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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Es kommt viel zusammen zwischen Anfang 20 und Mitte 30: Ausbildung oder Studium, Einstieg in den Job mit Blick auf die Karriereleiter und möglicherweise auch Heirat und Kinder. Gelingt dir dieser Spagat zwischen Job-Deadlines und Kita-Öffnungszeiten, wird es meist als selbstverständlich gesehen. Doch viel häufiger ist wohl, dass dieses Leben im Multitasking nicht so einfach umsetzbar ist.

Was willst du vom Leben?

Die Frage, die über allem steht, ist, ob du überhaupt dem eigenen Perfektionsanspruch der Vereinbarung von Familie und Beruf entsprechen kannst. Oder handelt es sich hier um eine Illusion, der zu entsprechen nahezu unmöglich ist. Am Anfang müsse die Frage stehen, wie genau dein Leben aussehen soll, empfiehlt der Karriere- und Familienberater Sascha Schmidt. Wer sich klar für Job, Aufstieg, Firmenwagen und hohes Gehalt entscheidet, sollte nicht auch noch von sich erwarten, ein perfekter Ehepartner und Elternteil zu sein. Es empfiehlt sich die Suche nach der für dich richtigen Balance zwischen Beruf und Privatleben. Arbeit, Familie und das eigene Ich hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig, indem sie jeweils den Selbstwert stärken, nötige Kraft spenden oder einen Ausgleich bieten können. Entsprechend wichtig ist es, deine eigene Life Balance zu finden und nach deinen Wegen zu suchen. Eine große Aufgabe in der heutigen Zeit, in der traditionelle Rollenbilder völlig unbrauchbar geworden sind.

Familientier oder Workaholic?

Wenn du dich für die Familie entschieden hast, ist es wichtig, deine persönliche Route zu finden zwischen Familientier und Workaholic, zwischen genervt sein und liebevoll. Fest steht, dass unsere Kinder beide Eltern brauchen, als Beschützer, Erzieher und Begleiter in den Jahren vom Baby über die Jugend bis zum jungen Erwachsenen. Wer im Job mehr als 100 Prozent geben will oder muss, kann nicht noch zu Hause stets gut gelaunt und hingebungsvolle/r Mutter oder Vater sein. Damit dieser Spagat gelingt, brauchst du eine Antwort auf die Frage: Wo liegen meine Prioritäten? Zur Klärung gehört dann auch, sich abzugrenzen und auch einmal Nein zu sagen – zum Chef und zur Familie. Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit gleichermaßen benötigst du entsprechend für eine gelingende Life Balance.

Organisation ist alles

Konflikte treten dann auf, wenn der berufliche Lebensbereich auf den privaten übergreift: zum Beispiel plötzlich notwendige Überstunden, die außerhalb der Kita-Öffnungszeiten anfallen. Dagegen helfen nur ein gutes Netzwerk und Telefonnummern von Menschen, die spontan einspringen können: Großeltern, Nachbarn, Freunde oder auch ein passender und vertrauenswürdiger Babysitter. Wichtig sind hier auch klare Termine, Regel n und Absprachen, um die Situation im Griff zu behalten.

Vorsicht ist geboten bei den gängigen Weisheiten der Lebensberater, sie haben natürlich ihren Preis. Wer morgens eine Stunde früher aufsteht, um gelassen in den Tag zu starten, dem fehlt diese Stunde am Vorabend. Und wer zwischendurch einmal zehn Minuten Pause macht, geht abends später nach Hause, weil die Arbeit liegenbleibt. Unter Druck gerätst du vor allem dann, wenn du dir von anderen Leuten ein schlechtes Gewissen einreden lässt. Du hast viele verschiedene Möglichkeiten, deine Rolle in der Familie und im Job gleichermaßen gut auszufüllen. Wenn du dich mit deiner Life Balance wohlfühlst und positive Rückmeldungen aus Beruf- und Familienleben bekommst und dich selbst dabei wohl fühlst, liegst du richtig – bleib‘ dabei!

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