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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Keine Angst, dieser Artikel soll jetzt kein Aufruf zu einer Spendenaktion oder eine Selbstmitleidsorgie werden, ganz im Gegenteil. Ich möchte ein paar brandaktuelle Probleme aufgreifen und vielleicht den einen oder anderen Tipp präsentieren. Leider befinden wir uns gerade in einer Zeit in der viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, in einem Job festhängen und keine Wechselmöglichkeiten haben und unter steigenden Geldsorgen leiden.

Immer häufiger höre ich folgende Beschwerden:

  • Meine Arbeit ist langweilig und hat jeglichen Sinn verloren
  • Mein Chef erkennt mein Potential nicht und verschwendet meine Zeit
  • Ich habe meinen Job auf Grund von Stellenabbau verloren
  • Seit Kurzarbeit eingeführt wurde, kann ich kaum noch meine Fixkosten abdecken
  • Ich hänge in meinem Job fest und verdiene viel zu wenig Geld
  • Ich habe Angst das meine Stelle abgebaut wird

Kommt euch das bekannt vor? Am schlimmsten ist es sicher, wenn nicht einmal mehr dein Arbeitsplatz sicher ist. Der Arbeitsmarkt ist zurzeit ein mit Minen übersätes Feld. Tausende Arbeitgeber und hunderttausende Arbeitnehmer haben gerade jetzt volle Hosen. Wenn du im technischen Bereich tätig bist, geht es vielleicht noch, aber sonst ist so ziemlich jede Sparte betroffen.

Lohnerhöhungen gehen nur schleichend voran – wenn überhaupt. Vorteile wie Pensionen und Sozialversicherungen können diese Lücke im Geldbörserl nicht mehr schließen. Schlimm ist ebenfalls, dass die Vorstellung von Loyalität der Firma gegenüber ihren Mitarbeitern, das Image einer „verstaubten Videokassette“ eingenommen hat. Kurz gesagt: „Wir befinden uns in einer schwierigen Zeit„.

All diese Dinge führen, wenn man ehrlich ist, nur zu einer Antwort: Ich muss versuchen, selbständig Geld zu verdiene, so dass ich von keiner „fremden“ Firma abhängig bin.

„Ein eigenes Unternehmen?“ ..werden jetzt viele aufschreien.. „Niemals. Das kann ich nicht, will ich nicht, ist viel zu kompliziert und außerdem braucht man für die Gründung viel Geld!“

STOP!

Warum müssen Menschen immer gleich alles so kompliziert sehen? Niemand verlangt von dir sofort ein Millionenunternehmen aus dem Boden zu stampfen. Sehen wir uns diesen Schritt doch einmal genauer an:

  • Was macht die Nachbarin, die ihren selbstgemachten Schnaps, ihre selbstgemachte Marmelade und ihren selbstgemachten Essig verkauft?
  • Was macht der 18 jährige Junge, der über Ebay selbstgedruckte T-Shirts verkauft?
  • Was macht die Hausfrau die in ihrer Freizeit Schmuck- und Dessousparties veranstaltet?
  • Was macht der Student, der neben dem Studium ein Internetseite mit Werbeeinschaltungen betreibt?

Genau, sie alle verdienen selbständig Geld. Sie alle haben ihr eigenes kleines Unternehmen am Laufen. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: sie alle werden damit erfolgreich werden, solange sie daran glauben, sie ihre Zeit dafür opfern und mit Enthusiasmus daran weiterarbeiten. Was noch interessant ist, sie gehören zu einer aufstrebenden Spezies. Eine brandaktuelle Studie aus einem amerikanischen Wirtschaftsmagazin besagt, dass mehr als 80 Prozent aller, die diesen Monat ein Unternehmen aufbauen wollen, im nächsten oder übernächsten Monat, ihren Arbeitsplatz verlassen werden.

Denke einmal genau darüber nach: wenn du ins kalte Wasser springst und erste selbständige Unternehmerschritte versuchst, wirst du mehr Zeit mit einer Arbeit verbringen, die dir Spaß macht und dein wahres Potential ins Spiel bringt. Du wirst mit einer Umwelt der endlosen Möglichkeiten verschmelzen, anstatt einem täglichen Alltagstrott zum Opfer zu fallen.

Hmm, ich spüre, dass es immer noch einige Zweifler unter euch gibt. Du kannst kaum aufhören an die Abfertigung zu denken, die dir dein Job beschert, nicht wahr? Deine Arbeitskollegen sind echt nett, und du genießt wirklich deren Kameradschaftlichkeit – sowohl während, als auch außerhalb der Arbeitszeit. Außerdem hast du deinen Arbeitsbereich perfekt eingerichtet, du genießt die Routine einer geregelten Arbeitszeit und schätzt die unkomplizierten alltäglichen Gewohnheiten am „Fließband“.

Nächstes STOP!

Halte nicht an solchen Gedanken aus reinster Gewohnheit, und bleibe nicht bei deinem Job, weil du es ja letztes Jahr auch schon getan hast. Dieses Arbeitsumfeld mag vielleicht verlockend sein, aber sehr wohl auch eine Falle. Das Leben ist kein Probedurchlauf sondern der Hauptakt und es ist zeitlich begrenzt.

Willst du wirklich eines Tages zurückblicken und sagen: „Ich habe zwar 40 Jahre in einen Job verbracht der mich gelangweilt und mir wenig Geld beschert hat, aber was soll’s, zumindest hatte ich einen“.

Oder strebst du doch mehr danach, all deine Arbeitsstunden in einem Umfeld zu verbringen, das du dir selbst gestaltest, wo du dein eigener Chef bist und das abwechslungsreich, spannend und positiv ist?

3 Möglichkeiten zu einem erfüllten Beschäftigungsverhältnis

1. Nimm es ein einfach in Angriff:
Du hast dich vorbereitet und geplant, um dein eigenes Unternehmen zu starten – also pack es an. Möglicherweise denkst du, dass du erst in einem oder zwei Jahren durchstarten solltest. So denken leider viele Menschen, die ihre derzeitige Situation bedauern und davon träumen, endlich ihren eigenen Weg zu gehen. Aber sehr wenige schaffen die Hürde, etwas zu tun um Kunden für sich zu gewinnen. Jedoch ist der einzige Weg um ein Unternehmen zu starten, diesen einen ersten Schritt zu machen.

2. Wechsle von Voll-zu Teilzeit:
Wenn du Vollzeit als Arbeiter oder Angestellter in einem Unternehmen beschäftigt bist, es aber nicht riskieren willst, deinen bisherigen Arbeitsplatz zu verlassen, dann starte dein kleines Unternehmen als Teilzeitgeschäft. Abende und Wochenende werden nicht mehr dieselben sein. Und wenn du dich einmal dem Start deines eigenen Unternehmens gewidmet hast, wird dir nach einiger Zeit bestimmt klar, ob du dich nun doch voll und ganz deiner eigenen Firma widmen willst oder nicht.

3. Positioniere dich so, dass du aussteigen kannst:
Eine andere Möglichkeit, einen allmählichen Übergang zu schaffen, ist dich zum Beispiel in eine verkaufsbezogene Position zu manövrieren, die dich darauf vorbereitet, wie du in deinem eigenen Unternehmen agieren kannst. Ziehe auch Vorteile aus dem Angebot von Seminaren und Kursen, die ein Unternehmen meist zur Verfügung stellt.

Wir von HaFAWo glauben, dass unbefriedigende Arbeitsbedingungen eine perfekte Chance zur persönlichen Erfüllung sind. Wenn du also wie eine sich ständig wiederholende alte Platte klingst, wenn du dich über deinen Job beschwerst oder sogar arbeitslos bist, dann denke doch einmal genau darüber nach:

  • Was kann ich wirklich gut?
  • Was sagen Freunde und Bekannte, worin ich wirklich gut bin?
  • Worin liegt meine Leidenschaft, was sind meine Hobbies und kann ich diese vielleicht zu meinen Beruf machen?
  • Wenn kenne ich, der nebenbei Geld verdient, und von dem ich mir Tipps holen kann?

Wie gesagt, ALLES beginnt mit dem ersten Schritt. Trau dich. Jetzt ist die beste Zeit dafür!

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4 Kommentare

  1. Toller Artikel, gratuliere!

    Bin auch der Meinung es ist eine Überlegung wert sich im Internet selbstständig zu machen. Auch wenn es nicht jeder schafft, zumindest ein gutes Nebeneinkommen ist durchaus möglich. Es gibt ja viele Möglichkeiten: eigene Produkte anbieten, Affiliate Marketing, eBay usw.
    Zum Thema Selbstständigkeit im Internet habe ich auch einen Artikel http://bit.ly/gEwxVi verfasst. Dabei habe ich die 7 größten Vorzüge eines Internet Business aufgezeigt. Vielleicht nehmen solche Artikel wie deiner den Leuten die Angst!

    lg Philipp

  2. Liebe Petra,

    danke für dein ausführliches und treffendes Kommentar. Ich freue mich das deine Lichtfabrik nun auch im WWW präsent ist. Wenn ich mir deine Gedanken und Visionen so durchlese, kann das nur zum Erfolg werden (egal in welcher Form).

    Liebe Grüße
    Rainer

  3. Während ich diesen Artikel als, musste ich an all die Menschen denken, die zu mir kommen mit genau diesen Themen. Job verloren, oder nicht mehr zufrieden mit der Tätigkeit selbst, Einsparungsmaßnahmen, Gedanken an Selbständigkeit usw. Die Ängste und Unsicherheiten sind schon spürbar, bevor sie den Raum betreten. Und es kostet oft sehr viel Zeit den Menschen begreiflich zu machen, dass starke Ängste unglaublich viel Energie in sich tragen und diese Energie genauso gut dazu verwendet werden kann, etwas Positives damit anzustellen. Natürlich ereilt einen diese Erkenntnis nicht von heute auf morgen und oft ist ein gewisses Verständnis für die Psyche des Menschen und die Energie nötig. Dennoch sind es Tatsachen, die sich nicht abstreiten lassen. Ob wir nun unsicher sind, ob wir uns auf das Negative konzentrieren oder uns sorgen oder ob wir nach vorne blicken und uns unsere strahlende Zukunft ausmalen und die Geschichte erzählen, die wir erzählen möchten – es ist der selbe Energieaufwand.

    Ich möchte all jenen, die sich im Moment in einer unzufriedenstellenden Lage befinden, den Mut machen, die Sache umzudrehen. Denke anstatt an das Negative an das Positive und setze deine Energie dafür ein. Sei nicht gegen Misserfolg, sondern FÜR Erfolg. Was hier vielleicht utopisch übermotiviert klingt ist – öffnen wir uns einem tieferen Bewusstsein – der erste Schritt in die Verwirklichung deiner Ziele. Von allergrößter Bedeutung ist es, dass du deine Ziele kennst und sie in irgendeiner Form festhältst. Wenn dich jemand fragt: „Was willst du?“ Dann solltest du darauf die Antwort kennen. Denn wenn das nicht so ist, dann wirst nicht wissen welchen Weg zu gehen sollst. Wenn dir dein Ziel nicht klar ist, wie willst du jemals wissen, ob du es erreicht hast?

    Wer in diesen Zeiten (und anderen) unzufrieden ist, was seine Arbeit betrifft, der sollte es sich zur Aufgabe machen herauszufinden was er wirklich will. Entweder im Alleingang oder zum Beispiel in einem Coaching.

    Auch Hafawo bietet wunderbare Ansätze, Ideen und Gedankenanstöße in die Richtung.

    Ich habe erlebt wie eine erfolglose Schreiberin in kürzester Zeit zur Bestseller-Autorin wurde. Jeder Mensch trägt Ressourcen in sich, die ihn dazu befähigen erfolgreich zu sein. Endecke diese Ressourcen ;) Alles Gute und ein großes Lob an Hafawo!

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