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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Der Casual Friday als Einstimmung in das anstehende Wochenende. Einfach erklärt bezeichnet der Casual Friday die Gepflogenheit vieler Unternehmen, freitags von der sonst üblichen strengen Kleiderordnung abzurücken und den Mitarbeitern zu erlauben, Freizeitkleidung statt Geschäftskleidung zu tragen.

Dies bedeutet aber nicht, dass auch Jeans und T-Shirt erlaubt sind, auch wenn dies häufig missverstanden wird. Werden ursprünglich Anzüge mit Hemd und Krawatte getragen, wird freitags das Tragen eines legeren Hemdes ohne Krawatte aber mit Freizeitsakko erlaubt – zur Auflockerung und vor allem als Einstimmung in das anstehende Wochenende. Der Casual Friday kann auch als Dress-Down Friday, Casual Day, lässiger oder zwangloser Freitag bezeichnet werden.

Entstanden in den USA und Kanada – mittlerweile weltweit bekannt

Bereits in den 1950er Jahren entstand der Casual Friday in Kanada und den USA, als in viele Büros großer Unternehmen auf die Zwänge des Büroalltags verzichtet wurde und stattdessen das Tragen von legerer und sportlicher Kleidung geduldet wurde. Vorwiegend sollte dies die Arbeitsmoral der Mitarbeiter steigern, da durch die entstandenen Großraumbüros häufig die Stimmung in großen Firmen gereizt war – vor allem zum Ende der Woche hin.

In Hawaii gab es ab 1966 sogar Firmen, die ihren Mitarbeitern erlaubten, in Hawaiihemden zur Arbeit zu kommen. Der Casual Friday verbreitete sich anfangs allerdings nicht sehr schnell. Erst Ende der 1970er Jahre starteten massive Werbekampagnen, um den Tag als wöchentliche Einrichtung zu etablieren. Grund hierfür war die sich ausdehnende Produktion von günstiger Kleidung in den USA. Mit dem Casual Friday sollte nun die drohende Konkurrenz aus den europäischen Ländern untergraben werden. Mittlerweile ist der Casual Friday weltweit bekannt und sogar in Asien und Europa weit verbreitet. Neben der veränderten Kleiderordnung ist es auch in vielen Betrieben üblich, freitags früher Feierabend zu machen.

Die Kleiderordnung & ähnliche Formen des Casual Friday

Trotz der aufgelockerten Kleiderordnung an diesem Tag sollte man nicht in Jeans oder gar Jogginghose erscheinen. Vereinfacht gesagt, sollte das zu tragende Outfit eine Mischung aus gehobener Freizeitkleidung und Bürokleidung sein. Beispielsweise darf der Herr die Krawatte weglassen und die Dame trägt eine feien Strickjacke statt der Kostümjacke. Übrigens gibt es auch das Gegenteil des Casual Friday – den Formal Friday.

Dieser Tag ist vor allem in kreativen Branchen weit verbreitet, da Mitarbeiter von Firmen, die sich sonst eher leger kleiden, an diesem Tag bewusst formellere Kleidung tragen. In Schulen mit Schuluniformpflicht gibt es zudem einen interessanten und nachhaltigen Brauch: Gelegentlich wird ein Home Clothes Day veranstaltet, an dem die Schüler einen kleinen Betrag zahlen müssen, um in einfacher Kleidung oder gar Kostümen zur Schule erscheinen dürfen. Das Geld wird dann selbstverständlich gespendet. Welche unterschiedlichen Dresscodes es darüber hinaus gibt, ob Alltag oder besonderer Anlass, erfahren Sie hier.

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