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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Es gibt so genannte „Killer“ am Arbeitsplatz. Sie sind der Auslöser für einen nicht funktionierenden Prozess und sprichwörtlich die Sandkörner im Getriebe. Für uns sind sie z.B.: der „Krebs“ der „hafawo“ Philosophie, und deshalb haben wir uns unsere weißen Kittel übergezogen, das Skalpell bereitgelegt und für die Operation bereit gemacht.

Es ist unsere Aufgabe, Konflikte am Arbeitsplatz zu erkennen, und so schnell als möglich zu beseitigen, bevor sie dich beseitigen. Hier sind die TOP 10 der „bösartigsten Geschwüre“, welche jede Organisation krank machen:

Kein Teamwork

Die besten Organisationen bestehen aus einem Team – nicht bloß einer Gruppe individueller Angestellter. Wenn du Mitarbeiter hast, die sich uneinig sind, und du zeigst kein Interesse daran, den Konflikt zu beheben, dann führst du dein Unternehmen geradewegs in eine Katastrophe.

Darum kümmere dich um jeden kleinen Konflikt. Lass nicht zu, dass aus einem Lagerfeuer ein Waldbrand wird.

Etwas sagen und etwas anderes meinen

Wenn einer deiner Kollegen die schlechte Angewohnheit hat zu sagen: „Aber was ich eigentlich meinte war…“, dann sprich es sofort an. Klare Kommunikation ist in einem gut funktionierenden System eine Voraussetzung. Den Schuldigen dazu zu verdonnern, eine gewisse Zeit lang die gesamte Kommunikation auf Klarheit zu überprüfen, erstickt dieses Verhalten üblicherweise im Keim.

Zu allem JA sagen, sich jedoch an Nichts halten

Stelle klar, dass konstruktive Kritik und andere Meinungen während dem Prozess der Entscheidungsfällung begrüßt werden. Ist die Entscheidung jedoch erst einmal getroffen, muss sie für alle verpflichtend sein.

Demonstrative Abwehrhaltung bei vernünftigen Vorschlägen

Als Führungskraft gehört es zu deinen Pflichten, dein Team wissen zu lassen, dass du den Willen sich zu verbessern, als eine Voraussetzung betrachtest. Eine Abwehrhaltung sollte als das gesehen werden, was sie ist – der Widerwille, sich selbst zu verbessern.

Provokation und Negatives Denken

Eine Auseinandersetzung zu provozieren ist ein Verstoß gegen grundlegende Prinzipien eines Teams und eine Gefahr für jedes Kollektiv. In derselben Liga spielt „negatives Denken„. Wenn Mitglieder diese beiden Eigenschaften nicht ablegen können, trenne dich von ihnen.

Verpflichtungen nicht nachkommen

Lass dein Team wissen, dass von ihnen erwartet wird, Fehler zuzugeben und die Verpflichtung einzugehen, das daraus resultierende Durcheinander vollständig zu beseitigen. Wer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, will auch keine Erfolge erzielen und ist somit für Teamwork ungeeignet.

Schuld abweisen

Schuld abzuweisen bedeutet Verantwortung abzuweisen. Stelle klar, dass die Verantwortung zu übernehmen und (wie oben) seinen Verpflichtungen nachzukommen, das einzige akzeptable Verhalten ist.

Unschuldsengel und Mitleidsammler

Es gibt Menschen, welche angeblich nie von etwas gewusst haben, die immer als letztes informiert werden, und sowieso ganz ganz arm sind. Dazu sage ich nur eins: „Wer im Leben erfolgreich sein will, nimmt das Heft in die eigene Hand“. Also warte nicht, bis die Informationen zu dir kommen, sondern fordere sie ein.

Konflikte aus dem Weg gehen

Konfliktlösung ist ein wesentlicher Teil des Lebens. Wer sich Konflikten nicht stellt, wird von ihnen „aufgefressen“ werden.

Tratsch und Hinterhältiges

Tratsch und Hinterhältigkeit ist mit Gift gleichzusetzen und muss deshalb mit einer Nulltoleranz-Politik geahndet werden. Konflikte direkt anzusprechen, laut heraus, mutig und ehrlich, muss zu einer Art Gesetz in deinem Team werden. Stelle klar, dass es nicht akzeptabel ist, Tratsch in Umlauf zu bringen, oder hören zu müssen. Wer es dennoch tut, muss sofort aussortiert werden.

Vielleicht hast du ein Muster in diesen Ratschlägen erkannt: Klarheit, Ehrlichkeit und Respekt. Wenn du diese 3 Basiswerte berücksichtigst, hat das „Böse“ keine Chance!

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7 Kommentare

  1. alles 100% richtig! finde punkt 2 den absolut heftigsten. in großen unternehmen an der tagesordnung! durfte ich früher oft am eigenen leib erleben!

  2. Soweit ich weiß ist es schwierig diese Aussagen so pauschal zu treffen. Die oben genannten Punkte haben auch alle Ihre Vorteile. Ein kategorisches „Weg Damit“ wird der Lebenswirklichkeit nicht gerecht. Als Beispiel will ich den Punkt „Tratsch und Hinterhältiges“ benutzen. Tratsch ist wichtig für die Psychohygiene. Durch Tratsch können Themen angesprochen werden, Informationen werden weiter gegeben und man kann auch mal den Frust loswerden. Ich denke es macht wenig Sinn „Tratsch im Keim zu ersticken“. Dies wird nie passieren und nur ein vergiftetes Klima schaffen.

    Auch die anderen Punkte sind nicht nur Schwarz/Weiß.

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