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Inspirationen und Ideen für das Thema Spaß bei der Arbeit

Erstellt von Coach Rainer - March 27, 2009 – 21:14Kein Kommentar
Inspirationen und Ideen für das Thema Spaß bei der Arbeit

Wenn du eine “Spaß bei der Arbeit”-Atmosphäre schaffen willst, vergiss nicht, dass die unterschiedlichsten Leute auch die unterschiedlichsten Auffassungen haben, was Spaß betrifft. Daher mixe besser mehrere Zutaten zusammen, damit sie auch Allen Freude bereiten. Für die Umsetzung gibt es jedenfalls ein paar erfolgreiche Schlüsselprinzipien:

1. Lachen!
Bemühe dich um eine Atmosphäre, die ein Lächeln auf die Lippen deiner Angestellten zaubert. Universitätsrecherchen, die Personen vor und nach einem gründlichen Gelächter getestet haben, haben ergeben, dass Lachen den Blutdruck senkt, Endorphine ausgeschüttet werden und somit ein natürlicher Schmerzlinderer ist und das Immunsystem stärkt. Nun, es sind mir bist dato auch keine schlechte Nebenwirkung für den Faktor Spaß bekannt. Auch melden sich weniger Angestellte krank und in einer Umfrage durch eine bekannte Wirtschaftszeitung  mit 1000 Angestellten im Dienstleistungssektor, haben 998 angegeben, dass Humor den Umgang mit Kunden positiv beeinflusst.

Spaß verbessert die Produktivität!

Hat Humor und Spaß denn Platz auf der Arbeit? Natürlich! Wie bereits erwähnt, stärkt es das Immunsystem und bringt einen gesünderen Personalbestand auf, was heißt, dass weniger Krankheitstage sind. Niedrigerer Blutdruck, kombiniert mit einer Freisetzung von Endorphinen, ergibt eine gelassene Person. Und ein gelassener Angestellter ist produktiver, arbeitet effizienter, sorgfältiger, hat sehr viel Energie und arbeitet mit höher gesteckten Zielen. Stress jedoch bewirkt das Gegenteil. Der Blutdruck steigt, das Immunsystem wird schwächer, man wird deprimiert, und ein Teil des Gehirns, das limbisches System, macht aus einer konzentrierten, fokussierten Persönlichkeit, eine unkonzentrierte und planlose.

Natürlich gibt es auch Kritiker, welche behaupten, dass Spaß und Arbeit nicht zusammenpassen, doch die gibt es bekanntlich überall. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Für mich muss Spaß und Arbeit in einem Atemzug genannt werden können.

2. Sei kreativ!
Lass dein Hirn nicht versickern. Wir tendieren im Alter dazu, nur gewisse Schemata zu benutzen und neurale Bahnen zu verstärken. Wir hören auf, normal und ordentlich zu denken. Vergewissere dich, dass du diese Bahnen trainierst indem du kreativen Methoden ihren nötigen Raum gibst. Trickse Angestellte aus, indem du sie falsche Entscheidungen treffen lässt, inkorrekte Annahmen aufbereitest und Lösungsansetze spitzbübisch „versteckst”. Möglicherweise durchschauen sie die Tricks und überlisten deine Strategie. Die Arbeitsaufgaben an sich, werden jedenfalls somit weniger als problematisch angesehen.

3. Vergrößere den “Strafraum”!
Berücksichtige auch Bereiche für jene, die Fakten, Artikel, tiefgründige Zitate und alles, was nach einer neuen Perspektive aussieht, mögen. Rücke die Vorteile des Fehlermachens in ein besseres Licht. So wirst du Leute motivieren.

4. Inspiration!
Stell dir vor du hast den ganzen Tag hart gearbeitet. Dein Energielevel ist auf dem Nullpunkt angelangt und der Boden rutscht dir unter den Füßen weg. Alles, woran du noch denken kannst ist nach Hause zu gehen, dich in den gemütlichen Polstersesseln fallen zu lassen und vor dem Fernseher zu lungern, am besten mit einem Glas Wein. Aber du hast noch einige Stunden zu arbeiten. Was zum Teufel jetzt zu tun ist?

Jetzt ist es an der Zeit, deinen Geist zu öffnen und dich inspirieren zu lassen! Verliere dich in metaphorische Geschichten, welche an das Unbewusste appellieren. Gib dir einen Ruck und binde auch deine Kollegen/innen mit ein.

5. Redefreiheit!
Persönliche Angelegenheiten bei der Arbeit breitzutreten können aus einer Mücke einen Elefanten machen. Probleme mit dem Arbeitgeber, deinen Kollegen, deiner Umgebung, deinem Lohnsystem: Menschen müssen Dampf ablassen um zu funktionieren. Angestellte und Führungskräfte, welche den Kollegen helfen Stress abzubauen, sind eine gute Investition.

Erinnere dich an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider”. Keiner hat es gewagt dem Kaiser zu sagen, dass er nackt sei. Wer ist dann in der Position, dem Vorstandschef, den Firmenleitern oder den Managern zu sagen, dass sie in ihrer Routine gefangen sind oder wer ist bemächtigt diese zu desillusionieren? Man braucht jemanden, dessen Job es ist, das Haupt zu erheben und nicht nachvollziehbare Verhaltensweisen zu offenbare; vielleicht sogar jemanden der neutral ist und nicht in die Organisationspolitk der Firma verwickelt ist.

6. Fun Tools!
Verwende Materialien und Methoden, die deine These unterstützt, dass Spaß am Arbeitsplatz die Produktivität fördert (eine große Auswahl findest du HIER). Präsentiere Rückmeldungen, tägliche Statistiken, Trends und Argumente welche deine Einstellung zu diesem Thema rechtfertigen. Eröffne, wenn nötig, eine Diskussion oder Versammlung und behandle alle Perspektiven offen und mit der gewissen Portion Freude.

Vergewissere dich, dass du deiner „Fun-Gemeinde” treu bleibst. Gib dich als Quelle des „Fun-Projektes” aus - bilde Brücken zwischen Menschen mit ähnlichen Visionen und Anliegen, quer durch die Firma: sozusagen Fun-Expertenkreise.

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