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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Lange Zeit war es in Büros verboten, mittlerweile wird es geduldet: Der private Online-Einkauf am Arbeitsplatz. Übertreiben sollte man es trotzdem nicht, denn Firmenchefs beugen dem exzessiver Shoppen mit Kontrollsoftware vor und die Grenzen zwischen privater und beruflicher PC-Nutzung verschwinden immer mehr.

Viele Firmen arbeiten bereits mit Sozialen Netzwerken oder Chatprogrammen um sich unter den Mitarbeitern auszutauschen. Postings der Firma auf Facebook, Twitter und Co sollen geliked, geshared und mitgestaltet werden. In Gruppenchats bei Skype werden Projekte besprochen und die Firmen-Email-Adresse sollte am besten mit dem privaten Outlook-Account vernetzt sein, um jederzeit über Benachrichtigungen informiert zu werden. Gleichzeitig werden Firmen auch toleranter, was die private Nutzung der Firmenrechner angeht. Es darf mal auf Facebook geschaut werden oder eine Doodle Umfrage für die Feierabendplanung erstellt und rumgeschickt werden. Zudem ist es immer mehr Arbeitnehmer erlaubt, am Arbeitsplatz im Internet zu shoppen. Die bestellte Ware darf sogar häufig an die Firmenadresse geschickt werden, das spart den lästigen Abholweg bei der Postfiliale.

Shopping am Arbeitsplatz sollte nur nach den Vorgaben des Arbeitgebers erfolgen. Wenn ein striktes Verbot herrscht, sollte man sich daran halten, da sonst eine Kündigung drohen kann. Beim Shoppen sollte natürlich nicht zu viel Zeit draufgehen, Artikel sollten bereits zu Hause verglichen und auf der Arbeit nur noch bestellt werden. Geht es dann um die Bezahlung sollte drüber nachgedacht werden, ob man wirklich seine Kontodaten auf einem „fremden“ Rechner angeben möchte. Eine sichere Zahlalternative wäre in diesem Fall eine Paysafecards.

Laut dem Online Magazin CIO sperren nur noch ein Drittel der amerikanischen Unternehmen ihren Mitarbeitern den Zugang zu E-Commerce-Seiten. Die Strategie dahinter: Wenn Chefs ihren Arbeitnehmern den Raum und das Vertrauen ermöglichen, private Dinge am Arbeitsplatz abzuhandeln, erhöht dies die Zufriedenheit und damit auch die Produktivität. Fehlzeiten, die bspw. durch lange Schlangen bei der Post entstehen können, werden so außerdem vermieden. Dieser Freiraum kann natürlich nur gewährleistet werden, wenn die Dienstleister verantwortungsbewusst damit umgehen.

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