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Mobbing ist ein „bösartiger Versuch, um eine Person aus dem Arbeitsplatz durch ungerechtfertigte Vorwürfe, Demütigung, allgemeine Schikanen, emotionalen Missbrauch und/oder Terror hinaus zu ekeln“. 

Was kann man nun tun, um dem Phänomen Mobbing gleich von Beginn an entgegen zu wirken?

Hier ein paar Tipps:

Sei auf der Hut und ignoriere Mobbing nicht!

Der Großteil erkennt wieder, was man unter Mobbing versteht, aber hat entschlossen, die Zeichen zu ignorieren, oder als belanglos, etwas nicht zu Erwartendes oder einfach als zu viel Trubel um nichts, abzustempeln. STOP! Vertraue auf deine Intuition. Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.

Positives Firmenleitbild

Wichtig ist ein Leitbild, welches auch Positivbeispiele beinhaltet, wie man Personal behandeln solle, und nicht nur wie man es nicht tun sollte!

Man braucht Richtlinien, die besagen, dass alle Angestellten mit Würde und Respekt behandelt werden müssen. Ohne Ausnahme!

„Impfe“ deine Mitarbeiter und Kollegen mit dieser Haltung und mit emotionaler Intelligenz – verwende Poster, Banner und Slogans. Alle Menschen wollen mit Würde und Respekt behandelt werden. Es sind oft nur gewisse „Ausnahme“ die in manchen Firmen toleriert werden und dadurch Probleme verursachen.

Als emotionale Intelligenz (kurz EQ) versteht man alle Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten, welche den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen. Die 5 Komponenten des EQ sind Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Selbststeuerung, Empathie und soziale Kompetenz. Es sollte darauf abgezielt werden, eine emotional intelligente Organisation zu habe, diese zu modellieren und vorzuleben. Taten bewegen mehr als Worte!

Disziplinarangelegenheiten immer sofort, konstant, deutlich und an Ort und Stelle erledigen

Regeln, die nicht zwingend sind und gegen deren Verstoß nicht vorgegangen wird, werden zu „Wagnissen“ für „Nicht-Anpasser“

Zum Thema:  Der Start in die Selbstständigkeit: Wie richte ich mein Büro richtig ein?

Beobachte aktiv das Benehmen der Mitarbeiter

Eine Führungskraft, die es anderen erlaubt, sich gegenüber Anderen unprofessionell zu verhalten, ohne Sofortmaßnahmen zu ergreifen,  missachtet dieses Benehmen und verleugnet die Glaubhaftigkeit jener zahlreichen Richtlinien (Polizzen, Banner, etc.) dem Gegenüber.

Transparenz ist wichtig

Sowohl offenen Dienstwege für Kommunikation und Beschwerden, als auch unterstützende Führungsinstrumente sind unbedingt notwendig.

Etabliere ein Arbeitnehmer-Hilfsprogramm

Habe immer eine Strategie griffbereit, um mit Konflikten sofort und mit emotionaler Intelligenz umgehen zu können.

Sei engagiert genug, um Persönlichkeit und Temperament von Arbeitnehmern zu verstehen

Manager sind da, um zu leiten. Menschen haben verschiedene Persönlichkeiten und Charakter, welche man gezielt einsetzen kann. Grob gesagt: Schütze den sich selbstbestimmenden Introvertierten vom aufmerksamkeitssuchenden Extravertierten.

Vergewissere dich, dass alle Angestellten konstruktive Arbeit zu verrichten haben

So unmöglich es auch für den heutigen Arbeitsmarkt klingen mag, aber ich war schon in Firmen, in denen gewisse Angestellte nicht genug zu tun hatten. Viele Menschen sind nicht in der Lage, ihre freie Zeit konstruktiv zu nutzen und verursachen Chaos indem sie Langeweile verbreiten. Sorge deshalb für eine gemeinschaftsfördernde Umgebung, in der Mitarbeiter ihren Kollegen helfen, wenn ihre Arbeit erledigt ist.

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2 Kommentare

  1. Mobbing…
    Bin erst kürzlich als Quereinsteigerin mit 39 in den Beruf Altenplegerin gewecheslt
    Seit 2 Wochen in der Praxis. dh. ich absolviere mein 1. Praktikum in der Ausbildungsstätte. Schon blödes Gefühl nur die „Neue“ zu sein. Gespräche mit Mitarbeiterinnen nicht machbar- werde dauernd unterbrochen, ignoriert wenn ich zum Dienst oder Pause antrete und freundlich „Hallo“ oder „Guten Morgen“ sage.
    Wenn die Praxisanleiterin oder andere Mitarbeiterinnen mich mal ansprichen bzw kritisieren, dann so, als wäre ich ne 17 Jährige. Dabei erledige ich alle Arbeiten und erfülle sie nach Vorschrift.
    Die Lorbeeren dafür kassieren natürlich die anderen…
    Manchmal traue ich mich schon gar nicht mehr etwas nachzufragen ,wenn ich etwas nicht weiß.
    Heute ist bereits der 4 Tag, wo ich denke, ich schmeiß die Umschulung hin.

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