichen. Und dies alles beginnt mit einem Satz, der seit tausenden von Jahren Menschen pr&#228;gt: „Komm her, ich erz&#228;hl dir eine Geschichte!“</p>
<p>Quelle: <a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/661665/Komm-her-ich-erzaehl-dir-jetzt-eine-Geschichte?from=suche.intern.portal" target="_blank">FOLKE TEGETTHOFF</a> (&#8221;Die Presse&#8221;, Print-Ausgabe, 13.05.2011)<br />
<SCRIPT charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822/DE/wwwhafat-21/8001/d60ae2dc-1352-4918-bce9-23f809f95b4b"> </SCRIPT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwhafat-21%2F8001%2Fd60ae2dc-1352-4918-bce9-23f809f95b4b&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist alles gut, was s&#252;&#223; schmeckt?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 05:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[gesund]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[T&#228;glich ern&#228;hrt man sich, Zucker ist einem auch nicht unbekannt und leider h&#246;rt man heutzutage sehr oft etwas von Krebs. Doch was haben Ern&#228;hrung, Zucker und Krebs miteinander zu tun? Und ist tats&#228;chlich alles gut, was s&#252;&#223; schmeckt?
Das gew&#228;hlte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T&#228;glich ern&#228;hrt man sich, Zucker ist einem auch nicht unbekannt und leider h&#246;rt man heutzutage sehr oft etwas von Krebs. Doch was haben Ern&#228;hrung, Zucker und Krebs miteinander zu tun? Und ist tats&#228;chlich alles gut, was s&#252;&#223; schmeckt?</p>
<p>Das gew&#228;hlte Zitat von Hippokrates soll die t&#228;gliche Nahrung in den Vordergrund r&#252;cken. Was Fragen aufkommen l&#228;sst, was zum einen Nahrung ist, was gegessen wird und ob tats&#228;chlich alles was essbar ist Medizin ist oder nicht. Mit Sicherheit hat Krebs viele Ursachen, jedoch in Anbetracht dessen, dass der Mensch t&#228;glich Nahrung aufnimmt, sollte diesem Thema besondere Aufmerksamkeit gewidmet <span id="more-9553"></span>werden.</p>
<blockquote><p>Der d&#252;rftige N&#228;hrwert unserer Ern&#228;hrung wird weiter durch die au&#223;ergew&#246;hnlich hohen Anteile von giftigen Chemikalien erschwert, die unsere Nahrung und K&#246;rper aufgenommen haben. Seit dem 19. Jahrhundert sind mehr als 80.000 neue, zum gr&#246;&#223;ten Teil ungetestete Chemikalien in der Umwelt verwendet worden. Heutzutage werden viele als Pestizide eingesetzt, um unsere Nahrung zu „sch&#252;tzen“. [...]<br />
Beachten Sie, dass nur ungef&#228;hr 0.6 Prozent all dieser Chemikalien, die eingesetzt werden, getestet wurden.<br />
[Hyman, 2008, eigene &#220;bersetzung]</p></blockquote>
<p>Die von Mark Hyman recherchierten Zahlen der enthaltenen und nicht untersuchten Toxine in Lebensmitteln schafft einen Modus Operandi, aus dem sich voreilige Schlussfolgerungen ableiten k&#246;nnen. Der Leser wird eventuell feststellen, dass gerade in diesem Bereich der Teufel im Detail steckt.</p>
<p>Heutzutage wird dem Krebs mit verschiedenen Mitteln begegnet.</p>
<p>Doch die Frage nach der Ursache, wie und warum es zu b&#246;sartigen Neubildungen kommt, bleibt ungen&#252;gend beantwortet und bedarf umfangreicherer Forschung. Devra Davis, Direktorin f&#252;r das Center for Enviromental Oncology der Universit&#228;t Pitsburgh, stellt diesbez&#252;glich interessante Fragen und widmete sich dem Thema der Ursachen, wie es ein Auszug aus der Washington Post zeigt:</p>
<blockquote><p>Wir haben nun seit ungef&#228;hr vier Jahrzehnten den Kampf gegen den Krebs bestritten [...]. Es ist an der Zeit einzugestehen, dass unsere Anstrengungen oft gegen falsche Feinde und mit den falschen Waffen zielten.</p>
<p>In der ganzen industriellen Welt ist der Krieg gegen Krebs auf kommerzielle Anstrengungen konzentriert, um Medikamente und<br />
Technologien f&#252;r die Behandlung dieser Krankheit zu finden - in einer H&#246;he von 100 Milliarden Dollar in einem Jahr, alleine nur in den USA.</p>
<p>W&#228;hrenddessen werden bei diesen Anstrengungen im Grunde die Dinge ignoriert, von denen bekannt ist, dass sie Krebs verursachen, wie Tabak, Strahlung, Sonnenlicht, Benzol, Asbest, L&#246;sungsmittel und einige Medikamente und Hormone. Sogar jetzt werden moderne Krebs verursachende Mittel, wie Benzinabgase, Pestizide und andere Luftverunreinigungen als Preis des unvermeidlichen Fortschritts gehalten.<br />
Sie sind es nicht. Wissenschaftler verstehen, dass man nicht mit Krebs geboren, sonder dieser gemacht wird [...].<br />
[Jones, 2007 eigene &#220;bersetzung]</p></blockquote>
<p>Nach ihrer Aussage wird Krebs schon seit Jahrzehnten bek&#228;mpft und behandelt, aber nicht auf die Gr&#252;nde seiner Entstehung eingegangen. Eventuell gelingt es dem Autor, auf eine Ursache n&#228;her einzugehen.</p>
<p><strong>Ern&#228;hrung<br />
</strong><br />
Ern&#228;hrung ist ein Grundbed&#252;rfnis des Menschen. T&#228;glich essen wir Menschen und versorgen unsere K&#246;rper mit Lebensmitteln, welche er zum &#220;berleben, Regenerieren, Wachsen und Arbeiten braucht. N&#228;hrstoffe bezieht der Mensch von au&#223;en, oder von k&#246;rpereigenen Reserven [Redaktion Naturwissenschaft und Medizin, 1998].</p>
<p>Ern&#228;hrung umfasst auch die Substitution von Fl&#252;ssigkeiten. Doch Nahrung allein ist nicht nur Substitution von N&#228;hrstoffen, sondern spielt auch in der Psyche des Menschen eine gro&#223;e Rolle. Sei es das gemeinschaftliche Zusammensein, mit jemanden gemeinsam zu essen [vgl. Fehrmann, 2002], oder die Kommunikation w&#228;hrend des Essens mit den Beteiligten. Geschmack und Nahrungsverhalten werden laut Fehrmann auch durch die Sozialisierung gepr&#228;gt.</p>
<p>Wolfgang Pudel, Ern&#228;hrungspsychologe, formulierte den folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>Der Mensch isst anders, als er sich ern&#228;hren sollte.</p>
<p>[Pudel und Westenh&#246;fer, 1998]</p></blockquote>
<p>Es wird heutzutage viel gegessen, was eigentlich nicht notwendig ist. Isst der Mensch, um satt zu werden, oder des Geschmackes wegen?</p>
<p><strong>Zucker<br />
</strong><br />
Jeder isst gerne Zucker. Mit dieser Behauptung d&#252;rfte der Autor nicht falsch liegen. Zucker ist ein Kohlenhydrat; Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker sind die Formen. Trauben- , Frucht- , Milchzucker und St&#228;rke sind die verwendeten Namen im Allgemeinen.</p>
<p>Eventuell wird das S&#252;&#223;ungsmittel nicht gerne pur, jedoch in den verschiedensten Verabreitungsformen gegessen: Schokolade, Kuchen, Marmelade, Konfit&#252;re, Gummitiere, Frucht- und Limonadengetr&#228;nke &#8230; Diese Liste l&#228;sst sich erweitern, jedoch ist dieses S&#252;&#223;ungsmittel auch in vielen anderen Lebensmitteln enthalten. Beispiele:</p>
<p>- Marinade</p>
<p>- Dressing</p>
<p>- Wurstwaren</p>
<p>- Saure Gurken</p>
<p>- etc.</p>
<p>In diesem Fall spricht man vom versteckten Zucker. Selbst wenn der Begriff „Zucker“ nicht auf der Zutatenliste direkt vermerkt ist, findet er sich dennoch in verschiedenen Namen wieder: -ose (z. B. Sacharose), -dextrin (z. B. Maltrodextrin), -syrup (z. B. Glucosesyrup) [Verbraucherzentrale Hessen, 2008]. Das S&#252;&#223;ungsmittel dient in diesen F&#228;llen als Geschmacktr&#228;ger und F&#252;llstoff [vgl. ebenda].</p>
<p>Aus dem historischen Blickwinkel gab es seit der industriellen Revolution einen starken Anstieg des Zuckerverbrauchs [vgl. Cordain et al., 2005]. Zum Beispiel a&#223; der Mensch als J&#228;ger und Sammler nur 20 Teel&#246;ffel Zucker im Jahr [vgl. ebenda]. Zieht man einen Vergleich, bel&#228;uft sich der Zuckerkonsum pro Kopf in Europa f&#252;r das Jahr 2008/2009 auf 39,1 kg [Wirtschaftliche Vereinigung Zucker, 2009], wobei dort nur der Wei&#223;zuckerverbrauch aufgef&#252;hrt wird. In vielen Produkten wird raffinierter, wei&#223;er Zucker verwendet. In einer anderen Statistik f&#252;r den Raum Amerika betrug der Zuckerverbrauch im Jahr 1999 158 Pfund (ca. 71,6 kg) pro Person [Center for Science in the Public Interest, 2000].</p>
<p><a href="http://www.hafawo.at/wp-content/uploads/2011/05/sugarlastcentury.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-9554" title="sugarlastcentury" src="http://www.hafawo.at/wp-content/uploads/2011/05/sugarlastcentury-300x170.jpg" alt="sugarlastcentury" width="300" height="170" /></a></p>
<p>Die steigende Konsumierung von 20 Teel&#246;ffeln bis ca. 50 kg pro Person ist eine enorme Entwicklung. Man kann behaupten, dass Zucker heute ein Hauptnahrungsmittel darstellt.</p>
<p><strong>Krebs<br />
</strong><br />
Gerade in heutiger Zeit begegnet man dem Begriff „Krebs“ sehr h&#228;ufig. Gibt man „Cancer“ in eine Suchmaschine ein, erh&#228;lt man ein Ergebnis von 452.000.000 Treffern. Das l&#228;sst vermuten, dass dies ein Thema ist, was sehr viele Menschen weltweit besch&#228;ftigt und auch betrifft.</p>
<p>Krebs ist eine b&#246;sartige Neubildung, ein geschlossenener Zellverband, der sich innerlich oder &#228;u&#223;erlich befinden kann und in medizinischer Fachsprache Karzinom, oder Carcinoma genannt wird. Ein Karzinom wird eingeteilt nach Herkunft und Differenzierungsgrad des Krankheitsherdes und die Ausbreitung findet durch infiltrierendes Wachstum mit &#220;bergreifen auf benachbarte Gewebe und Organe und durch Metastasierung statt [vgl. de Gruyter, 2007]. Beispiele f&#252;r bekannte Krebsklassifizierungen sind:</p>
<p>- Bronchialkarzinom : Lungenkrebs</p>
<p>- Kolonkarzinom : Darmkrebs</p>
<p>- Pankreaskarzinom : Bauchspeicheldr&#252;senkrebs</p>
<p>Wie bereits erw&#228;hnt, kann Krebs viele Ursachen f&#252;r eine Entstehung haben und diese unterschiedlichen Faktoren (z. B.: Chemikalien, Strahlung, Tabak und Hormone u. a.) spielen eventuell eine gemeinsame Rolle bei der Verursachung von malignen Tumoren. Zudem ben&#246;tigt es auch viele Jahre des Zusammenspiels dieser Faktoren bis ein Karzinom entstehen kann [vgl. American Association for Cancer Research, 2010].</p>
<p>Behandelt werden kann Krebs mit den folgenden Methoden:</p>
<p>- Operation</p>
<p>- Bestrahlung</p>
<p>- Chemotherapie</p>
<p>- Hormone</p>
<p>-  Immuntherapie<br />
[ebenda]</p>
<p>Leider sind dies nur Methoden, um ein bereits exisitierendes Karzinom zu behandeln, d.h., wenn es eigentlich schon zu sp&#228;t ist. Oftmals kommt es auch vor, dass Diagnosen sehr sp&#228;t gestellt werden.</p>
<p>Statistiken zu Folge ist Krebs die zweith&#228;ufigste Todesursache weltweit [Garcia et al., 2007].</p>
<p>Aus diesen Zahlen l&#228;sst sich schlussfolgernd bemerken, dass man von einer Zivilisationskrankheit sprechen kann. Die American Cancer Society sch&#228;tzt:</p>
<blockquote><p>Bis 2050 wird erwartet, dass die globale Belastung mit bis zu 27 Millionen neuen Krebskranken und 17.5 Millionen Krebstoten anw&#228;chst, durch den Anstieg und dem Altern der Bev&#246;lkerung.<br />
[Garcia et al., 2007, eigene &#220;bersetzung]</p></blockquote>
<p>Das Robert Koch Institut (RKI) ver&#246;ffentlichte prognostierte Zahlen f&#252;r das Jahr 2010 in Deutschland, die besagen, dass fast jede Minute eine Krebsdiagnose gestellt wird. Das ergibt eine Anzahl von ca. 450.000 Menschen, bei denen ein b&#246;sartiger Tumor festgestellt wird. Weiter gibt das RKI bekannt, dass es seit 1990 einen Anstieg um 30% der Krebsneuerkrankungen gegeben hat [vgl. Zeit, 2010] Das bedeutet zusammengefasst einen weiteren Zuwachs der Krankheitsf&#228;lle. Das RKI sieht momentan auch keinen R&#252;ckgang der Betroffenenzahlen vor.</p>
<p><strong>Ist Zucker Nahrung f&#252;r Krebs?</strong></p>
<p>Wie festgestellt worden ist, ist die Konsumierung von Zucker sehr hoch. Man findet kaum Lebensmittel die ohne diese Zutat auskommen.</p>
<p>Weiter wurde im festgestellt, dass Krebs die zweith&#228;ufigste Todesursache ist.</p>
<p><strong>Die These Otto Heinrich Warburgs</strong></p>
<blockquote><p>Noch im sp&#228;ten Alter glaubte [Otto Heinrich Warburg], dass der Ansatzpunkt f&#252;r eine Krebstherapie in der Anaerobiose (Lebensvorg&#228;nge, die unabh&#228;ngig vom Sauerstoff ablaufen [Dudenredaktion, 2001]) der Krebszellen zu finden sei. Seine Idee: Zusatzstoffe in der Nahrung &#8212; etwa das in Atmungsenzymen enthaltene Eisen und bestimmte Vitamine &#8212; k&#246;nnten die Zellatmung erhalten, ja sogar wiederherstellen und somit als Krebstherapie wirken. Doch Warburgs Suche blieb erfolglos.<br />
[Kirchhoff, 2009]</p></blockquote>
<p>Seine These fand immer wieder Inspiration, vor allen Dingen bei Alternativmedizinern. Im Jahre 2005 schienen deutsche Wissenschaftler, u.a. Michael Ristow, Professor f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften an der Universit&#228;t Jena, seine These best&#228;tigen zu k&#246;nnen.</p>
<blockquote><p>Vor mehr als 80 Jahren schlug Otto Warburg vor, dass Krebs m&#246;glicherweise durch eine Abnahme von mitochondrialer Stoffwechselenergie, parallel mit einem Anstieg des glykolitischen Flusses entsteht. Sp&#228;ter wurde aufgezeigt, dass Krebszellen mannigfaltige Ver&#228;nderungen der Mitochondrien in Inhalt, Struktur, Funktion und Aktivit&#228;t aufzeigen. [...] Zusammengefasst unterst&#252;tzen die Ergebnisse die Auffassung, dass ein Anstieg im oxidativen Stoffwechsel, durch mitochondrisches Frataxin, Krebswachstum in S&#228;ugetieren verhindern k&#246;nnen. [...]</p>
<p>Diese Hypothese konnte noch nie eindeutig best&#228;tigt werden, obwohl zunehmend Beweise auf eine enge Verbindung zwischen Stochwechsel- und genetischen Ver&#228;nderungen hinweisen, die w&#228;hrend eines malignen Wachstums beobachtet wurden. [...] W&#228;hrend Warburg hypothesierte, dass ein glykolitischer Anstieg die haupts&#228;chlichste Ursache f&#252;r malignes Wachstum ist, schlagen unsere derzeitigen Forschungsergebnisse vor, dass die Effizienz von mitochondrischer Energieumwandlung der Hauptfaktor des Stoffwechsels sein k&#246;nnte. Ob die Verf&#252;gbarkeit von Sauerstoff mit dem Wachstum solcher Zellen zusammenh&#228;ngt [...] w&#228;re zu untersuchen. [...]</p>
<p>Zus&#228;tzlich deutet eine k&#252;rzliche Ver&#246;ffentlichung von Klonalzellen, die eine ansteigende Anzahl von Krebsgenen aufweisen, darauf hin, dass umwandelnde Ereignisse zu einem metabolischem Zustand f&#252;hren, der dem &#228;hnelt, den Warburg 1924 vorschlug. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Ramanathan und Kollegen, spezifische Metaboliten fanden, einschlie&#223;lich ATP, die anders geregelt wurden als unsere Forschungsergebnisse, aus Gr&#252;nden die noch untersucht werden. Nichtsdestotrotz kamen beide Studien zum Ergebnis, dass ein gesch&#228;digter mitochondrischer Metabolismus und spezifisch verringerte Krebszyklen, malignes Wachstum f&#246;rdern k&#246;nnen.<br />
[Schulz et al., 2006, Betonungen vom Autor, eigene &#220;bersetzung]</p></blockquote>
<p>Auch heute noch ist die These von O. H. Warburg umstritten, selbst die Forschungsergebnisse von Michael Ristow et al. ringen um Anerkennung.</p>
<blockquote><p>Der Forscher [Michael Ristow] sagt: &#8220;Auch eventuelle metabolische Ursachen f&#252;r Krebserkrankungen sollten wir in der Forschung nicht aus dem Auge verlieren.&#8221;</p>
<p>Axel Ullrich, Direktor am Max-Planck-Institut f&#252;r Biochemie in Martinsried, bewertet das anders. Der mehrfach ausgezeichnete Krebsforscher hat unter anderem erfolgreich die Grundlagen f&#252;r zwei Krebsmedikamente gelegt &#8212; das Brustkrebsmedikament Herceptin und das Medikament Sutent, das bei Nierenzellkrebs sowie Tumoren im Magen-Darm-Trakt einsetzbar ist. Dass Krebszellen durch G&#228;rung Energie gewinnen, interpretiert er vor dem Hintergrund der Molekulargenetik.<br />
[Kirchhoff, 2009]</p></blockquote>
<p>Ullrich meint:</p>
<blockquote><p>„Heute ist allgemein etabliert, dass Krebs aus Zellen entsteht, die ihre genetische Stabilit&#228;t verloren haben. Das wiederum f&#252;hrt zur Anh&#228;ufung von chromosomalen Ver&#228;nderungen und Mutationen im Genom der Zellen“, so Ulrich.</p>
<p>„Die Ver&#228;nderung des zellul&#228;ren Energiestoffwechsels ist eine Folge dieser genetischen Defekte, aber ganz sicher nicht die Ursache, warum b&#246;sartige Tumore entstehen und wachsen.“<br />
[ebenda]<br />
Otto Heinrich Warburg wurde 1931 f&#252;r „die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“ mit dem Nobelpreis ausgezeichnet [Bauer-Jonis et al., 1992]. Er stellte eine Hypothese auf, die besagt, dass Krebszellen Glukose nicht zu Wasser und Kohlendioxid verbennen, sondern Milchs&#228;ure verg&#228;ren, obwohl gen&#252;gend Sauerstoff f&#252;r die Verbrennung vorhanden ist [vgl. Coy und Franz, 2009].</p></blockquote>
<p>Leider ist das nur eine Aussage und nicht mit Daten unterlegt.</p>
<p>Doch Michael Ristow ist nicht der einzige Forscher, der die These von O. H. Warburg herangezogen hatte. Zum Beispiel befasste sich auch Johannes F. Coy, Biologe, Krebsforscher und Entdecker des TKTL1-Gens, in seinen langj&#228;hrigen Forschungen und seinem Buch Die neue Anti-Krebs Ern&#228;hrung mit diesem Thema. Coy vertiefte seine Forschungen weiter auf dem Gebiet der Verg&#228;rung und f&#252;hrte Beweise an, dass der Stoffwechsel der Zelle f&#252;r die Krebsentstehung zu verantworten ist [Coy und Franz, 2009].</p>
<p><strong>Die Antikrebsern&#228;hrung J. F. Coys und die weitere Bedeutung des Zuckers</strong></p>
<p>Coy macht den Zucker als ein Kohlenhydrat f&#252;r die Krebsentstehung verantwortlich. Coy setzt seine Therapie, mit einer Ern&#228;hrungsumstellung an, um mit einer einer geringen Glukosezufuhr dem Krebs vorzubeugen [vgl. ebenda].</p>
<blockquote><p>Neue entstehende Tumor- oder Krebszellen k&#246;nnen wie die meisten gesunden Zellen zun&#228;chst zwischen der Energiegewinnung durch Verbrennung und Verg&#228;rung hin- und herschalten. Erst wenn sie ununterbrochen genug Zucker zur Verf&#252;gung haben, verlieren sie die F&#228;higkeit, die Verbrennung wieder zu aktivieren. Ab dann sind sie v&#246;llig abh&#228;ngig von Zucker; er ist nun ihre einzige Energiequelle [. . . ]. Die Krebszelle hat einen extrem hohen Glukosebedarf. Nur wenn ihr gen&#252;gend Zucker zur Verf&#252;gung steht, kann sie verg&#228;ren und sich mit Energie versorgen. Weil die Verg&#228;rung in Bezug auf die Energieausbeute aber weitaus weniger effizient ist als die Verbrennung, muss die Krebszelle etwa das 20- bis 30fache an Glukose aufnehmen. Dadurch entsteht eine direkte Abh&#228;ngigkeit der Krebszelle von ihrem Hauptlieferant Zucker.<br />
[Coy und Franz, 2009, S.32f]</p></blockquote>
<p>Gibt es noch weitere Beweise, dass Zucker mit Krebs in Verbindung stehen kann? Im letzten Jahr wurde am Krebsforschungsinstitut der University of Utah folgender Pressebericht mit der folgenden Frage ver&#246;ffentlicht: „Ist Zucker Futter f&#252;r Krebs?“. Don Ayer et. al untersuchte eine Verbindung zwischen dem Protein MondoA und Traubenzucker. Ayer benennt auch das Jahr von 1923, wo man feststellte, dass Krebszellen mehr Glukose verbrauchen als normale Zellen [vgl. MedCon Health Contents AG, 2009], macht aber im anf&#252;hrenden Artikel keine Verkn&#252;pfung zu Warburgs Theorie.</p>
<blockquote><p>Sowohl beim normalen Zellwachstum als auch bei der Vermehrung von Krebszellen l&#228;uft ein zellul&#228;rer Prozess ab, an dem Glukose (Traubenzucker) und Glutamin (eine Aminos&#228;ure) beteiligt sind. Beide sind essenziell f&#252;r das Zellwachstum und man ging lange davon aus, dass sie unabh&#228;ngig voneinander agieren. Doch die Untersuchungen von Ayer und seinen Kollegen zeigen, dass sie voneinander abh&#228;ngig sind.</p>
<p>Wenn den Zellen Glutamin entzogen wird, stoppen sie auch die Verarbeitung von Glukose. „Kurz gesagt, wenn kein Glutamin vorhanden ist, gibt es in der Zelle einen Kurzschluss, weil keine Glukose zur Verf&#252;gung steht, und das stoppt das Wachstum der Krebszellen“, erkl&#228;rte Ayer.<br />
In ihrer Forschungsarbeit konzentrierten sich die Forscher auf ein Protein namens MondoA, das verantwortlich f&#252;r das An- und Abschalten von Genen ist [. . . ]. Es wird vermutet, dass TXNIP [. . . ] ein krebshemmendes Gen ist. Doch wenn es von MondoA gehemmt wird, erlaubt es den Krebszellen, Glukose aufzunehmen, was wiederum das Krebswachstum antreibt.<br />
[MedCon Health Contents AG, 2009]</p></blockquote>
<p>Eine Studie aus dem Jahr 2010 fand heraus, dass wenn man zwei oder mehr Softdrinks konsumiert, die Chance ein Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldr&#252;senkrebs) zu entwickeln um ann&#228;hernd ein zweifaches ansteigt [vgl. American Association for Cancer Research, 2010].</p>
<blockquote><p>Bauchspeicheldr&#252;senkrebs bleibt immer noch einer der t&#246;dlichsten und nur 5 Prozent, die damit diagnostiziert wurden, leben f&#252;nf Jahre sp&#228;ter noch.</p>
<p>Dr. Mark Pereira, Seniorautor dieser Studie und Lehrbeauftragter der School of Public Health der Universit&#228;t von Minesota, sagt aus, dass Menschen die regelm&#228;&#223;ig Softdrinks konsumieren, wie vorrangig kohlens&#228;urehaltige ges&#252;&#223;te Erfrischungsgetr&#228;nke, tendieren dazu ein allgemein mangelndes Verhaltensprofil zu haben.</p>
<p>Jedoch die Auswirkung dieser Getr&#228;nke auf Bauchspeicheldr&#252;senkrebs k&#246;nnte einzigartig sein. &#8220;Der hohe Gehalt an Zucker in Erfrischungsgetr&#228;nken k&#246;nnte den Gehalt von Insulin des K&#246;rpers erh&#246;hen, wovon wir vermuten, dass dies zu Bauchspeicheldr&#252;sen - Krebszellenwachstum beitr&#228;gt,&#8221; sagt Pereira.</p>
<p>In der aktuellen Studie folgten Pereira und Kollegen vierzehn Jahre lang 60.524 M&#228;nnern und Frauen in der Singapore Chinese Health Study. W&#228;hrend dieser Zeit gab es 140 Bauchspeicheldr&#252;senkrebsf&#228;lle. Diejenigen die mehr als zwei oder mehr Erfrischungsgetr&#228;nke innerhalb einer Woche konsumierten (durchschnittlich f&#252;nf pro Woche) hatten ein um 87 prozentiges erh&#246;htes Risiko, verglichen mit denen die dies nicht taten.</p>
<p>Kein Zusammenhang wurde zwischen Fruchtsaftkonsumierung und Bauchspeicheldr&#252;senkrebs gefunden.<br />
Pereira sagte, dass die Ergebnisse von Singapur wahrscheinlich auch auf die Vereinigten Staaten &#252;bertragbar sind [...].</p>
<p>Dr. Susan Myne, stellvertretende Direktorin des Yale Cancer Center und Professorin f&#252;r Epidemiologie an der Yale School of Public Health, sagte, dass die Ergebnisse dieser Studie verbl&#252;ffend sind, jedoch entscheidende Einschr&#228;nkungen aufweisen, die in jeder Auswertung beachtet werden sollten.</p>
<p>&#8220;Obgleich die Studie eine Gefahr fand, war der Befund auf eine relativ kleine Anzahl von F&#228;llen begr&#252;ndet und es bleibt unklar, ob dies ein kausaler Zusammenhang ist oder nicht. Das Konsumieren von Erfrischungsgetr&#228;nken in Singapur wurde von verschiedenen anderen negativen gesundheitlichen Verhaltensweisen begleitet, wie Rauchen und der Konsum von rotem Fleisch, die wir nicht kontrollieren k&#246;nnen&#8221;, sagte Mayne [...]</p>
<p>Pereira weist darauf hin, dass die Ergebnisse biologisch plausibel sind [...].<br />
[American Association for Cancer Research, 2010, eigene &#220;bersetzung]</p></blockquote>
<p>Wie festgestellt wurde, gibt es eine Verbindung von Zucker und Krebs: dass Krebszellen einen erh&#246;hten Zuckerverbrauch haben.</p>
<p>Eine Frage die noch gekl&#228;rt werden muss ist, ob eine Anti-Krebsern&#228;hrung rein pr&#228;ventiv einzusetzen ist oder ob diese Di&#228;t nur kurativ verwendet werden kann. Eine solche Ern&#228;hrung w&#252;rde Kalorien reduzieren und Zucker an sich vermeiden. Leider, so vermutet der Autor, ist dies keine Entscheidung, die sofort getroffen werden kann, denn bis ein Karzinom entsteht, vergehen oftmals viele Jahre und ist auch abh&#228;ngig von anderen Faktoren. Zum anderen ist es auch schwierig sich gegen die bisherige Ern&#228;hrungsweise durchzusetzen, denn Zucker schmeckt gut und ist ein hervorragender Geschmackstr&#228;ger. Doch eventuell hilft Wissen bei der Heilung. Und dass Nahrung wieder ein Heilmittel ist, wie es das Eingangszitat von Hippokrates beschreibt.</p>
<p>Referenzen</p>
<p>1.)    American Association for Cancer Research: Soft Drink Consumption May Markedly Incre- ase Risk of Pancreatic Cancer. ScienceDaily, 2010. http://www.sciencedaily.com/releases/2010/02/100208091924.htm</p>
<p>2.)    Aulbert, Eberhard, Nauck, Friedemann und (Hg.), Lukas Radbruch: Lehrbuch der Pallia- tivmedizin. Schattauer, Stuttgart, zweite Auflage, 2007.</p>
<p>3.)    Bauer-Jonis, Michaela, Finke, Beatrix und Meidenbauer, J&#246;rg (Hg.): Neues Grosses Lexi- kon. Buch und Zeit Verlagsgesellschaft, K&#246;ln, 1992.</p>
<p>4.)    Center for Science in the Public Interest: Sugar intake hit all-time high in 1999. 2000. http://www.cspinet.org/new/sugar_limit.html</p>
<p>5.)    Cordain, Loren, Eaton, S Boyd und Sebastian, Anthony: Origins and evolution of the western diet: health implications for the 21st century. In: The American Journal of Clinical nutrition, Band 8(2):S. 341 - 54, 2005.</p>
<p>6.)    Coy, Johannes F. und Franz, Maren: Die neue Anti-Krebs Ern&#228;hrung. Gr&#228;fe und Unzer, M&#252;nchen, dritte Auflage, 2009.</p>
<p>7.)    de Gruyter, Walter (Hg.): Klinisches W&#246;rterbuch Psychrembel. Walter de Gruyter, Berlin, 261. Auflage, 2007.</p>
<p>8.)    dpa: Fast jede Minute eine Krebsdiagnose in Deutschland. Die Zeit, 2010. http://www.zeit.de/newsticker/2010/2/23/iptc-bdt-20100223-309-23998252xml</p>
<p>9.)    Dudenredaktion (Hg.): Duden - das Fremdw&#246;rterbuch. Dudenverlag, Mannheim, 7. Auflage, 2001.</p>
<p>10.)    Fehrmann, Susanne: Die Psyche i&#223;t mit: wie sich Ern&#228;hrung und Psyche beeinflussen. Foitzick Verlag (Forum Gesundheit), M&#252;nchen, 2002.</p>
<p>11.)   Garcia, M., Jemal, A. und et al, EM. Ward: Global Cancer Facts Figures 2007. Amercian Cancer Society, Atlanta, 2007.</p>
<p>12.)    Hager, Erich Dieter: Komplement&#228;re Onkologie. Forum-Medizin-Verlagsgesellschaft, Gr&#228;feling, 1996.</p>
<p>13.)    Hyman, Mark: Ultra Mind Solution. Scribner, New York, erste Auflage, 2008.</p>
<p>14.)    Johnson, Richard J., Segal, Mark S. und et al., Yuri Sautin: Potential role of sugar (fructose) in the epidemic of hypertension, obesity and the metabolic syndrome, diabetes, kidney disease, and cardiovascular disease. In: The Amercian Journal of Clinical Nutrition, (86):S. 899 - 906, 2007. http://www.ajcn.org/cgi/ reprint/86/4/899</p>
<p>15.)    Jones, Devra: Off Target in the War on Cancer. Washington Post, 2007. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/11/02/ AR2007110201648.html</p>
<p>16.)    Kirchhoff, Christine: Genie und Irrtum. Max-Planck-Gesellschaft, M&#252;nchen, 2009. http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/mpForschung/2008/ heft03/016/index.html</p>
<p>17.)    MedCon Health Contents AG (Hg.): Glukose und Aminos&#228;ure lassen Krebs wach- sen. 2009. http://www.janssen-cilag.de/news/detail.jhtml?itemname= multiplemyeloma_243872</p>
<p>18.)    Pudel, Wolfgang und Westenh&#246;fer, Joachim: Ern&#228;hrungspsychologie: Eine Einf&#252;hrung. Ho- grefe, Verl. Psychologie, G&#246;ttingen, Bern, Toronto, Seattle, zweite Auflage, 1998.</p>
<p>19.)    Redaktion Naturwissenschaft und Medizin (Hg.): Duden, Das W&#246;rterbuch medizinischer Fachausdr&#252;cke. Dudenverlag, Mannheim, 6. Auflage, 1998.</p>
<p>20.)    Ristow, Michael: Glukostestoffwechsel und tumorwachstum. In: Onkologe, Springer Medizin Verlag 2007, (14):S. 22 - 30, 2008.</p>
<p>21.)    Schulz, Tim J., Thierbach, René und Michael Ristow et al.: Induction of oxidative metabo- lism by mitochondrial frataxin inhibits cancer growth: Otto warburg revisited. In: JBC Papers in Press, (288):S. 977 - 81, 2006.</p>
<p>22.)    Verbraucherzentrale Hessen: Zucker wird gerne ‘versteckt‘. 2008. http://www. verbraucher.de/schulkiosk/zucker.php</p>
<p>23.)    Wirtschaftliche Vereinigung Zucker: Weltzuckererzeugung und -verbrauch. 2009. http://www.zuckerverbaende.de/2_3_2.html</p>
<p>[<a href="http://de.sott.net/articles/show/1864-Ist-alles-gut-was-su-schmeckt-" target="_blank">Quelle</a>]</p></blockquote>
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		<title>Facebook und Co.: Die Last mit den &#8220;Likes&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 18:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Frank Ochmann. Der Physiker und Theologe verbindet als stern-Redakteur natur- und geistes wissenschaftliche Interessen und befasst sich besonders mit Fragen der Psychologie und Hirnforschung. Dieser Artikel, der vor kurzem im Stern ver&#246;ffentlicht wurde behandelt das Ph&#228;nomen &#8220;like&#8221; button, das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Ochmann. Der Physiker und Theologe verbindet als stern-Redakteur natur- und geistes wissenschaftliche Interessen und befasst sich besonders mit Fragen der Psychologie und Hirnforschung. Dieser Artikel, der vor kurzem im Stern ver&#246;ffentlicht wurde behandelt das Ph&#228;nomen &#8220;like&#8221; button, das von Facebook in die Welt geschaffen wurde. Ein Artikel, wie wir finden der sich sehr gut mit den Ursachen und den M&#246;glichen Konsequenzen besch&#228;ftigt und dem einen oder anderen durch aus die Augen &#246;ffnen wird.</p>
<blockquote><p>Viele pflegen das Netz ihrer Freunde &#252;ber soziale Medien wie Facebook. Tats&#228;chlich kann das Beziehungen festigen und das Gef&#252;hl des Dazugeh&#246;rens st&#228;rken. Es kann aber auch eine gro&#223;e Last sein.</p>
</blockquote>
<p>Kennen Sie das Gef&#252;hl, Sie m&#252;ssten jetzt endlich mal wieder etwas - irgendetwas! - tweeten oder auf Facebook posten, um nicht in einigen Stunden f&#252;r tot gehalten zu werden? Als &#8220;soziale Tiere&#8221;, die wir nun mal sind, k&#246;nnen <span id="more-9477"></span>wir nicht ohne die anderen leben. Wir brauchen gegenseitige Lebenszeichen, um uns in Verbindung zu wissen. So schenken wir uns Zuneigung und Sicherheit. So auch werden wir einander wichtig im Leben, denn der soziale Kontakt mit wohlmeinenden Menschen ist das, was uns Stress abbauen und innere Ruhe finden l&#228;sst.</p>
<p>Facebook und die anderen &#8220;social media&#8221; sind da keine Ausnahme. Nat&#252;rlich f&#252;hlen sich die Kontakte dort anders an als die Begegnungen im richtigen Leben, in dem wir uns die H&#228;nde sch&#252;tteln und umarmen k&#246;nnen. Doch dass Stressabbau und f&#252;reinander Dasein auch zum Kern der neuen Medien geh&#246;ren, zeigen zum Beispiel die Untersuchungen von Gustavo Mesch und Ilan Talmud von der Universit&#228;t Haifa. </p>
<p><strong>&#196;hnlichkeit als sozialer Klebstoff</strong></p>
<p>Das Netz der Freunde und Bekannten ist zumindest bei den j&#252;ngeren Usern von Facebook und Co. zwar weiter gesponnen als bei denen ohne eine Anbindung ans Web 2.0. Doch wer zu wem findet, entscheidet sich im Netz prinzipiell nach den gleichen Kriterien wie &#8220;drau&#223;en&#8221;: Freunde - solche mit relativ h&#228;ufigen Kontakten &#252;ber Chat, Mail und Postings jedenfalls - sind sich demnach von den Interessen her ziemlich &#228;hnlich, ungef&#228;hr gleich alt und oft auch aus derselben geografischen Region. &#196;hnlichkeit ist also auch im Web der st&#228;rkste soziale Klebstoff, den es gibt.</p>
<p>Das hat aber auch eine Kehrseite: Gerade weil einer wichtig ist in unserem Leben, beobachten wir ihn, vergleichen uns, passen uns an. Denn der Zusammenhalt einer Gruppe lebt von der Konformit&#228;t oder kommt durch sie &#252;berhaupt erst zustande. Darum auch vergleichen wir uns st&#228;ndig mit anderen, suchen &#220;bereinstimmung, Zustimmung, Harmonie. Weil unser &#8220;soziales Gehirn&#8221; auch in den Zeiten des Web 2.0 noch genau so tickt wie zuvor, sind die Leitlinien unseres Miteinanders weitgehend konstant.</p>
<p>An den Verh&#228;ltnissen um uns herum allerdings hat sich Gravierendes ver&#228;ndert in den vergangenen Jahren. Kannte man sich fr&#252;her oder war befreundet, sah man sich vielleicht bei der Arbeit, besuchte sich ab und zu, ging zusammen zum Essen oder auf eine Party. Nat&#252;rlich wurde auch telefoniert. Man schickte sich Urlaubskarten und Gl&#252;ckw&#252;nsche zum Geburtstag. So gut wie immer aber lagen zwischen den einzelnen Kontakten Tage, wenn nicht Wochen oder gar Monate. Es sei denn, man wohnte zusammen. </p>
<p><strong>Jeder will &#8220;geliked&#8221; werden</strong></p>
<p>Der Takt des sozialen Austausches hat sich seither dramatisch ver&#228;ndert, obwohl es die &#8220;alten&#8221; Formen gesellschaftlichen Umgangs auch weiter gibt. Wer es heute darauf anlegt, kann sich st&#252;ndlich, ja min&#252;tlich dar&#252;ber informieren, was sich bei denen tut, die es in die Freundschaftsliste geschafft haben. Und all diese &#8220;Freunde&#8221; wahrzunehmen, muss man nicht gleich mit ihnen chatten. Es reicht, sich ihre Postings anzusehen, Fotoalben durchzuklicken oder ihren Links zu folgen. Ein am&#252;santer Zeitvertreib kann das sein - oder eine Last. Denn was, wenn uns nicht gef&#228;llt, was wir sehen, weil wir anderer Meinung sind oder uns benachteiligt f&#252;hlen?</p>
<p>Wie auch schon vor den neuen Medien wird von uns jede soziale Information, jeder auch noch so vage Eindruck von Zustimmung oder Ablehnung penibel registriert und bewertet. Gibt es etwas Wichtigeres als gemocht zu werden? Doch wann werden wir gemocht? Wenn wir das m&#246;gen, was die anderen m&#246;gen. Einfacher: Am liebsten w&#228;re uns eine Welt, in der uns alle - alle, die uns wichtig sind zumindest - freundlich zunicken und dieselben &#8220;Like&#8221;-Button klicken wie wir. <strong>Solche Harmonie ist unser unbewusstes Idealbild.</strong> Und wir werden manches tun, um ihm im Leben n&#228;her zu kommen. </p>
<p><strong>Gef&#228;hrlicher Einfluss </strong></p>
<p>Der &#8220;Like&#8221;-Button ist vor diesem Hintergrund kein Mittel neutraler Information oder hin zu einer &#8220;Weisheit der Freunde&#8221;, wie das Facebook nennt, sondern ein ziemlich m&#228;chtiges Mittel der Beeinflussung. Es ist n&#228;mlich anstrengend, sich gegen die Masse, den Zeitgeist oder eben auch Hunderte von &#8220;Like&#8221;-Klicks zu stellen. Doch gerade, wer sich nicht so gern die M&#252;he macht, durch eigenes Denken einer Sache auf den Grund zu gehen, neigt offenbar besonders stark dazu, sich im Web 2.0 zu vernetzen. So jedenfalls eine eben publizierte Studie der Pennsylvania State University, bei der ein Blick auf den Zusammenhang zwischen Pers&#246;nlichkeitsmerkmalen und sozialem Online-Leben geworfen wurde. Ist aber die eigene Position nicht sonderlich gefestigt, wirkt der Einfluss der anderen besonders stark. Und das ist nicht nur eine virtuelle Gefahr.</p>
<p>Seit 2004 erst gibt es Facebook, Twitter kam zwei Jahre sp&#228;ter. Und erst seit kurzem entwickeln sich solche Netzwerke und Blogging-Dienste zu einem wahren Massenph&#228;nomen. Die H&#228;ufigkeit, mit der wir solchen Impulsen ausgesetzt sind oder wenigstens sein k&#246;nnen, ist in der Menschheitsgeschichte ohne Beispiel. Das muss nicht gleich zu einem &#8220;neuen Menschen&#8221; f&#252;hren und alle Horror- oder Scifi-Visionen wecken. Doch was dieser m&#228;chtige Strom der sozialen Beinflussung mit uns machen wird, ist noch nicht recht abzusehen. Versiegen jedenfalls wird er k&#252;nftig wohl nur noch in Diktaturen oder bei Stromausfall. </p>
<p>Literatur:</p>
<p>    1.) Graham, A. 2011: The Wisdom of Friends (and Others Too). Facebook-Blog vom 24.3.2011 (http://blog.facebook.com/blog.php?post=10150110059982131)</p>
<p>    2.)  Harrison, F. et al. 2011: Strength of Social Tie Predicts Cooperative Investment in a Human Social Network. PloS ONE 6, e18338</p>
<p>    3.)  Mesch, G. S. &#038; Talmud, I. 2010: Wired Youth - The Social World of Adolescence in the Information Age. London: Routledge</p>
<p>    4.) Sheldon, K. M. et al. 2011: A Two-Process View of Facebook Use and Relatedness Need-Satisfaction: Disconnection Drives Use, and Connection Rewards It. Journal of Personality and Social Psychology 100, 766 - 775</p>
<p>    5.) Zhong, B. et al. 2011: Less effortful thinking leads to more social networking? The associations between the use of social network sites and personality traits. Computers in Human Behavior 27, 1265-1271</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.stern.de/wissen/mensch/kopfwelten-zu-facebook-und-co-die-last-mit-den-likes-1676201.html" target="_blank">stern.de</a></p>
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		<title>Gutes Arbeitsklima ist wichtiger als hohes Gehalt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 04:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitsklima]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp 40 Prozent der Befragten einer Umfrage w&#252;nschen sich ein angenehmes Arbeitsklima und Wertsch&#228;tzung - eher als gute Bezahlung. Das sagt dieser Artikel vom Abendblatt.</p>
<p>M&#252;nchen. Die deutsche Wirtschaft boomt, der Fachkr&#228;ftemangel wird immer massiver - und bei deutschen Besch&#228;ftigten w&#228;chst laut Studien die Bereitschaft, an einen neuen Arbeitsplatz zu wechseln. Angesichts dessen wird es f&#252;r Unternehmen immer wichtiger, ihr bereits vorhandenes Personal zu halten.</p>
<p>Eine offenbar bislang untersch&#228;tzte Methode ist das Arbeitsklima. Laut einer nicht repr&#228;sentativen Umfrage der Online-Stellenb&#246;rse JobScout24 unter 1200 Nutzern w&#252;nschen sich knapp 40 Prozent<span id="more-9337"></span> ein gutes Arbeitsklima und Wertsch&#228;tzung, dicht gefolgt von leistungsgerechter Bezahlung mit gut 30 Prozent.</p>
<p>Rang drei der Wunschliste belegt Familienfreundlichkeit mit elf Prozent. Mit jeweils rund f&#252;nf Prozent weit abgeschlagen sind dagegen Ma&#223;nahmen wie materielle Zusatzleistungen, z.B. in Form eines Firmenwagens, Weiterbildung oder auch Sozialleistungen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/verbrauchertipps/article1884422/Gutes-Arbeitsklima-ist-wichtiger-als-hohes-Gehalt.html" target="_blank">Abendblatt</a></p>
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