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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Ein positiver Schwangerschaftstest – für die meisten Frauen ein riesiger Glücksmoment. Doch auf die Freude folgt schnell auch Unsicherheit. Wie geht es jetzt weiter? Und was ändert sich im Job?

Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Vorfreude und zugleich eine Lebensphase voller Hoffnungen und Ängste. Sowohl privat als auch beruflich stehen große und einschneidende Veränderungen ins Haus. Doch kein Grund zur Sorge: Mit der richtigen Planung gibt es nichts zu befürchten. Die privaten Herausforderungen meisterst du mit speziellen Ratgebern im Handumdrehen. Und wie du die beruflichen Hürden mit Leichtigkeit nimmst, verräten wir Dir im Folgenden.

Zahlreiche Fragen – hier gibt es die Antworten

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der sich viel verändert. Diese Veränderungen betreffen nicht nur dich und Deine Familie, sondern auch deinen Arbeitgeber. Im Berufsleben wirst du einige Zeit ausfallen. Es gilt also, einige Vorkehrungen und Absprachen zu treffen. Die wichtigsten Fragen, die dabei aufkommen werden, haben wir hier für dich beantwortet:

Wann muss ich es dem Chef sagen?

Allgemein ist es dir überlassen, wann du deine Schwangerschaft öffentlich machst. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend rät jedoch, dem Arbeitgeber die Schwangerschaft und den mutmaßlichen Geburtstermin möglichst früh mitzuteilen, damit dieser alle geltenden Mutterschutzbestimmungen einhalten kann. Am besten weihst du deinen Vorgesetzten ein, sobald dir die Schwangerschaft bekannt wird.

Ab wann darf ich nicht mehr Arbeiten?

Generell gilt: Auch während der Schwangerschaft darf gearbeitet werden. Es gelten allerdings zwei Einschränkungen. In den letzten sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen noch der Geburt dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden. Bei Mehrlingsgeburten gilt diese Frist sogar bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Entbindung. Zudem gelten generelle Beschäftigungsverbote in bestimmten Bereichen des Berufslebens auch außerhalb der Schutzfristen.

Welche Beschäftigungsverbote gelten für werdende Mütter?

Der Mutterschutz sieht vor, dass werdende Mütter auch außerhalb der Schutzfristen unmittelbar vor und nach der Geburt keine Akkord-, Fließband,- Mehr-, Sonntags- oder Nachtarbeit leisten dürfen. Zudem können individuelle Beschäftigungsverbote durch ein ärztliches Attest erfolgen.

Habe ich finanzielle Nachteile zu befürchten?

Um zu verhindern, dass berufstätige Frauen aufgrund der Schwangerschaft finanzielle Nachteile erleiden, garantiert der Mutterschutz werdenden Müttern zahlreiche Mutterschutzleistungen. Zum einen bekommt jede beschäftigte Frau, die schwanger wird, das Mutterschaftsgeld von den gesetzlichen Krankenkassen. Zusätzlich erhalten Mütter, die Anspruch auf das Mutterschaftsgeld haben, einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber. Bei Beschäftigungsverboten außerhalb der Mutterschutzfristen erhalten werdende Mütter den sogenannten Mutterschutzlohn als Ausgleich des Verdienstausfalls.

Wirkt sich eine Schwangerschaft auf meinen Urlaubsanspruch aus?

Eine Schwangerschaft wirkt sich nicht auf den Erholungsurlaub aus. Urlaubsansprüche entstehen auch während der Ausfallzeiten aufgrund mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote und Mutterschutzfristen. Einer schwangeren Frau, die aufgrund mutterschutzrechtlicher Bestimmungen ausfällt, darf der Erholungsurlaub vom Arbeitgeber nicht gekürzt werden.

Wichtig: Eine Schwangerschaft bedeutet nicht das Ende deiner Karriere. Auch diesbezüglich hat der Gesetzgeber Vorkehrungen getroffen. So ist von Beginn der Schwangerschaft bis einschließlich vier Wochen nach der Entbindung ein gesetzlicher Kündigungsschutz für werdende Mütter vorgesehen. Eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses innerhalb dieser Frist ist bis auf wenige Ausnahmen unzulässig. Der Kündigungsschutz tritt dann in Kraft, wenn dein Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfährt. Es empfiehlt sich daher, möglichst früh mit der Sprache herauszurücken.

Am wichtigsten ist aber nach wie vor die Gesundheit der Mutter und dadurch die des Babies. Wenn möglich kein Stress und gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft in der Zeit der Schwangerschaft und auch danach sollte die goldene Grundregel darstellen.

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