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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Geld verdienen und Spaß dabei haben – ja, das geht! Viele laufen immer noch mit dem Gedanken durch die Gegend, dass Arbeit und Vergnügen zwei getrennte Bereiche sind. Aber wo steht fest geschrieben, dass das so sein soll? Eben, nirgends. Wenn ihr Beruf und Spaß unter einen Hut bringen wollt, solltet ihr darauf achten, dass ihr euch einen Job sucht, der zu euch, euren Vorlieben und Fähigkeiten passt. Denn es sind nicht unbedingt Schauspieler, Popstars oder Profisportler, die mit ihrer Arbeit am zufriedensten sind. Jeder Beruf kann Spaß machen. Viel wichtiger ist die eigene Einstellung zu dem, was ihr tut, und die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Weiterbildungsmöglichkeiten flexibel im Job zu verändern.

Zuallererst solltet ihr euch daher erst einmal fragen:

  • Bei welcher Tätigkeit vergeht die Zeit für mich wie im Fluge?
  • Auf welche meiner Eigenschaften oder Fähigkeiten bin ich besonders stolz?
  • Welche Eigenschaft oder Fähigkeit schätzen meine Freunde und Familie an mir?
  • Liegt der Schwerpunkt meiner Begabungen eher im sprachlichen, technischen, sozialen oder konzeptionellen Gebiet?
  • Gibt es Vorbilder in meinem persönlichen Umfeld? Und wenn ja, welchen Beruf üben sie aus?

Versucht herauszufinden, was eure persönlichen Vorlieben sind, was euch leicht und scheinbar mühelos von der Hand geht, und welche Berufe euch bereits über Familien- und Bekanntenkreis positiv bekannt sind.

Nichts einreden lassen

Natürlich bekommt ihr von den Medien oder über Verwandte und Freunde ziemlich viel eingeredet. Wenn ihr einen Beruf mit Spaßfaktor und guten Weiterbildungsmöglichkeiten sucht, dann lasst euch nichts erzählen. Es mag auf den ersten Blick toll sein, DJ, Profi-Boxer oder Astronaut zu sein, aber das gilt nicht für jeden. Wenn ihr für die jeweiligen Berufe nicht die nötigen Veranlagungen mitbringt, werdet ihr daran keinen Spaß haben, sondern auf Dauer nur frustriert sein. So wie jemand, der kein Blut sehen kann, nicht unbedingt Arzt werden sollte, sollte niemand sich einreden lassen, dass ein Beruf genau richtig für ihn sei, losgelöst von den Veranlagungen und Interessen, die man mitbringt.

Studie: Berufe, die glücklich machen

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) versuchte herauszufinden, welche Berufe am glücklichsten machen. Das Ergebnis ist für viele überraschend: Nicht Manager, Models oder Gamedesigner sind am glücklichsten mit ihrem Beruf, sondern Floristen und Gärtner. Über 80 Prozent von ihnen gaben an, mit dem Beruf glücklich zu sein. Auch Friseure und Angestellte der Reiseindustrie waren überwiegend glücklich, aber auch Ärzte und Krankenpfleger. Sie begründeten ihre Zufriedenheit und den anhaltenden Spaß an ihrem Job damit, dass sie andere glücklich machen und ihnen helfen. Auch Handwerker und andere körperlich arbeitende Menschen gaben an, in ihren Jobs zufrieden zu sein. Die Forscher vermuten, dass körperliche Bewegung ein wichtiger Faktor dabei ist, ob uns eine Arbeit Spaß macht. Es sind also vor allem nicht-akademische Berufe, die mit einem hohen Spaßfaktor glänzen können. (Quelle: helpster.de)

BWL – der unterschätzte Tausendsassa

Auch wenn der Beruf des Kaufmanns und andere Berufe mit einer betriebswirtschaftlichen Lehre oder einem Studium für viele nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Spaß stehen, so bietet wohl kaum eine andere Ausbildung ein so vielfältiges Tätigkeitsfeld. Betriebswirtschaftliche Fertigkeiten und Kenntnisse sind in so ziemlich allen Branchen gefragt und gesucht. So können Betriebswirte und Kaufmänner sich mit Hilfe von Weiterbildungen etwa für das Gesundheits- und Sozialwesen, Marketing, aber auch in vielerlei anderen Sparten qualifizieren. Auch bei relativ neuen Berufen wie dem Portal-Manager, der ganze Webseiten betreut, ist eine betriebswirtschaftliche Ausbildung eine gute Basis, von der aus ihr eure Wunschbranche erobern könnt. Informationen darüber, wie ihr euch weiterbilden könnt sowie wichtige Fachliteratur zu den einzelnen Themengebieten, erhaltet ihr beim Kiehl Verlag auf kiehl.de.

Probieren geht über studieren

Wenn ihr euch noch unsicher seid, welche Berufe euren Neigungen und Fähigkeiten entsprechen und was euch wirklich Spaß machen könnte, dann probiert einfach ein paar aus. Nichts eignet sich besser als ein Praktikum, um herauszufinden, ob einem eine Arbeit liegt. Aber ihr könnt euch auch gerne bei Betrieben melden, die euch interessieren, und einfach fragen, was dort gemacht wird und wie so ein Arbeitsalltag aussehen könnte. Hauptsache ihr bleibt am Ball und vergesst nie, was euch wichtig ist – dann kommt der Spaß oft ganz wie von selbst.

Bildquelle: pixabay

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