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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Damit das Firmenhandy nicht zur Spaßbremse oder sogar zum Kündigungsgrund wird gibt es nun interessante Neuigkeiten. In vielen Branchen ist es üblich, dass die Arbeitnehmer von der Firma ein Handy gestellt bekommen. Manch einem gefallen aber die von der Arbeit gestellten Geräte nicht, und so bevorzugen viele das Motto: „Bring Your Own Device“. Hierbei besteht allerdings die Gefahr, dass für beide Seiten Probleme auftreten, die schnell unkalkulierbar werden können.

Schließlich können Arbeitgeber auf den privaten Geräten ihrer Arbeitnehmer nicht kontrollieren, wie diese mit sensiblen Firmendaten umgehen oder ob sie einen ausreichenden Malware-Schutz installiert haben. Neben der Vermeidung dieser negativen Aspekte, gibt es noch einige weitere Vorteile für Firmen und Arbeitnehmer, Firmengeräte zu nutzen.

Was du bei einem Firmen-Handy beachten muss

Nutzung: Bekommst du von deinem Arbeitgeber ein Handy gestellt, solltest du zunächst klären, ob du es überhaupt privat nutzen darfst. Ist dies nicht der Fall, solltest du dich daran halten, ansonsten riskierst du mindestens eine Abmahnung.

Die private Nutzung des Firmenhandys beinhaltet aber für beide Seiten auch Vorteile. Möchtest du deinen Arbeitgeber davon überzeugen die private Nutzung zu erlauben, solltest du ihm verdeutlichen, dass er daraus nur Positives zieht: Bezahlt ein Arbeitgeber auch die Kosten von Privatgesprächen, die auf dem Firmenhandy des Mitarbeiters geführt werden, können daraus steuerliche Vorteile für den Arbeitnehmer entstehen, und zwar komplett ohne Nachteile für ihn. Per Gesetz ist es nämlich geregelt, dass die Kosten für Privatgespräche nicht der Lohnsteuer unterliegen.

Überlässt der Arbeitgeber einem Mitarbeiter also ein Handy und zahlt dafür sämtliche anfallenden Kosten, entsteht kein geldwerter Vorteil. Meist zahlen Arbeitgeber ein geringeres monatliches Bruttogehalt, wenn die kompletten Kosten des Mobiltelefons übernommen werden, was dir auf den ersten Blick nicht fair erscheinen mag. Allerdings hast du als Arbeitnehmer dann keinerlei Handykosten aus deinem Nettogehalt zu finanzieren. Die Höhe des monatlichen Betrages kannst du natürlich absprechen. Der Arbeitgeber spart somit Sozialversicherungsbeiträge und sichert die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter.

Datenschutz und Versicherung: Wird dir die private Nutzung erlaubt, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, sich an das Fernmeldegeheimnis zu halten. Das bedeutet, dass du keine Bedenken haben musst, dass dein Chef nun weiß, mit wem du telefonierst, wo du dich aufhältst oder welche E-Mails du schreibst. Allerdings kann das Firmenhandy jederzeit zurückgefordert werden, vor Aushändigung darfst du all deine Daten auf dem Gerät unwiderruflich löschen. Auch du musst dich an Datenschutzgesetze halten. Firmeninternes darf auf keinen Fall an Dritte weitergegeben werden; installiere also einen guten Virenschutz und verschlüssle deine E-Mails.

Auf vielen Webseiten, welche sich mit dem Thema auseinandersetzen findet man Empfehlungen für Antiviren Apps für Android Smartphones. Zwar bist du nicht dazu verpflichtet das Handy zu versichern, solltest du es jedoch verlieren, musst du es dem Arbeitgeber aus eigener Tasche ersetzen. Händigt dein Arbeitgeber dir ein besonders teures Exemplar aus, lohnt es sich eine Versicherung abzuschließen. Dies geht mittlerweile ganz einfach und schnell, zum Beispiel über eine Onlineversicherung.

Erreichbarkeit: Du bist nur dazu verpflichtet, das Handy während der Arbeitszeit einzuschalten. An freien Tagen und nach Feierabend hat dein Arbeitgeber keinen Anspruch darauf, dich erreichen zu können. Wurde Rufbereitschaft vereinbart, sieht die Situation anders aus, dann stehen dir allerdings Vergütungsansprüche zu, die du nicht vergessen solltest.

Zunächst mag sich ein privat genutztes Firmenhandy kompliziert anhören, aber machst du dich damit vertraut, sparst du dir den Stress und die Kosten von mehreren Geräten.

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