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Diesmal geht es um ein Thema welches oft ein Tabu bleibt. Vielen Menschen ist es sehr unangenehm davon betroffen zu sein, aber wir können dir helfen. Eine empfindliche Blase kann in der Öffentlichkeit schnell unangenehm werden – besonders, wenn auf der Arbeit hin und wieder ungewollt Tröpfchen austreten. Seid ihr davon betroffen, wisst ihr wahrscheinlich bestens Bescheid. Wenn ihr euch in Meetings befindet, Kundengespräche führt oder an der Kasse ansteht, ist der Gang zur Toilette nicht einfach mal so zu bewältigen. Wer von einer sensiblen Blase betroffen ist, kann dennoch unbesorgt den Weg zur Arbeit antreten. Sie lässt sich nämlich mit einigen Übungen stärken.

Ursachen

Eine feinfühlige Blase kann viele Ursachen haben, unter anderem spielt das Geschlecht eine Rolle. Frauen sind häufiger betroffen als Männer: Etwa jede dritte Frau leidet an einer sensiblen Blase. Nach der Geburt eines Kindes ist der Beckenboden bei Frauen nämlich oft erschlafft, zudem ist die Harnröhre kürzer als bei Männern. Auch mit zunehmendem Alter wird die Blase bei beiden Geschlechtern oft schwächer. Stress kann ebenfalls die Ursache für eine empfindliche Blase sein. Zum Beispiel, wenn ihr euch auf der Arbeit überfordert fühlt oder etwas Nervenaufreibendes in eurem Leben passiert. Von eher kurzer Dauer ist hingegen eine gereizte Blase, wenn eure Füße bei einem Aufenthalt im Freien kalt und nass geworden sind.

Generell gilt: Gefährlich ist eine empfindliche Blase in der Regel nicht – nur eben unangenehm.

Wer eine sensible Blase hat, kann schon vor dem Weg zur Arbeit vorbeugen. Legt euch kleine Pads oder Einlagen zu, und schon seht ihr der Sache entspannter entgegen. Versucht dagegen nicht, möglichst wenig zu trinken, denn das führt schlimmstenfalls dazu, dass die Blase auf Dauer immer weniger Flüssigkeit aufnehmen kann. Wer im Außendienst tätig ist, sollte sich zudem nicht scheuen zu fragen, wo es in der Nähe eine Toilette gibt.

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Beckenbodenübungen zur Vorbeugung

Wer nicht mit einer reizempfindlichen Blase zu kämpfen hat, hat bisher Glück gehabt – oder bereits eifrig dagegen antrainiert. Gezieltes Beckenbodentraining hilft nämlich, vorhandene Symptome in den Griff zu kriegen oder ihnen effektiv vorzubeugen. Viele der Übungen könnt ihr ganz einfach in euren Alltag integrieren. Wir stellen euch zwei sehr einfache Methoden vor, die ihr problemlos zu Hause durchführen könnt:

  • Im Stehen:
    Stellt euch locker hin, spreizt leicht eure Beine und beugt die Knie ein wenig. Legt dann die Hände auf die Pobacken. Spannt den Beckenboden an, indem ihr euch vorstellt, dass ihr einen Reißverschluss vom Schambein bis zum Bauchnabel zieht. Achtet darauf, dass die Gesäßmuskeln dabei locker sind.
  • Im Liegen:
    Legt euch flach mit dem Rücken auf den Boden und verschränkt die Arme hinter dem Kopf. Atmet dann einige Male tief ein und aus. Drückt beim Ausatmen das Schambein in den Boden, sodass sich Schambein und Bauchnabel einander annähern. Lockert eure Haltung dann wieder.

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