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Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit du mit deinem Beruf verbringst? Arbeit ist das halbe Leben, sagt der Volksmund – stimmt, sagt das Statistische Bundesamt. Abzüglich von Grundbedürfnissen wie Essen und Schlafen verbringen Österreicher und Deutsche rund die Hälfte ihrer Zeit mit Arbeit.

Wenn man sich dieses Ergebnis auf der Zunge zergehen lässt, wird einem schnell klar, dass die Zeit einfach zu kostbar ist um sie an einem schlechten Arbeitsplatz zu verbringen, beziehungsweise an einem Arbeitsplatz mit schlechten Klima. Arbeit macht einfach keinen Spaß, wenn die Kollegen „scheiße drauf“ sind, oder der Chef seine Launen an seinen Mitarbeitern auslässt. Es gibt mittlerweile auch genug Studien welche beweisen, dass ein schlechtes Arbeitsklima auf die Gesundheit der Mitarbeiter niederschlägt. Denn ein schlechtes Betriebsklima, nehmen die meisten Menschen mit in ihr Privatleben. Somit kommt es zu keiner Entspannung mehr, das Gehirn steht ständig unter Strom und man hört nicht mehr auf zu denken. Man brennt aus und das führt zu dem Ergebnis, dass die Menschen eben krank werden.

Ergreife die Initiative

Wenn jetzt das Betriebsklima so schlecht ist, gibt es zwei Möglichkeiten um nicht krank zu werden. Entweder man verlässt die Firma, was nur dann Sinn macht, wenn einem auch der Job keinen Spaß mehr macht, oder man ergreift die Initiative. Wenn dir nämlich im Grunde genommen deine Arbeit Spaß macht, aber nur das Betriebsklima mies ist, dann werde nicht zum Opfer sondern ergreife die Initiative.

Jeder Mitarbeiter, egal ob Angestellter, Arbeiter oder Führungskraft, kann seinen Teil dazu beitragen, etwas zu verändern.

Hier ein paar Tipps:

  • Ein gutes Klima braucht auch etwas spielerisches. Was man hier machen kann, ist mit so genannten Fun Tools zu arbeiten. Fun Tools sind Werkzeuge die man einsetzen kann, um etwas Besonderes zu machen. In unserer Rubrik Fun Tools, findest du sehr viele von diesen Ideen.
  • Miteinander statt gegeneinander muss das Motto über alle Abteilungsgrenzen hinweg sein. Wir brauchen inspirierende Freunde, verlässliche Verbündete und helfende Weggefährten in einer sich zunehmend vernetzten Welt. Wenn Unternehmen hingegen auf Konkurrenz statt Zusammenarbeit aufgebaut sind, dann werden die Kollegen zwangsläufig als Wettbewerber, wenn nicht sogar als Feinde gesehen.
  • Gehe aktiv auf deine Kollegen zu und rede mit Ihnen. Beweise ehrliches Interesse.
  • Übernimm einmal von dir aus die Arbeit eines deiner Kollegen ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Das erzeugt Team Spirit.
  • Führe deinen Chef. Wie das funktioniert, könnt ihr in unserem Artikel „Warum es manchmal wichtig ist seinen Chef zu führen
  • Nimm die Dinge selbst in die Hand. Egal wie das Klima ist, nimm dir vor 100% zu geben, motiviert zu sein und dich von niemanden abbringen zu lassen.
  • Mache anderen Menschen in deiner Umgebung ein ehrliches Kompliment. Sei es zur Arbeitsleistung oder zum Kleidungsstil. Egal. Hauptsache es ist ehrlich!
  • Sorge für eine offene Feedbackkultur. Eine offene und ehrliche Kultur, wo Meinungen und Rückmeldungen geschätzt werden schafft Vertrauen und Dynamik.
  • Gewinnen neue Kollegen sofort für dich. Gib ihnen von Anfang an das Gefühl dazuzugehören und motiviere sie, an einem positiven Betriebsklima mitzuarbeiten.
  • Sei hilfsbereit. Auch du freust dich wenn dir hin und wieder mal jemand unter die Arme greift.
  • Eine super Möglichkeit ein Lächeln in die Gesichter deiner Mitarbeiter, Kollegen und Führungskräfte zu zaubern, ist die Idee des „wandernden Blumenstrauß
  • Hohle die Meinung deine Kollegen ein. Frage auch sie, was man tun könnte, um ein besseres Betriebsklima zu schaffen.
Zum Thema:  Von der Umsatzkanone bis zum Duracell Hasen (Fun Tool aus der Serie: Werkzeuge für mehr Spaß bei der Arbeit)

Man kann diese Liste natürlich noch endlose erweitern. Wichtig ist immer nach dem positiven Ausschau zu halten. Eine super Anleitung dazu findest du in dem Artikel „Ich hab dich erwischt, du hast etwas gut gemacht„. Schlussendlich wirst du es nie allein schaffen. Das ganze Team muss daran arbeiten, aber meistens reicht eine Person aus, welche die Initiative ergreift.

Wenn die schlechte Stimmung tatsächlich nur vom Chef alleine ausgeht, tja, gerade dann ist Teamspirit wichtig. Und glaubt mir, ich habe es selber schon einmal erlebt. Ein starkes Team kann auch dann gute Stimmung haben, wenn der Boss ein Miesepeter ist, man darf es sich nur nicht zu stark zu Herzen nehmen und nicht unterkriegen lassen.

(Foto: pathdoc/shutterstock.com)

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