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Heutzutage ist es nicht genug, einfach nur seine Arbeit zu machen. Eine Aufstiegsmöglichkeit ist alles andere als sicher, da Firmen stets versuchen, mit weniger Mitarbeitern auszukommen und wettbewerbsfähiger zu sein. Um nach oben zu kommen, musst du die Zügel deiner Karriere in die eigene Hand nehmen.

Wie ich schon im Artikel „Ich lebe MEIN Leben“ geschrieben habe, gilt es auch in diesem Beitrag hervorzuheben, wie wichtig es im Leben ist, die Initiative zu ergreifen. Leider warten sehr viele Menschen täglich darauf, dass ihnen das Glück in den Schoß fällt. Doch das gibt es leider nur im Märchen. Im realen Leben gilt: „Wenn du etwas willst, dann musst du es dir holen!“

Hier sind zehn Wege, um dir selbst Möglichkeiten zu schaffen:

Entwickle deine eigene Vision

Die wirklich großen Dinge im Leben, beginnen immer mit einer Vision. Eine Vision beginnt als „Gefühl“ dafür, was du mit deinem Leben anfangen willst. Anfangs ist es möglicherweise nur ein schwacher Eindruck, ein flüchtiges Bild oder eine Vorstellung basierend auf dem Leben einer Person, die du bewunderst. Wo auch immer deine Inspiration herkommt, Visionen sind ein Anfang. Halte sie auf Papier fest – eine Skizze, eine Notiz, oder vielleicht sogar eine Geschichte.

Verwandle deine Vision in Ziele

Was muss geschehen, damit deine Vision eines Tages Wirklichkeit wird? Ganz einfach: Schreibe fünf oder sechs Ziele auf, die sie verwirklichen werden. Durch diese Liste wirst du nicht für ewig auf nur einen Kurs eingeschränkt sein. Deine Vision wie auch deine Ziele werden sich sehr wahrscheinlich verändern und sich weiterentwickeln, sobald du ihnen mehr Beachtung schenkst. Deine Vision und dein Leben sind sich bewegende Ziele, und heutzutage ist das für das Überleben von größter Wichtigkeit. Anpassungsfähigkeit führt viel eher zu Erfolg als Sturheit.

Entwickle eine Vision für dein Unternehmen

Wenn dein Arbeitgeber bereits eine Firmenvision hat und sie verfügbar ist, dann schau sie dir genau an. Lässt sie sich mit deiner Vision und dem Weg, den du gehen willst, vereinbaren? Stimmt sie mit den Richtlinien und der Vorgehensart des Unternehmens überein? Unterscheidet sich die Firmenvision stark von jener, die du für deine Karriere geplant hast? Vergleiche deine und die Zukunftsvision der Firma miteinander. Kannst du in dieser Firma arbeiten und deine Ziele erreichen? Wenn nicht, muss dein Langzeitplan sein, andere Vorkehrungen außerhalb des Unternehmens zu treffen. Die Punkte 4 bis 10 werden sonst nicht 100%ig funktionieren.

Stelle hohe Anforderungen an dich selbst

Die Worte „an dich selbst“ sind hier ausschlaggebend. So viele Menschen richten sich bei ihren eigenen Anforderungen nach anderen oder nach ihrem Arbeitsumfeld. Halten sie ihren Arbeitgeber für gerecht, dann stellen sie hohe Anforderungen an sich selbst. Erscheint ihnen der Arbeitgeber jedoch geizig, gierig oder ungerecht, dann schrauben sie ihre Anforderungen zurück weil sie denken: „Der Arbeitgeber verdient keine bessere Arbeit von mir.“

Wenn du in diese Falle gelaufen bist, dann denk bitte daran, dass du damit nur dir selbst schadest. Weniger als dein Bestes zu geben bedeutet, dass dein „Bestes“ sich verschlechtern wird, bis du Mittelmäßigkeit nicht mehr von Vorzüglichkeit unterscheiden kannst. Der „Inhalt“ deiner Anforderungen liegt bei dir.

Hier sind einige Beispiele, die du vielleicht in Betracht ziehen möchtest: „Sei immer bereits zehn Minuten vor Arbeitsbeginn da“, „Leiste nur genaue, hochqualitative Arbeit“, „Behandle jeden mit Respekt (die Betonung liegt auf Jeden!)“, „Handle bewusst, aber verhalte unaufdringlich“, „Verteile nur konstruktive Kritik“. Die Möglichkeiten sind endlos, aber der Punkt ist, dass du am Ende anhand der Maßstäbe erkannt wirst, an die du dich hältst, nicht anhand jener, von denen du nur sprichst.

Vertiefe dein Wissen über deine Branche und dein Unternehmen

Je mehr du über die Branche, den Markt und das Arbeitsumfeld weißt, desto besser bist du darauf vorbereitet, intelligente berufliche Entscheidungen zu treffen. Das Basiswissen, das du entwickelst, ist wie eine Bibliothek, auf die du immer wieder zurückgreifen kannst, wenn du mit wichtigen Entscheidungen konfrontiert wirst.

Beobachte deinen Boss und seinen/ihren Boss

Wenn du dir die Zeit genommen hast, diese Liste zu lesen, dann nehme ich an, dass du kompetent und selbstbestimmt bist (oder es zumindest gerne werden willst). Eine zweite Annahme, die schon an Gewissheit grenzt, ist, dass entweder dein Boss oder sein/ihr Boss bestimmte Charaktereigenschaften oder Eigenarten hat, die sich möglicherweise bedeutend auf deine Karriere auswirken (Achtung: Ich habe nicht gesagt, sie wären inkompetent! Obwohl ihr euch womöglich an das Peter-Prinzip erinnert, welches besagt, dass in Organisationen die Menschen dazu neigen, bis zu ihrer höchsten Stufe an Inkompetenz aufzusteigen.).

Der Punkt ist, dass du darauf aufmerksam werden musst, was deinen Boss und seinen/ihren Boss eine Stufe höher beeinflusst, motiviert, inspiriert, irritiert und zufriedenstellt. Nur wenn du diese Informationen hast, kannst du sie wirklich verstehen und in der Karriereleiter emporsteigen.

Werde unentbehrlich

Wir wissen alle, dass jeder ersetzt werden kann, aber dein Ziel muss es sein, dich selbst so unentbehrlich wie möglich zu machen – durch deine Einstellung, dein Verhalten und deine Produktivität. Wenn du nun einen Punkt erreichst, an dem du dich fühlst, als wärst du nicht ehrlich zu dir selbst („Einschleimerei“), dann ist es an der Zeit, ernsthaft darüber nachzudenken, ob du den richtigen Job gewählt hast und im richtigen Unternehmen bist. Eine Art Unentbehrlichkeit zu schaffen ist, dich zu bemühen, jedem, mit dem du arbeitest oder dem du Bericht erstattest, zu helfen, um dadurch besser zu werden, als sie es sind. Das erfordert Disziplin, aber langzeitlich gesehen zahlt es sich wirklich aus; nämlich für DICH.

Übe, Differenzen in Übereinstimmung zu verwandeln

Jemand beschrieb einst die Kommunikation im Management als die Kunst, jeden dazu zu bringen, ein wenig zu geben, sodass alle eine Menge gewinnen. In der Sekunde, in welcher du der menschlichen Gleichung eine zweite Person hinzufügst, wird ein Kompromiss (oder Konsens) unvermeidbar. Das bewahrheitet sich in persönlichen Beziehungen und im Berufsleben. Übe dich darin andere zu motivieren, indem du ihnen dabei hilfst, eine Gemeinsamkeit zu finden. Einen Punkt in dem sie übereinstimmen können, weil es ihren eigenen und den Interessen der anderen entspricht. Versuche jede Aufgabe so gut es geht in eine Win‑Win‑Situation für alle Beteiligten zu verwandeln. Solange du erfolgreich bist, werden dein Ruf und deine Unentbehrlichkeit in die Höhe schießen.

Lass Taten für dich sprechen

Ich wuchs mit dem Sprichwort „Taten sagen mehr als Worte“ auf. Stell dir vor, was erforderlich ist, um von deinem Boss oder deinen Mitarbeitern so beschrieben zu werden: „Er/sie erledigt den Job ohne große Sprüche zu klopfen“. Das bedeutet nicht, dass du wortkarg oder unkommunikativ bist, nur dass deine leise Kompetenz als solche dafür sorgt, dass du von den Menschen an erster Stelle anhand deiner Arbeit beurteilt wirst, und erst dann nach deinen Worten. Das Schätzen die Menschen und ist Vorbildwirkung im ganz großen Stil.

Gehe kalkulierbare Risiken ein

Sei bereit Risiken einzugehen, wenn die Aussicht auf bedeutende Erfolge besteht, ohne dass es zu katastrophalen Verlusten kommen kann. Risiken sind notwendig um zu lernen. Tatsächlich lernen wir in der Regel mehr aus unseren Fehlern als aus unseren Erfolgen. Wir lernen, indem wir etwas tun und gelegentlich auch dabei versagen. Misserfolge können der kurzfristige Preis für langfristigen Erfolg sein.

Wenn du also fest dazu entschlossen bist Karriere zu machen, dann halte dich an diese 10 Punkte.

Das gesamte HaFAWo Team glaubt an dich und wünscht dir viel Erfolg!

(Foto: Sunny studio/shutterstock.com)

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