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Foto: Veröffentlicht unter (CC0) Lizenz.

Seine Karriere zu planen ist ein heißes Eisen. Dabei Fehler zu begehen, sollte man eher vermeiden. Aber beinahe jeder macht einmal etwas wirklich Dummes (zumindest einmal im Laufe seines Arbeitslebens). Wenn du Pech hast, findet man deine Fehltritte sogar in der Zeitung. Kürzlich, war ein Bericht in den Medien präsent, der über eine Flugbegleiterin erzählt, die Fotos von sich (uniformiert und in einer „offenherzigen“ Pose in einem leeren Flugzeug) auf eine Internetplattform stellte. Und vielleicht erinnerst du dich an die Sekretärin, welche ihren Firmenhass auf Facebook offen legte?

Die meisten unter uns schaffen es, die gewissen Tritte ins Fettnäpfen geschickt von der Öffentlichkeit zu verstecken. Um in Zukunft vor gewissen Missgeschicken verschont zu bleiben, beachte folgende Ratschläge:

1. Das veröffentlichen von persönlichen Fotos im Internet
Zuerst frage dich, ob du die zu veröffentlichen Fotos auch auf deinen Bürotisch stellen würdest oder ob du es einrahmen und aufhängen würdest!? Sobald du Fotos im Internet veröffentlichst, kannst du das auch genauso gut am Arbeitsplatz tun.

2. Das Tragen einer Berufsuniform (oder die Arbeitskleidung mit Firmenlogo), wenn man gerade dabei ist, Fehler Nummer Eins zu begehen.
Man geht nach der Arbeit noch etwas mit Kollegen trinken und trägt dabei noch die Arbeitskleidung. Es wird spät und die Drinks werden stärker. Du bist schon stark beschwipst, tanzt auf der bar oder küsst einen Kollegen/eine Kollegin.

Nun, in Zeiten von Fotohandys und Partyfotographen solltest du so eine Aktion lieber lassen.

3. Das Verfassen eines Blogs oder schreiben auf Facebook über deinen Arbeitsplatz um dich „zu therapieren“.
Eine Therapie sollte privat sein. Blogs werden verfasst, um mit der Welt geteilt zu werden und jeder hat mittlerweile schon Facebook.

4. Internet surfen oder die E-Mail Adresse der Firma für private Zwecke nutzen.
Surfen im Büro oder ein Dutzend von mails jedes Jahr im Stile von: „Hey Kathy! Ich hasse meinen Job. Kannst du mir helfen?“ ACHTUNG: auf all das hat die Firmenleitung unbeschränkten Zugriff.

5. Die Überzeugung zu haben, dass der Chef, die Firmenleitung oder Mitarbeiter ein Freund sei.
Einer der häufigsten Irrtümer. Die Devise hier lautet: „Sprich mit deinem Arbeitgeber und mit Kollegen die du nicht in und auswendig kennst, als sprächest du mit einem Kunden oder Angestellten“.

Zum Thema:  So lernst du Kritik zu akzeptieren, und positiv zu nutzen

6. Extraschwer arbeiten, kurz bevor die Kündigung vor der Türe steht.
Du hast auf deiner Gehaltsliste noch 2 Monate übrig. Es tut nichts zur Sache, wir gewissenhaft du jetzt bist, es ist an der Zeit so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig zu arbeiten, um nicht gefeuert zu werden.

7. Zu viel von seinem privaten Leben preisgeben.
Selten nutzt es und meist schadet es. Du erzählst deinem Vorgesetzten: „Ich muss hier wegen meiner Familie wohnen bleiben.“ Deine Firma ist also die einzige Verbindung in deiner Stadt und so weiß jeder, dass du deinen Arbeitsplatz nicht wechseln kannst. Oder dein Chef denkt: „Der wird nie 100% geben, denn er arbeitet hier ja nur, weil er muss“.

8. Zu langes Reden.
Wenn Angestellte ihren Job wirklich hassen, sabotieren sie sich oft selbst. Sie hoffen unterbewusst, dass sie gefeuert werden. Es ist schwer, das zuzugeben: „ Ich habe eine falsche Entscheidung getroffen und ich muss jetzt gehen.“ Aber meist ist es einfach die bessere Lösung.

9. Sich zu viele Sorgen über Probleme zu machen, die in der Arbeit passiert sind.
Menschen haben sich sogar schon umgebracht, weil sie in der Arbeit Mist gebaut haben. Was für ein Wahnsinn. Arbeit ist Arbeit und Leben bedeutet Leben. Manchmal stell sich ein schwerwiegender Fehler als das Beste heraus, das dir je passieren konnte heraus. Und wenn du eben wirklich einen kolossalen Blödsinn gemacht hast, dann steh dazu. Oft ist eine Kündigung nur ein Zeichen dafür, dass du nicht in der richtigen Firma bist. Neue Chance, neues Glück!

10. Ein Verhältnis mit dem Kollegen, der Kollegin, der Chefin, dem Boss, etc…
Dazu sage ich nur eins: „NEVER FUCK THE COMPANY!“

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3 Kommentare

  1. Was mich fasziniert ist, dass man immer noch hört, dass Leute entlassen werden, weil sie schlecht über ihren Chef oder ihre Firma auf Facebook schreiben. Sind denn die Leute wirklich so dämlich? Manche Menschen gehören einfach nur bestraft für ihre dummheit!!!

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